Schlagwort: Allgemeine Innere Medizin
Postoperative Wundinfekte: Stabile Zahlen in Schweizer Spitälern
40 Jahre Aids-Hilfe Schweiz: Neuer Podcast erzählt Geschichte
Salmonellen-Ausbruch: Händewaschen nach Tomatenkontakt
Rosenbergstrasse
Gendermedizin: Jenseits des Durchschnittsmanns
Lange galt der männliche Körper als medizinische Norm – mit Folgen für Diagnostik, Therapie und Versorgung. Auf dem Swiss Gender Medicine Symposium in Bern wurde deutlich, wie dringend die Medizin umdenken muss: weg von der Einheitsdiagnose, hin zu einer präzisen, geschlechtersensiblen Praxis – auch in der Hausarztmedizin.
Highlights vom Gastro-Jahrestreffen
Zurzeit sind in der modernen Therapie der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Biologika wie TNF-alpha-Hemmer und Interleukin-12- und -23-Hemmer sowie Small Molecules wie S1P-Rezeptor modulatoren und Januskinase-Hemmer im Einsatz. Eine Übersicht über neue Daten zu Januskinase- Inhibitoren und Interleukin-23-Hemmern und ein Ausblick auf Neues am Horizont wurden neben anderen Neuigkeiten am Jahreskongress der United European Gastroenterologists (UEG-Week) präsentiert.
Fokus Pharmakotherapie: GERD-Behandlung nach PPI-Therapie
Alginat lindert Refluxsymptome nach Absetzen von PPI
Die kurzfristige Anwendung von Alginaten kann Patienten mit gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) helfen, die nach dem Absetzen einer langjährigen Protonenpumpenblocker-Therapie (PPI) erneut unter Symptomen leiden. Zu diesem Schluss kommt eine randomisierte, kontrollierte klinische Studie, die am Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) 2025 als Abstract präsentiert wurde.
Update Reiseimpfungen: Wie häufig? Wie gefährlich?
Neben den klassischen Reiseimpfungen sind auch Auffrischimpfungen des Standard-Impfplans wichtig. Nicht nur die Reisedestination, auch die Jahreszeit, ob Trekking oder Stadtbesuch sind für die Wahl der Impfung entscheidend. PD Dr. Esther Künzli, Co-Leiterin des Zentrums für Tropen- und Reisemedizin des Schweizer Tropen- und Public-Health-Instituts (Swiss TPH), Basel, zeigte die statistische Häufigkeit und die Gefährlichkeit verschiedener Krankheiten und präsentierte auch Fortschritte bei Neuentwicklungen von Impfungen.
Blutbildveränderungen: Je unklarer, persistierender oder schwerer, desto dringlicher die Abklärung
Blutbildveränderungen kommen in der Hausarztpraxis häufig vor und haben oft vorübergehenden Charakter. Wann man zuerst einmal abwarten kann, in welchen Fällen aber eine zeitnahe Überweisung zur Spezialabklärung angezeigt ist und wann es sich um einen Notfall handelt, bei dem entsprechend verfahren werden muss, erläuterte Dr. Michael Ruschel, Leitender Arzt Hämatologie, Spital Uster, am 4. Ustermer Symposium.