Energiemangel im Gehirn – ein Schlüssel zur Migräne?
Nach einer neuen Hypothese lässt sich Migräne als ein biologischer Schutzmechanismus deuten
Trotz neuer Erkenntnisse zur zerebralen Schmerzvermittlung und -ausbreitung liegt bei der Frage nach den Ursachen des Migräneschmerzes noch vieles im Dunkeln. Es gibt Hinweise, dass bei Migränepatienten mehr ATP verbraucht als angeboten wird. Eine Hypothese lautet daher: Die Migräneattacke ist ein Schutzmechanismus, durch den der Patient gezwungen wird, sich zurückzuziehen. Der Neurologe Holger Kaube versucht mit neuester Messtechnik, den energetischen Verhältnissen im Gehirn von Migränepatienten auf die Spur zu kommen.