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Autor: Ralf Behrens

MEDIZIN — Fortbildung

Blutdruckmessung in Abwesenheit weisser Kittel

Wie Patienten ihren Blutdruck zu Hause überwachen sollten

Von Ralf Behrens  ·  Ars Medici 08/2015  ·  24. April 2015

Die Aussagekraft der Praxis-Blutdruckmessung als traditioneller Methode für das Screening, die Diagnose und das Management von Patienten mit vermuteten Störungen der Blutdruckregulation wird durch den Umstand begrenzt, dass nur eine geringe Anzahl von Messungen in einer für den Patienten nicht unbedingt entspannungsfördernden Umgebung durchgeführt werden kann. Mit der Heimblutdruckmessung lässt sich Phänomenen wie «Weisskittel»Hypertonie, «maskiertem» oder resistentem Bluthochdruck besser Rechnung tragen. Dazu müssen allerdings gewisse Voraussetzungen, sowohl in technischer Hinsicht als auch seitens des Patienten, erfüllt sein.

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MEDIZIN — STUDIE REFERIERT

Antihypertensiva senken Herz-Kreislauf-Risiken nahezu unabhängig von der Leibesfülle

Metaanalyse liefert nur wenige Hinweise auf eine Abhängigkeit des protektiven Effekts vom BMI

Von Ralf Behrens  ·  Ars Medici 06/2015  ·  27. März 2015

Nach wie vor wird diskutiert, ob der kardiovaskuläre Nutzen einer blutdrucksenkenden Therapie bei adipösen Patienten im Vergleich zu Normalgewichtigen von der Auswahl der Medikamente abhängt. Um diese Hypothese zu prüfen, haben Wissenschaftler der Blood Pressure Lowering Treatment Trialists’ Collaboration anhand umfangreicher Studiendaten die Effekte diverser antihypertensiver Behandlungsregime auf kardiovaskuläre Risikoparameter bei Patienten mit unterschiedlichen Body-Mass-Index(BMI-)Ausgangswerten miteinander verglichen. Dabei zeigte sich eine nur geringe Evidenz für die Annahme, dass einzelne Substanzen bei schlanken gegenüber übergewichtigen Patienten hinsichtlich der kardiovaskulären Risikoreduktion zu unterschiedlichen Ergebnissen führen.

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BERUF - PRAXIS - POLITIK - GESELLSCHAFT — Editorial

Eine Hand wäscht die andere

Von Ralf Behrens  ·  Ars Medici 04/2015  ·  2. März 2015

In diesen winterlichen Wochen waren sie wieder allenthalben präsent: die Mahnungen, sich doch möglichst mehrmals täglich die Hände zu waschen. Allerlei infektionsbedingter gesundheitlicher Unbill wäre durch diese relativ einfache Massnahme leichter vom Leibe zu halten. Nach dem Toilettenbesuch, vor dem Essen, nach Umgang mit Abfall, Aufenthalt an vielfrequentierten Orten sowie Kontakt mit Mensch und Tier – die Anlässe zur Händehygiene sind bekannt und mehr oder weniger von Kindesbeinen an («Das Lied vom Hände waschen») verinnerlicht.

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MEDIZIN — STUDIE REFERIERT

Depression und Inflammation hängen eng zusammen

Metaanalyse belegt antidepressive Effekte von Entzündungshemmern

Von Ralf Behrens  ·  Ars Medici 03/2015  ·  13. Februar 2015

Mehrere Studien haben in der Vergangenheit über eine antidepressive Wirksamkeit einer antientzündlichen Therapie berichtet. Diese Ergebnisse waren allerdings widersprüchlich, und einem entsprechenden Einsatz von antiinflammatorischen Substanzen könnten deren schädliche Nebenwirkungen entgegenstehen. Eine aktuelle dänische Metaanalyse konnte nun für Zytokininhibitoren sowie deutlicher noch für NSAID – und hier insbesondere für Celecoxib – einen klinisch relevanten Effekt bei Depression und depressiven Symptomen belegen, der nicht mit einer Erhöhung des Risikos unerwünschter Ereignisse einherging.

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MEDIZIN — Fortbildung

Neutropenie in der Grundversorgung

Wann ist welche Abklärung nötig – und wann die Weiterweisung zum Spezialisten?

