Schlagwort: Allgemeine Innere Medizin
Rückenmarksverletzung: Antikörper lässt Nervenfasern neu wachsen
Eine internationale Studiengruppe unter der Leitung der Universität Zürich (UZH) und der Universitätsklinik Balgrist hat Patienten mit akuten Rückenmarksverletzungen erfolgreich mit dem neuartigen Antikörper NG101 behandelt. Die Ergebnisse zeigten, dass NG101 die Rückbildung von Rückenmarksläsionen beschleunigt und bestehendes Nervengewebe erhält.
Schlaf verlangsamt das Altern: Grossstudie ermittelt die optimale Schlafdauer
Eine im «Nature» publizierte Analyse der Schlafdauer und Alterungsanzeichen hat aus Daten der UK Biobank, einer Langzeitstudie mit mehr als 500 000 Menschen, einen optimalen Bereich ermittelt – etwa sechs bis acht Stunden
Schlaf pro Tag –, der mit einem geringeren Risiko für vorzeitigen Tod und Krankheiten verbunden ist.
Neuroblastom: Krebszellen gezielt aushungern
Raphael Morscher vom Universitäts-Kinderspital Zürich hat den Georg-Friedrich-Götz-Preis erhalten. Ausgezeichnet wird seine Forschung zu einem neuen Therapieansatz gegen Neuroblastome: Die Krebszellen werden über ihren Stoffwechsel angegriffen – mit einem Medikament und einer gezielt angepassten Ernährung.
Anti-Doping: Was muss der Hausarzt bei der Betreuung von Sportlern beachten?
Doping ist ein relevantes Thema in der Betreuung von Leistungs‑ und ambitionierten Breitensportlern. Hausärzte begleiten Athleten oft langfristig und sind daher zentrale Ansprechpartner bei Fragen zu Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln oder möglichen leistungssteigernden Substanzen.
Leistungssport: Die Bedeutung des Menstruationszyklus bei Athletin
Hormonelle Schwankungen während des Menstruationszyklus können die sportliche Leistungsfähigkeit von Sportlerinnen auf vielfältige Weise beeinflussen. Ob und in welchem Ausmass sich diese Einflüsse auf die objektivierbare sportliche Leistungsfähigkeit auswirken, ist wissenschaftlich noch nicht abschliessend geklärt.
SIPE: Schwimminduziertes Lungenödem bei Sportlern
Das schwimminduzierte Lungenödem (Swimming-Induced Pulmonary Edema, SIPE) ist eine akute, nicht kardiale Form des Lungenödems, die während oder kurz nach der Belastung beim Schwimmen auftritt. Vor allem bei Sportlern aus dem Bereich Triathlon und Freiwasser-/Langdistanzschwimmen hat das Krankheitsbild eine Relevanz.
Herzinsuffizienz: Daran denken und abklären
Viele Patienten überleben heutzutage den Herzinfarkt oder leiden an einem Typ-2-Diabetes. Das macht sie zu Kandidaten für eine Herzinsuffizienz. Wie man sie erkennt und was weiter zu tun ist, erklärte Prof. Dr. Mattia Arrigo, Chefarzt und Professor für Innere Medizin, Ospedale Regionale di Lugano und Università della Svizzera italiana, am Ärztekongress in Davos anhand von zwei Fallvignetten.
Integraler Bestandteil der Schulmedizin: Phytotherapie als naturwissenschaftlich fundierte Therapieform
Die Phytotherapie stellt eine der ältesten Therapieformen dar und hat sich von einer rein erfahrungs basierten Heilkunde zu einem evidenzgestützten Bestandteil der modernen Pharmakotherapie entwickelt. Trotz erheblicher Fortschritte in der synthetischen Arzneimittelentwicklung behalten pflanzliche Arznei mittel ihren festen Platz im therapeutischen Spektrum.
Rheumatische Erkrankungen: Medikamentöse Optionen
Gicht, Arthrose und rheumatoide Arthritis sind häufige rheumatische Erkrankungen. Wie man sie erkennt, diagnostiziert und behandelt, erläuterte der Rheumatologe Prof. Dr. Peter Villiger, Medizinisches Zentrum Monbijou, Bern, an einer FOMF-Veranstaltung.