Schlagwort: Hausarztmedizin
Metabolisches Syndrom: Kurzzeitige Haferkur senkt LDL-Cholesterin
Eine kurze Diät mit Haferflocken kann den Cholesterinspiegel bei Menschen mit metabolischem Syndrom überraschend stark senken – und der Effekt hält auch nach sechs Wochen an. Das zeigt eine randomisierte, kontrollierte Studie der Universität Bonn, deren Ergebnisse kürzlich in Nature Communications publiziert wurden.
Kaffeeverzicht nach Kardioversion unnötig
Kaffee und Tee: Möglicher Schutz vor Demenz
Zwei grosse US-Studien deuten darauf hin, dass moderater Konsum von koffeinhaltigem Kaffee und Tee das Demenzrisiko senken und die geistige Leistungsfähigkeit fördern kann. Über bis zu 43 Jahre hinweg wurden 86 606 Frauen aus der Nurses’ Health Study und 45 215 Männer aus der Health Professionals Follow-up Study beobachtet.
Zwei grosse US-Studien deuten darauf hin, dass moderater Konsum von koffeinhaltigem Kaffee und Tee das Demenzrisiko senken und die geistige Leistungsfähigkeit fördern kann. Über bis zu 43 Jahre hinweg wurden 86 606 Frauen aus der Nurses’ Health Study und 45 215 Männer aus der Health Professionals Follow-up Study beobachtet.
Facts zu Hypothyreose
Kardiale Transthyretin-Amyloidose: Welche Therapieoptionen es derzeit gibt
Die ATTR-Amyloidose ist eine Erkrankung ausgelöst durch fehlerhafte Proteinfaltung. Sie lässt sich mittlerweile durch unterschiedliche Ansätze stabilisieren, in der Entstehung unterdrücken oder mit der Auflösung der Amyloidablagerungen möglicherweise rückgängig machen. Zum Stand der Entwicklung und zum Einsatz der verfügbaren Therapien berichteten ausgewiesene Experten auf diesem Gebiet am Jahreskongress der European Society of Cardiology (ESC).
Awareness, Versorgungsstrukturen und Forschung: Seltene Krankheiten in der Schweiz
In der Schweiz gilt eine Krankheit als selten, wenn weniger als eine von 2000 Personen betroffen ist. In ihrer Gesamtheit stellen seltene Krankheiten jedoch ein relevantes gesundheitliches Problem dar: Rund eine von 14 Personen lebt mit einer seltenen Erkrankung. Eine Veranstaltung am UniversitätsKinderspital Zürich widmete sich der Sensibilisierung für diese Krankheitsgruppe und zeigte Perspektiven für eine verbesserte Versorgung der Betroffenen auf.
Vaskuläre Risikofaktoren: Die Kognition leidet mit
Immer mehr kristallisiert sich heraus, dass die klassischen kardiovaskulären Risikofaktoren nicht nur die Herzgesundheit beeinträchtigen, sondern auch die Hirngesundheit, etwa durch Hirnschläge oder Demenz. Die gute Nachricht ist, dass diese Risikofaktoren modifizierbar sind und eine konsequente Reduktion die Lebenserwartung bei klarem Geist verlängern kann. Der Aufwand lohnt sich, wie Prof. Dr. Marcel Arnold, Chefarzt, Leiter Stroke Center und Ambulantes Neurovaskuläres Zentrum, Inselspital Bern, am AGLA Update Meeting betonte.
Adipositastherapie: Der Nutzen ist allumfassend
Eine Adipositastherapie beginnt mit der Bestimmung des Body-Mass-Indexes, dessen Limitationen man sich aber bewusst sein muss, wie PD Dr. Konstantinos Koskinas, Oberarzt Kardiologie, Inselspital Bern, am AGLA Update Meeting ausführte. Ungeachtet des Messparameters bringt eine Therapie in jedem Fall einen Nutzen für den ganzen Körper, insbesondere aber für das Herz und damit für die Lebenserwartung.
REDUCE-IT: Triglyzeride senken reduziert kardiovaskuläre Ereignisse
Triglyzeride rücken zunehmend ins Rampenlicht, erhöhen sie doch ebenfalls das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse. Eine Senkung der Triglyzeride reduziert dieses Risiko, und zwar unabhängig vom TriglyzeridGlukose(TyG)-Index, wie die am Jahreskongress der European Association for the Study of Diabetes (EASD) präsentierte Subanalyse der REDUCE-IT-Studie gezeigt hat.