Zweitmalignome sind bei Brustkrebs häufig
Brustkrebs
Brustkrebspatientinnen haben ein um 30% erhöhtes Risiko für einen zweiten Primärtumor. Eine Schwangerschaft in der Anamnese senkt das Risiko, so das Resultat der kürzlich publizierten EPIC-Studie.
Brustkrebs
Brustkrebspatientinnen haben ein um 30% erhöhtes Risiko für einen zweiten Primärtumor. Eine Schwangerschaft in der Anamnese senkt das Risiko, so das Resultat der kürzlich publizierten EPIC-Studie.
Brustkrebs im Frühstadium
Bekanntlich ist die Therapie mit Aromatasehemmern bei postmenopausalen Brustkrebspatientinnen mit erhöhtem Risiko für Knochendichteverlust und Frakturen verbunden. Eine spanische Studie evaluierte, welche Patientinnengruppen am meisten gefährdet sind und einer medikamentösen Therapie und Überwachung bedürfen.
Metastasierter Brustkrebs
Bei metastasiertem Brustkrebs erscheinen neue Therapieoptionen am Horizont, darunter der Kinasehemmer Palbociclib bei hormonrezeptor(HR-)positiven, HER2negativen Tumoren, welcher in Kombination mit Letrozol in den USA schon zugelassen ist. Kombiniert mit Fulvestrant kam es nun ebenfalls zu verlängertem progressionsfreiem Überleben (PFS). Bei HER2-positiven Tumoren zeigte die Kombination T-DM1/Pertuzumab keine Überlegenheit gegenüber Standardtherapien. Eine prädiktive Biomarkerstudie zeigte spannende Resultate für die EverolimusBehandlung.
Welche prognostischen und prädiktiven Informationen bieten sie?
Die Molekularbiologie hat unser Verständnis von Brustkrebs nachhaltig verändert und unsere diagnostischen Möglichkeiten erweitert. Für adjuvante Therapieentscheidungen steht inzwischen – zusätzlich zu den klassischen klinischen, pathologischen und immunhistochemischen Markern – eine Reihe von Genexpressionstests zur Verfügung. Die Fakten zu vier Multigentests sind in diesem Beitrag zusammengefasst.
Brustkrebs im Frühstadium unter Aromatasehemmer/Knochenschutz
Postmenopausale Brustkrebspatientinnen unter adjuvanter Aromatasehemmertherapie haben ein erhöhtes Risiko für Knochenfrakturen, bedingt insbesondere durch die antihormonelle Therapie. Die grosse plazebokontrollierte Doppelblindstudie ABCSG-18 zeigte jetzt, dass durch die adjuvante Gabe alle 6 Monate des AntiRANK-Ligand-Antikörpers Denosumab 60 mg (Prolia®) das Risiko für Knochenfrakturen um die Hälfte reduziert und die Knochenmineraldichte signifikant erhöht wird.
Brustkrebs im Frühstadium unter Aromatasehemmern/Knochenschutz
Postmenopausale Brustkrebspatientinnen unter adjuvanter Aromatasehemmertherapie haben ein erhöhtes Risiko für Knochenfrakturen, bedingt insbesondere durch die antihormonelle Therapie. Die grosse, plazebokontrollierte Doppelblindstudie ABCSG-18 zeigte jetzt, dass durch die adjuvante Gabe alle 6 Monate von des Anti-RANK-Ligand- Antikörpers Denosumab 60 mg (Prolia®) das Risiko für Knochenfrakturen um die Hälfte reduziert und die Knochenmineraldichte signifikant erhöht wird.

Metastasierter Brustkrebs (mBC)
Bei metastasiertem Brustkrebs erscheinen neue Therapieoptionen am Horizont, dar- unter der Kinasehemmer Palbociclib bei hormonrezeptor (HR-)positiven, HER2-nega- tiven Tumoren, welcher in Kombination mit Letrozol in den USA schon zugelassen ist. Kombiniert mit Fulvestrant kam es nun ebenfalls zu verlängertem PFS. Bei HER2-positiven Tumoren zeigte die Kombination T-DM1/Pertuzumab keine Überle- genheit gegenüber Standardtherapien. Eine prädiktive Biomarkerstudie zeigte span- nende Resultate für die Everolimus-Behandlung.

Metastasier ter, HER2-positiver Br ustkrebs/Studie CLEOPATRA
Die Zugabe von Pertuzumab (Perjeta®) zu Trastuzumab/Docetaxel bei metastasiertem, HER2-positivem Brustkrebs verlängert das mediane Gesamtüberleben signifikant auf 56,5 Monate (unter der Kombination ohne Pertuzumab 40,8 Mo.). Dies bestätigten die kürzlich publizierten finalen Resultate der CLEOPATRA-Studie nach dem festgelegten finalen Follow-up von 50 Monaten.
Hormonrezeptorpositiver Tumor in der Prämenopause
Adipositas (BMI ≥ 30 kg/m2) bei prä- und perimenopausalen Frauen mit Hormonrezeptor-(HR-)positiven Tumoren ist mit einem um 34% erhöhten brustkrebsassoziierten Mortalitätsrisiko gegenüber Normalgewichtigen verbunden. Für postmenopausale Frauen und für Frauen mit HR-negativer Erkrankung scheint Adipositas dagegen kein sehr relevanter negativer Prognosefaktor zu sein.
Empfehlungen zur genetischen Beratung und zur BRCA-Testung
Der «Angelina-Effekt»* – die prophylaktische Mastektomie bei der Schauspielerin Angelina Jolie – hat zu einer grossen Sensibilisierung der Bevölkerung für die Lebenssituation von Frauen mit genetisch bedingtem Hochrisiko für Brustkrebs geführt. Der folgende Artikel resümiert den heutigen Wissensstand zum Erkrankungsrisiko und zum Vorgehen in der genetischen Beratung, der Testung und der Prophylaxe bei familiär gehäuftem Brustkrebs.