Rosenbergstrasse 115
Ignazio Cassis wird nicht mehr für den FMH-Vorstand kandidieren. Er zieht die Konsequenzen aus dem ManagedCare-Debakel, das die FMH-Führung angezettelt und zu verantworten hat. Immerhin: Cassis ist, soweit bekannt, der einzige, der sich nicht verbiegt und die Konsequenzen zieht aus dem Urabstimmungs-Nein zur Managed-CareVorlage. Chapeau! Andere Kollegen mit interessanten Pöstli in Führungsgremien – in Bern nicht anders als in Zürich – haben einen eleganten Schwenker gemacht und setzen sich jetzt voller Elan, wenn auch gegen die eigene Überzeugung, für das Referendum ein.