Rosenbergstrasse 115
Nun lamentieren sie, die Führungspersonen unserer Standesorganisationen. Nicht alle, aber einzelne schon. «Dumm» sei sie gewesen, «kontraproduktiv», ein «Rohrkrepierer» gar, die Urabstimmung über Managed Care beziehungsweise ihren Ausgang. «Dumm und dilettantisch» seien die Gegner von Managed Care, «naiv und blauäugig». Und husch vermuten sie einen schlimmen Verlust der Glaubwürdigkeit – der Ärzteschaft natürlich, nicht etwa von ihrer Führung. Dabei hatten sie doch alles so schön eingefädelt, vor allem der Hausärzte wegen, auf deren Betreiben die Vorlage einzig und allein eingebracht worden sei, der Grundversorger wegen, die «dieses Managed Care gefordert und verherrlicht» hätten (Red.: alle Zitate liegen schriftlich vor.)