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Autor: Ralf Behrens

Editorial

K-o.-Tropfen – nicht o.k.!

Von Ralf Behrens  ·  Ars Medici 17/2016  ·  2. September 2016

Nicht erst seit dem unsäglichen, auf dem Boulevard breitgetretenen und dort so genannten Zuger Sex-Skandal um die Kantonsräte Jolanda Spiess-Hegglin und Markus Hürlimann ist hierzulande weithin bekannt, was K.-o.-Tropfen sind und zu welchem Zweck sie in offensichtlich zunehmendem Mass in krimineller Weise eingesetzt werden.

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KARDIOLOGIE UND GASTROENTEROLOGIE — KARDIOLOGIE

Bluthochdruck auch jenseits des 80. Lebensjahrs behandeln?

Bei gebrechlichen Patienten Therapie individualisieren – Vorsicht bei Polypharmazie!

Von Ralf Behrens  ·  Ars Medici Dossier 07-08/2016  ·  19. August 2016

In früheren Zeiten herrschte die Meinung vor, dass Anstiege des systolischen Blutdrucks (SBP) und des Pulsdrucks normale Alterungsprozesse darstellten und eine Hypertonie bei älteren Patienten demzufolge nicht behandlungsbedürftig sei. Neuere Studien haben jedoch ergeben, dass Senioren mit hohen SBP- und Pulsdruckwerten eine höhere kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität, eine höhere Prävalenz anderer altersassoziierter Erkrankungen und von Autonomieverlust sowie eine geringere Lebenserwartung aufweisen als ihre Altersgenossen ohne erhöhte Werte. Für sehr alte, gebrechliche multimorbide Patienten ist dieser Zusammenhang jedoch nicht klar belegt, und die derzeitige Evidenzlage zum Risiko von Bluthochdruck in dieser Patientengruppe und zum Nutzen von dessen Therapie ist abgeleitet aus entsprechenden Daten jüngerer Populationen und ausgewählten Stichproben robuster älterer Individuen.

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MEDIZIN — STUDIE REFERIERT

Kompressionsstrümpfe nach tiefer Beinvenenthrombose lieber länger tragen

Neue Daten sprechen für 24 statt nur 12 Monate Behandlung

Von Ralf Behrens  ·  Ars Medici 16/2016  ·  19. August 2016

Um das Auftreten eines postthrombotischen Syndroms bei Patienten mit tiefer Beinvenenthrombose zu verhindern, werden häufig elastische Kompressionsstrümpfe eingesetzt. Wie lange diese Massnahme optimalerweise andauern sollte, ist allerdings nicht geklärt. Während aktuelle Leitlinien eine 24-monatige Kompressionstherapie empfehlen, deuten neue Forschungsergebnisse darauf hin, dass auch kürzere Behandlungszeiten ausreichen könnten; eine aktuelle Studie kann dies allerdings nicht bestätigen.

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BERICHT

Sicher unterwegs mit Diabetes

Tipps zum Diabetesmanagement auf Reisen, speziell mit dem Flugzeug

Von Ralf Behrens  ·  Ars Medici 14-15/2016  ·  5. August 2016

«Wenn jemand eine Reise tut» … und nach den Ferien oder dem geschäftlichen Trip nicht von unliebsamen Überraschungen erzählen möchte, muss er noch vor dem Aufbruch eine Reihe von Dingen bedenken und gegebenenfalls in die Wege leiten. Für Menschen mit Diabetes wird die abzuarbeitende Liste noch etwas länger, denn auch unterwegs muss bei ihnen die Versorgung mit Insulin sichergestellt sein. Insbesondere vor geplanten Flugreisen gilt es für sie, besondere Vorkehrungen zu treffen, auf die sie der behandelnde Arzt aber womöglich erst aufmerksam machen muss.

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Editorial

«Lovely Rita» – everybody’s darling?

Von Ralf Behrens  ·  Ars Medici 13/2016  ·  1. Juli 2016

Es ist recht ruhig geworden um die «Beruhigungspille»: Noch vor wenigen Jahren wurden im Zuge des rasanten Anstiegs der zur Behandlung von – zumeist minderjährigen – Patienten mit der Diagnose «Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom» (ADHS) verschriebenen Menge an Methylphenidat unter Fachleuten wie Laien allenthalben erbitterte Grundsatzdiskussionen um die Sinnhaftigkeit einer Pathologisierung der entsprechenden Symptomatik und die Risiken einer medikamentösen Therapie Letzterer geführt.

