Schlagwort: Allgemeine Innere Medizin
Warnung vor Wimpernseren
Osteoporosegefahr bei neurologischen Erkrankungen
Stürze sowie Osteoporose und die damit einhergehenden Frakturen sind häufig, können unter Umständen iatrogen entstehen und tödlich enden. Das macht die Themen «Osteoporose» sowie «Sturzrisiko» allgemein relevant für die Grundversorgung und im Besonderen bei neurologischen Erkrankungen – diese führen zu einer überdurchschnittlichen Vulnerabilität.
Wichtige Impfungen ab Alter 65
Impfen im Alter nicht vernachlässigen
Für die Altersgruppe 65+ sind eine ganze Reihe von Impfungen sinnvoll, doch die entsprechenden Impfraten lassen noch zu wünschen übrig. Wie man Ältere für das Impfen motivieren kann und welches Vorgehen in der Praxis sinnvoll ist, erläuterte Dr. Svend Capol, Senior Consultant für Reisemedizin und Impfungen am Kantonsspital Zug, am Schweizer Impfkongress.
Die Insomnie als geriatrisches Syndrom
Unterdiagnostiziert und inadäquat behandelt
Schlaf trägt massgeblich zur körperlichen, kognitiven und emotionalen Gesundheit bei. Im höheren Alter gewinnen Schlafstörungen zunehmend an Bedeutung, da sie häufig auftreten und in enger Wechselwirkung mit Multimorbidität, funktionellen Einschränkungen und psychosozialen Faktoren stehen.
Erkrankungen der Schilddrüse – Was gibt es Neues?
Referenzbereich, Schwangerschaft, neue und obsolete Therapien
In den letzten zwei Jahren gab es im Bereich der Schilddrüsenerkrankungen einige Neuerungen. Neue Referenzwerte für TSH sollen helfen, eine Übertherapie zu vermeiden. Neue Medikamente haben die Therapiepalette erweitert, andere Therapien verlieren an Bedeutung. Prof. Dr. Felix Beuschlein, Direktor der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung am Universitätsspital Zürich, gab am SGAIM-Kongress einen Überblick.
Niere, Stürze, Polypharmazie: Herausforderung Antikoagulation bei alten Patienten
Bei alten Patienten, die wegen Vorhofflimmerns oder zur Sekundärprävention von venösen Thromboembolien eine Antikoagulation benötigen, müssen verschiedene Umstände berücksichtigt werden: z.B. eine eingeschränkte Nierenfunktion, ein mögliches Sturzrisiko, eine lange Medikamentenliste. Wie die Antikoagulation trotz solcher Einschränkungen gelingen kann, erklärte Prof. Dr. Dr. Walter Wuillemin, Hämatologie, Luzerner Kantonsspital, am Ärztekongress in Davos.
Wann droht ein Mangel? GLP-1-RA und Mikronährstoffe
Immer mehr Menschen werden erfolgreich mit GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1-RA) behandelt. Dabei muss man nicht nur auf einen potenziellen Eiweissmangel und Muskelabbau achten, sondern auch auf einen möglichen Mangel an Mikronährstoffen.
HIV-Infektionen 2026: Update für die hausärztliche Praxis
HIV hat sich in den letzten Jahrzehnten von einer fast immer tödlichen Erkrankung zu einer gut behandelbaren chronischen Infektion entwickelt. Für Hausärzte ergeben sich daraus Neuerungen hinsichtlich Diagnostik, Therapieeinleitung, Langzeitbetreuung und Prävention. An der medart Basel informierte darüber Prof. Dr. Niklaus Labhardt, Chefarzt Klinische Epidemiologie, Leitender Arzt Klinik für Infektiologie, Universitätsspital Basel.
Highlights ASCO Genitourinary Cancer 2026
Neue Studien zu Kombinationstherapien, Metastasierungsmustern und Biomarker
Am Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) Genitourinary Cancer (GU) wurden unter anderem neue Daten zur Behandlung von Urothel-, Prostata- und Nierenzellkarzinom vorgestellt. Ergebnisse zu Kombinationstherapien, Metastasierungsmustern oder zirkulierender Tumor-DNA sollen Therapieentscheidungen im klinischen Alltag unterstützen.