Schluckstörungen – Nicht unterschätzen, sondern gezielt behandeln
Schluckstörungen (Dysphagie) sind weit häufiger als angenommen. Betroffen sind vor allem ältere Menschen, aber auch Patienten mit neurologischen oder strukturellen Erkrankungen. Neben gravierenden gesundheitlichen Folgen wie Malnutrition und Dehydratation kommt es häufig auch zur Aspiration von Nahrung oder Flüssigkeit mit den entsprechenden Komplikationen. Durch gezieltes Andicken sämtlicher Speisen und Getränke lassen
sich solche Probleme erheblich einschränken, wie in einem Satellitensymposium im Rahmen der «Nutrition 2005» in Genf zu erfahren war.