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MEDIZIN — Fortbildung

Osteoporose – wie lange mit Bisphosphonaten behandeln?

Nach Ablauf von fünf Jahren muss die Therapiebedürftigkeit auf den Prüfstand

Von Ralf Behrens  ·  Ars Medici 12/2016  ·  17. Juni 2016

Bisphosphonate sind Standardmedikamente zur Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose. Gemäss Empfehlungen sollte bei Patienten, die diese Wirkstoffe einnehmen, nach fünf Jahren individuell überprüft werden, ob eine weitere Verschreibung sinnvoll ist. Im Rahmen der Rubrik «10 Minute Consultation» des «British Medical Journal» haben englische Rheumatologen, ausgehend von einem konkreten Fallbeispiel, das entsprechende praktische Vorgehen erläutert.

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MEDIZIN — Fortbildung

Wenn die Achillessehne schmerzt

Tendinopathie, Schleimbeutelentzündung oder Sehnenanriss richtig diagnostizieren und behandeln

Von Ralf Behrens  ·  Ars Medici 12/2016  ·  17. Juni 2016

Für chronische Schmerzen im hinteren Fersenbereich ist in den meisten Fällen eine Tendinopathie der Achillessehne verantwortlich. Welche Differenzialdiagnosen zu beachten sind und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, wurde aktuell in der Rubrik «10 Minute Consultation» des «British Medical Journal» speziell für den Allgemeinpraktiker zusammengefasst.

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MEDIZIN — STUDIE REFERIERT

«Potenzpillen» helfen auch bei Symptomen des unteren Harntrakts

Literatur-Review bescheinigt PDE-5-Hemmern therapeutisches Potenzial bei Folgeerscheinungen einer benignen Prostatahyperplasie

Von Ralf Behrens  ·  Ars Medici 10/2016  ·  20. Mai 2016

Symptomatiken der unteren Harnwege infolge einer gutartigen Prostatavergrösserung treten bei älteren Männern ähnlich häufig auf wie Erektionsschwierigkeiten. Zwar sind die zugrunde liegenden pathophysiologischen Verknüpfungen zwischen beiden Störungen noch nicht vollständig verstanden, jedoch kann in der einen wie in der anderen Situation eine Therapie mit PDE-5-Hemmern eine deutliche Besserung bewirken. Im Rahmen eines aktuellen Literatur-Reviews wurde die derzeit verfügbare Evidenz zur Wirksamkeit und Sicherheit dieser Substanzen bei Harnwegssymptomen zusammengetragen und analysiert.

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ANTIKOAGULATION UND VORHOFFLIMMERN

Antikoagulation bei Vorhofflimmern und renaler Dysfunktion

Empfehlungen zur Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten und NOAK

Von Ralf Behrens  ·  Ars Medici Dossier 05/2016  ·  20. Mai 2016

Vorhofflimmern (VHF) und Niereninsuffizienz sind insbesondere bei älteren Menschen häufig miteinander vergesellschaftet. Beide Erkrankungen erhöhen das Schlaganfallrisiko deutlich, weshalb vielfach eine Therapie mit Gerinnungshemmern indiziert ist. Diese Medikamente werden allerdings überwiegend über die Niere ausgeschieden. Daher ist ein regelmässiges Monitoring der Nierenfunktion Voraussetzung für eine Antikoagulationstherapie. Das Problem der renalen Dysfunktion bei Patienten mit VHF sowie deren Management mittels oraler Antikoagulanzien waren Gegenstand eines Fortbildungsseminars bei Medscape.

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STUDIE REFERIERT

Medikamentöse Therapieansätze bei Ejaculatio praecox

Ergebnisse einer Metaanalyse

Von Ralf Behrens  ·  Ars Medici 09/2016  ·  6. Mai 2016

Der vorzeitige Samenerguss ist eine der am häufigsten berichteten sexuellen Beschwerden bei Männern und kann die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Sexualpartner erheblich beeinträchtigen. In den letzten Jahren sind verschiedene pharmakologische Ansätze zur Behandlung von Patienten mit dieser Störung in Studien untersucht worden. Eine europäische Arbeitsgruppe hat die Effektivität und das Sicherheitsprofil der diversen eingesetzten Substanzen im Rahmen eines Literaturreviews mit Metaanalyse genauer unter die Lupe genommen.

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