«Arzneimittel sollten erst gar nicht in den Kläranlagen landen»
Ein Gespräch mit dem Umweltchemiker Klaus Kümmerer über die Bedeutung von Arzneimittelrückständen im Wasser
Arzneimittelrückstände lassen sich mittlerweile in fast allen Gewässern nachweisen. Dabei handelt es sich um Substanzen, die häufig den Körper, aber auch die Kläranlagen unverändert passieren. Zwar liegen die gemessenen Konzentrationen weit unter den Wirkschwellen, die langfristigen Konsequenzen sind jedoch unbekannt. Sinnvoller wäre es, meint der Freiburger Umweltchemiker Klaus Kümmerer, schon bei der Entwicklung von Medikamenten auf gute Abbaubarkeit zu achten.