Von Ralf Behrens  ·  Ars Medici 02/2015  ·  30. Januar 2015

Aus der General Practice Research Database geht hervor, dass die Inzidenz für die Diagnose einer Neutropenie oder Agranulozytose in der Allgemeinarztpraxis bei 1:100 000 pro Jahr liegt. Auch wenn dazu kaum Zahlen vorliegen, ist anzunehmen, dass die Anzahl von Patienten mit vorübergehender oder gering ausgeprägter Neutropenie wesentlich grösser ist. Je schwerer ausgeprägt die Neutropenie, desto eher sind weitere Untersuchungen angezeigt. Da hierzu keine strikten Leitlinien existieren, hat ein aktueller Review versucht, dem Grundversorger entsprechende Anleitungen zu geben.

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MEDIZIN — STUDIE REFERIERT

Langzeiteffekt von TNF-alpha-Blockern auch bei Psoriasisarthritis eingeschränkt

Methotrexat kann Immunogenität entgegenwirken

Von Ralf Behrens  ·  Ars Medici 01/2015  ·  16. Januar 2015

Mit der Verfügbarkeit von Tumor-Nekrose-Faktor-α-Blockern hat die Behandlung der Psoriasisarthritis einen entscheidenden Aufschwung erfahren. Der Langzeitgebrauch dieser Medikamente kann allerdings durch die Bildung neutralisierender Antikörper limitiert sein. Die Ergebnisse einer neuen Studie sprechen für eine Korrelation zwischen dem Auftreten solcher Antikörper, reduzierten Wirkstoffkonzentrationen und einem verminderten therapeutischen Ansprechen.

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MEDIZIN — Fortbildung

Diagnostik und Management bipolarer Störungen

Aktualisierte NICE-Guidelines legen verstärkt Gewicht auf Psychotherapie

Von Ralf Behrens  ·  Ars Medici 24/2014  ·  12. Dezember 2014

Die bipolare Störung ist eine komplexe wiederkehrende schwere psychische Erkrankung, die durch auf der einen Seite manische oder hypomanische Episoden mit Euphorie, Überaktivität und enthemmtem Verhalten sowie andererseits depressive Phasen mit umfassendem Verlust von Interesse und Motivation gekennzeichnet ist. Zwischen diesen Episoden liegen häufig Zeiträume, in denen eine weniger stark depressive Gemütslage vorherrscht. Während in der Vergangenheit hauptsächlich eine medikamentöse Behandlung mit Antidepressiva propagiert wurde, unterstreichen aktuelle Therapieempfehlungen den Stellenwert psychologischer Interventionen.

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Editorial

Apokalypse Apotheke

Von Ralf Behrens  ·  Ars Medici 23/2014  ·  28. November 2014

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MEDIZIN — STUDIE REFERIERT

Erfolgreicher und kürzer behandeln mit direkten antiviralen Substanzen

Systematischer Review zur Therapie der Hepatitis C

Von Ralf Behrens  ·  Ars Medici 22/2014  ·  14. November 2014

Weltweit sind schätzungsweise 185 Mio. Menschen mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) infiziert. Etwa jeder fünfte chronisch Infizierte entwickelt im Laufe der Zeit eine Leberzirrhose. Ein US-amerikanischer systematischer Review hat die publizierte Evidenz zu Sicherheit, Effektivität und Verträglichkeit der derzeit durch die US-Arzneimittelbehörde zugelassenen Wirkstoffe zur HCV-Therapie zusammengestellt und gibt Behandlungsempfehlungen für Praktiker wie auch für Spezialisten.

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MEDIZIN — Fortbildung

Keine Atempause!

So erkennen und behandeln Sie die obstruktive Schlafapnoe

Von Ralf Behrens  ·  Ars Medici 21/2014  ·  31. Oktober 2014

Obwohl Schnarchen und apnoische Atemaussetzer während des Schlafs recht häufig auftreten, setzt die Diagnose eines obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms (OSAS) das Vorhandensein von wiederholten Apnoen sowie von Symptomen einer Schlafdiskontinuität, meist eine ausgeprägte Tagesmüdigkeit, voraus. In einem Review haben britische Mediziner für Nichtspezialisten Physiologie und Diagnostik des OSAS sowie die Möglichkeiten der Behandlung und der Identifizierung der höchstwahrscheinlich davon profitierenden Patienten zusammengefasst.

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