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Infektiologie - Tollwutimpfung vor der Reise
Infektiologie - Tollwutimpfung vor der Reise
eHealth - «Big Data» – künftiges Eldorado für die Gesundheitsbranche?
Dem deutschen Branchenverband Bitkom zufolge gibt es inzwischen mehr als 70 000 Apps, die medizinische Daten verarbeiten – eine neue und ergiebige Quelle für Gesundheitsdaten aller Art. «Big Data» sei das Eldorado der Zukunft, vor allem auch für die Pharma- und Gesundheitsbranche, so sieht es zumindest Prof. Dr. Christof Meinel vom Hasso-Plattner-Institut, einem privat finanzierten IT-Institut an der Universität in Potsdam. Aus Sicht der Pharmaindustrie bieten Apps & Co. «die Möglichkeit, Informationen aus unterschiedlichen Quellen und Formaten verknüpfen und analysieren
Migration und Gesundheit Online – Weiterbildung für Gesundheitsfachleute
Bei der medizinischen Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund kommt es oft zu Verständigungsschwierigkeiten. Mit dem neuen E-Learning «Interaktion und Qualität» des Bundesamts für Gesundheit können Gesundheitsfachleute ihre Kenntnisse und Kompetenzen verbessern. Das durch das Schweizerische Institut für ärztliche Weiter- und Fortbildung (SIWF) anerkannte Weiterbildungsangebot steht auf www.elearning-iq.ch kostenlos auf Deutsch, Französisch oder Italienisch zur Verfügung.
Serumspiegel nach prä- und postnataler Supplementation
Für Kinder bis zu einem Jahr empfiehlt man in der Schweiz eine Zufuhr von 400 IU Vitamin D pro Tag. In kürzlich publizierten Studien untersuchte man, wie sich die Serumspiegel der Kinder bei VitaminD-Supplementation der Schwangeren, der stillenden Mutter und/oder des Kindes verändern.
Mehr als 70 Prozent der therapieresistenten Hypertoniker haben auch eine obstruktive Schlafapnoe (OSA). In einer randomisierten Studie untersuchte man, ob die CPAPTherapie gegen OSA bei diesen Personen gleichzeitig auch den Blutdruck zu senken vermag.
Transplantationsmedizin - Gel gegen Abstossungsreaktion
Forschende der Klinik für Handchirurgie des Inselspitals und des Departements Klinische Forschung der Universität Bern haben in Zusammenarbeit mit dem Brigham and Women’s Hospital in Boston und dem Institute for Stem Cell Biology and Regenerative Medicine in Bangalore eine Methode entwickelt, wie Immunsuppressiva lokal eingesetzt werden können, etwa bei der Transplantation von Gliedmassen.
Preise der SGIM-Jahresversammlung
Der mit 10 000 Franken dotierte Preis für die beste wissenschaftliche Originalarbeit ging an Dr. med. Anja Frei, Institut für Hausarztmedizin der Universität Zürich, fur die Publikation «Implementation of the Chronic Care Model in Small Medical Practices Improves Cardiovascular Risk but Not Glycemic Control»
Ein Roundtable-Gespräch über Schlafstörungen im Kindesalter
Was bei Schlafstörungen im konkreten Fall in der Praxis zu tun ist, war das Thema einer Expertenrunde am Ostschweizer Kinderspital in St. Gallen. Anhand anschaulicher Fallbeispiele diskutierten Dr. med. Oswald Hasselmann, Dr. med. Kilian Imahorn, Dr. med. Florian Bandhauer und PD Dr. med. Alexander Möller über nötige und unnötige Abklärungen und Massnahmen aus der Praxisperspektive.
Mangelnde Kontinuität in der Betreuung ehemals pädiatrischer Onkologiepatienten
Die Transition, das heisst ein strukturierter und gut betreuter Übergang der Patienten von der Pädiatrie zur Erwachsenenmedizin, ist keine Selbstverständlichkeit. Eine Schweizer Studie zeigt, dass für die Hälfte der Kinder, die eine Krebserkrankung überlebt haben, die Transition nicht funktioniert. Ein nationales Transitionsprogramm wird gefordert, um diese Situation zu verbessern.