News
Curriculum Ernährungsmedizin im klinischen Alltag
Curriculum Ernährungsmedizin im klinischen Alltag
Unter einer Therapie mit GLP-1-Agonisten gelingt es vielen Patienten, signifikant an Gewicht zu verlieren. Viele Studien bestätigen nicht nur eine signifikante Gewichtsreduktion, sondern zeigen den positiven Einfluss auf metabolische Parameter, verschiedene Begleiterkrankungen und die allgemeine Gesundheit. Dr. Annic Baumgartner, Stv. Leitende Ärztin Endokrinologie, Kantonsspital Aarau, präsentiert die aktuellen Erkenntnisse und deren praktische Umsetzung in der ärztlichen Praxis.
Adipositas ist ein Risikofaktor für zahlreiche chronische Krankheiten, geht aber auch einher mit sozialen Benachteiligungen. Damit ist Adipositas ein Problem, das nicht nur auf individueller, sondern auch und vor allem auf gesellschaftlicher Ebene angegangen werden muss. Die Verantwortung für ein gesundes Körpergewicht darf nicht nur auf dem Individuum lasten, sondern es müssen Verhältnisse geschaffen werden, die allen Menschen in einer Gesellschaft einen gesunden Lebensstil ermöglichen.
Adipösen Menschen mangelt es oft an körperlicher Aktivität und einer ausgewogenen Ernährung. Es finden sich chronisch entzündliche Vorgänge und schliesslich verschiedene metabolische, hepatische und vaskuläre Veränderungen. Welche Rolle die Ernährung und das Darmmikrobiom bei dieser Entwicklung spielen, erläuterte Prof. Nathalie Delzenne, Universität Louvain, Belgien.
Nicht kalorische Süssstoffe sind eine heterogene Gruppe von Substanzen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Internationale Gesundheitsorganisationen haben jüngst ihre Empfehlung für deren Einsatz eingeschränkt. Inwiefern der Einfluss dieser Stoffe auf die Leber zu mehr Vorsicht gebietet, ist unklar. Hier eine Übersicht der aktuellen Literatur dazu.
Seit Langem ist bekannt, dass eine fett- und zuckerreiche Ernährung zur Entwicklung einer Insulinresistenz und eines Diabetes führt, mit vielen Folgekrankheiten. Prof. Dr. André Marette, Université Laval, Kanada, untersuchte mit seinem Team, ob die Zusammensetzung der Proteine in der Ernährung diese Effekte modulieren kann und präsentierte die wichtigsten Erkenntnisse.
Interview mit Dr. Jane Muncke
Das Food Packaging Forum wurde als gemeinnützige Stiftung 2012 gegründet und hat sich die Aufgabe gestellt, wissenschaftliche Grundlagen zum Thema Lebensmittelverpackung zu erarbeiten. Denn seit Jahren ist bekannt, dass Tausende Chemikalien aus der Verpackung in die Nahrungsmittel übergehen können. Das Food Packaging Forum publiziert seine Arbeiten in international bedeutenden medizinischen Zeitschriften und arbeitet eng mit Partnern aus Wissenschaft, Industrie, staatlichen Behörden und NGOs zusammen. Dr. Jane Muncke, Geschäftsführerin und Leiterin Wissenschaft, gibt uns im Interview einen Überblick.
Die Allianz Ernährung und Gesundheit wurde 2020 gegründet. 22 Organisationen haben sich zusammengeschlossen und setzen sich für optimale Rahmenbedingungen für eine gesunde und nachhaltige Ernährung ein. Gemeinsam wollen sie evidenzbasiert die Anliegen einer gesundheitsfördernden und nachhaltigen Ernährung auf politischer Ebene unterstützen und nach aussen vertreten. Frau Manuela Weichelt, Präsidentin der Allianz und Nationalrätin, sowie Stefanie Zehnder, Leiterin des Sekretariats der Allianz waren zum Interview bereit.
Balanceakt zwischen klinischen Erkenntnissen und ökologischen Aspekten erfolgreich gemeistert?
Liebe Leserinnen, liebe Leser Die aktuelle Ausgabe der Schweizerischen Zeitschrift für Ernährungsmedizin thematisiert in mehreren Artikeln die aktuellen Neuerungen der Lebensmittelpyramide, die in den vergangenen Monaten auf Basis neuer klinischer Erkenntnisse und erstmals auch hinsichtlich Umweltaspekten überarbeitet und grafisch neu gestaltet wurde.
– Die neuen Ernährungsempfehlungen
– Poster und Broschüre „Was Essen?“
– tabula Nr. 4/24 – Kostenwahrheit und Selbstversorgung
– Ernährungspyramide