Dr. med. Maxim Zavorotnyy: Psychiatrie
«Unsere Entscheidungen und unsere Haltung können einen entscheidenden Unterschied machen»
«Unsere Entscheidungen und unsere Haltung können einen entscheidenden Unterschied machen»
Mit dem Alter sinkt die Abwehrkraft des Organismus. Die Präventionsstudien VITAL und DO-HEALTH zeigten, dass Supplemente mit Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren sowie ein einfaches Krafttraining diesen Prozess verzögern könnten, berichtete Prof. Dr. Heike A. Bischoff-Ferrari, Leiterin des Schweizer Campus für gesunde Langlebigkeit der Universität Basel, am Schweizer Impfkongress.
«Ich wünsche mir, wieder mehr Zeit für die Patienten zu haben»
Meldepflicht und Sentinella-Meldesystem liefern einen Eindruck von der Infektionslage in der Schweiz, wenn auch mit leichter Verzögerung. In Echtzeit und repräsentativ für die Bevölkerung gibt hingegen das Abwasser Auskunft über zirkulierende Keime. Wie das funktioniert, erklärte Dr. Christoph Ort vom Wasserforschungsinstitut Eawag am Schweizer Impfkongress.
«KI kann ‹predatory journals› nicht von guten Publikationen unterscheiden»
Die Selbständigkeit im Alltag und im Beruf ist oftmals zu einem nicht unerheblichen Mass von der Fähigkeit, ein Fahrzeug führen zu können, abhängig. Auch wenn das Führen eines Fahrzeuges kein Menschenrecht darstellt, so wird das Infragestellen der Fahreignung oder gar der direkte Entzug derselben vom Betroffenen nicht selten als ein Angriff auf die persönlichen Rechte angesehen.
Mehr als «nur Altersschwindel»
Die Vereinten Nationen haben das aktuelle Jahrzehnt zur «UN Decade of Healthy Aging» erklärt (1). Schwindel, Gleichgewichtsstörungen und Stürze gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden, die einem gesunden Altern entgegenstehen (2). Während sich die Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie von Schwindelsyndromen in den letzten Jahren deutlich verbessert haben, erhalten immer noch viele Senioren die Diagnose «Altersschwindel» verbunden mit der fatalistischen Einschätzung «Damit müssen Sie leben».
Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist eine Hauptursache für akute Atemwegsinfektionen, die in der Bevölkerung über 60 Jahre zu Komplikationen führen können. Zu wissen, wie oft diese Infektion eine Hospitalisierung erfordert und welche Risikofaktoren am meisten ins Gewicht fallen, ist für die Planung präventiver Massnahmen und Empfehlungen für die neuen RSV-Impfstoffe entscheidend. Eine spanische Spitalstudie zeigt Zusammenhänge.
Die Impfantwort ist bei älteren Personen oft reduziert. Doch ist das Wissen über den Grund dafür mangelhaft, was die Entwicklung für wirksamere Impfstrategien erschwert. Um dazu mehr Erkenntnisse zu gewinnen, wurden in einer Studie Personen verschiedener Altersgruppen mit drei verschiedenen Impfstoffen sequenziell geimpft. Während Erstimpfungen bei älteren Personen niedrigere Titer generierten, induzierten Auffrischimpfungen vergleichbare Titer in allen Altersgruppen.