Schlagwort: Dermatologie
Aktinische Keratosen: Die Feldkanzerisierung ist die Regel
sieht also das optimale Vorgehen aus? Seine Strategie schilderte auf den Zürcher Dermatologischen Fortbildungstagen Prof. Günther Hofbauer vom Universitätsspital Zürich
Mythen und Fakten zur Akne
Hautreinigung, Ernährung und die Behandlung von Narben
Akne ist eine Erkrankung mit zum Teil hohem Leidensdruck für die Patienten. Die meisten Jugendlichen haben während der Pubertät in unterschiedlich starker Ausprägung damit zu kämpfen. Wie sollte man die Haut reinigen? Worauf sollte man bei der Ernährung achten? Und was kann man gegen die Narben tun?
Chronischer Pruritus – Strategien gegen den Juckreiz
Chronischer Pruritus beeinträchtigt erheblich die Lebensqualität. Durch das ständige Kratzen leidet zudem die Haut. Besteht Hauttrockenheit (Xerosis), gehört die Rückfettung zu den Basismassnahmen. Darüber hinaus steht eine Reihe antipruritisch wirkender Substanzen zur Verfügung.
Acne vulgaris – Tipps für die Praxis – «Du sollst nicht warten!»
Den Behandlungsbeginn nicht hinauszögern, immer topisch behandeln, Kombinationstherapien einsetzen und den Patienten schriftliche Therapieanleitungen geben – damit die Aknetherapie zum Erfolg wird, gab Dr. António Massa aus Porto (Portugal) am virtuellen EADV-Kongress 2021 praktische Ratschläge.
Topische Aknetherapie
Gute Ergebnisse durch frühen Einsatz von Retinoiden
Ein grosser Teil der Aknepatienten entwickelt atrophe Narben, die durch die chronische Entzündung entstehen können. Daher gilt es, frühzeitig die Entzündungskaskade zu stoppen. Topische Präparate auf der Basis von Retinoiden haben sich in puncto Narbenprävention gut bewährt.
Integrative Dermatologie
Was bedeutet das bei atopischer Dermatitis oder bei Akne?
Damit ein integrativer Ansatz sowohl bei der Diagnose als auch bei der Therapie nützlich ist, sei eine fundierte schulmedizinische Ausbildung notwendig, betonte die Dermatologin Dr. med. Kristin Kernland, Kantonsspital Baden. Anhand häufiger dermatologischer Erkrankungen erläuterte sie, wie komplementärmedizinische Methoden in der Praxis sinnvoll integriert werden können.
Vom immunologischen Verständnis zur zielgerichteten Therapie
Monoklonale Antikörper in der Dermatologie
Durch die fortschreitenden Erkenntnisse in der Immunpathologie wurde es möglich, zielgerichtete Therapien gegen exakt jene Immunzellen und Zytokine zu entwickeln, die für eine bestimmte entzündliche Erkrankung hauptsächlich verantwortlich sind. Diese Therapien haben das Management entzündlicher Erkrankungen in der Dermatologie revolutioniert. Was heute bereits möglich ist und in naher Zukunft voraussichtlich möglich sein wird, fasste der Schweizer Dermatologe Thomas Jung auf dem Dermatologie-Weltkongress in Mailand zusammen.
Selektive IL-23-Inhibition als neuer Ansatz bei Psoriasis
Starke Wirksamkeit – lange Injektionsintervalle
Beim diesjährigen EADV-Treffen zeigte sich, dass die hohe Wirksamkeit und gute Verträglichkeit des selektiven IL-23-Blockers Guselkumab auch nach einer Behandlungsdauer von 100 Wochen praktisch unverändert besteht. Dieser Effekt kann zudem mit nur wenigen Injektionen erreicht werden.
Neue Klassifikation der Rosazea
Stadien sind out – Trend zu pathophysiologisch orientierter Therapie
Eine neue Klassifikation der Rosazea hilft dabei, alle klinischen Zeichen und Symptome des individuellen Patienten zu beachten und zu behandeln. Weil beim Verständnis der Rosazeapathogenese in den letzten zehn Jahren grosse Fortschritte erzielt wurden, kann die Therapie nun vermehrt pathophysiologisch orientiert erfolgen. Darüber sprach Prof. Martin Steinhoff aus Dublin (IRL).