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Autor: Claudia Reinke

Ernährungsmedizin

Schluckstörungen – Nicht unterschätzen, sondern gezielt behandeln

Von Claudia Reinke  ·  Ernährungsmedizin 03/2005  ·  25. September 2005

Schluckstörungen (Dysphagie) sind weit häufiger als angenommen. Betroffen sind vor allem ältere Menschen, aber auch Patienten mit neurologischen oder strukturellen Erkrankungen. Neben gravierenden gesundheitlichen Folgen wie Malnutrition und Dehydratation kommt es häufig auch zur Aspiration von Nahrung oder Flüssigkeit mit den entsprechenden Komplikationen. Durch gezieltes Andicken sämtlicher Speisen und Getränke lassen
sich solche Probleme erheblich einschränken, wie in einem Satellitensymposium im Rahmen der «Nutrition 2005» in Genf zu erfahren war.

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Kongressberichte

New Topics in der Therapie der hyperaktiven Blase

20. Kongress der European Association of Urology (EAU), Istanbul 2005

Von Claudia Reinke  ·  Gynäkologie 04/2005  ·  2. September 2005

Als Goldstandard in der medikamentösen Therapie der hyperaktiven Blase gelten die Anticholinergika: Sie hemmen die parasympathisch gesteuerte Übererregbarkeit des Blasenmuskels und tragen zur Normalisierung der Blasenkapazität bei. Die charakteristischen Symptome der Blasenschwäche wie Harndrang, Pollakisurie und Dranginkontinenz lassen sich damit am besten beeinflussen. Neue Studienergebnisse zu Tolterodin SR und dem neuen Solifenacin wurden auf dem diesjährigen EUA-Kongress präsentiert und diskutiert.

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MEDIZIN — Tagungsbericht

MS: Dualer Therapieansatz ist notwendig

Schutz vor Entzündung und axonalen Schäden

Von Claudia Reinke  ·  Ars Medici 14/2005  ·  11. Juli 2005

Neue Erkenntnisse zur Pathogenese der Multiplen Sklerose (MS) haben gezeigt, dass nicht nur die entzündlichdemyelinisierenden Prozesse, sondern auch sehr frühzeitig auftretende axonale Schädigungen zu den klinisch-neurologischen Ausfallerscheinungen der Patienten beitragen. Um die Nervenfasern möglichst lange vor der Zerstörung zu schützen, sollte die Behandlung – neben einer antiinflammatorischen Wirkung – auch neuroprotektive Eigenschaften entfalten, wie auf einer Pressekonferenz der Firmen Sanofi Aventis und Teva Pharma zu hören war.

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MEDIZIN — Tagungsbericht

Docetaxel – Fortschritt beim hormonrefraktären Prostatakarzinom

Das neue Standardtherapeutikum verlängert die Lebensdauer und erhöht die Lebensqualität

Von Claudia Reinke  ·  Ars Medici 12/2005  ·  8. Juni 2005

In den letzten Jahrzehnten wurden verschiedentlich Fortschritte in der Behandlung des Prostatakarzinoms gemacht. Mit der Einführung von Docetaxel (Taxotere®) ist jetzt ein weiterer Schritt gelungen: Erstmals steht ein Chemotherapeutikum zur Verfügung, mit dem sich auch bei fortgeschrittenem Prostatakarzinom eine Lebensverlängerung erreichen lässt. Darüber hinaus wird auch die Lebensqualität günstig beeinflusst. Anlässlich eines Satellitensymposiums beim XX. Kongress der European Association of Urology wurden in Istanbul* zwei aktuelle Phase-III-Studien vorgestellt.

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MEDIZIN — Tagungsbericht

BPH-Medikation: Nebenwirkungen vermeiden

Benigne Prostatahyperplasie und sexuelle Dysfunktion koinzidieren häufig

Von Claudia Reinke  ·  Ars Medici 10/2005  ·  13. Mai 2005

Symptome der benignen Prostatahyperplasie (BPH) sind bei älteren Männern häufig mit sexueller Dysfunktion gekoppelt. Dabei besteht wahrscheinlich ein kausaler Zusammenhang, der durch die medikamentöse Behandlung der BPH oft noch zusätzlich verstärkt wird: Die meisten Therapeutika führen zu Beeinträchtigungen des Sexuallebens. Zum Wohle des Patienten sollte dies bei der Wahl der Medikation vermehrt berücksichtigt werden, betonten Experten anlässlich eines Satellitensymposiums auf dem XX. Kongress der European Association of Urology (EAU) in Istanbul.*

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Genussmittel und Getränke

«Maximal ein bis zwei Glas Wein pro Tag – sonst überwiegen die negativen Folgen des Alkohols»

Von Claudia Reinke  ·  Ernährungsmedizin 02/2005  ·  25. März 2005

Die Heilkraft des Weines ist bereits seit der Antike bekannt. Schon damals wurde er wegen seiner positiven Wir- kungen auf das körperliche und seelische Wohlbefinden geschätzt und in der Heilkunde in vielfältiger Weise ge- nutzt. In den letzten Jahrzehnten hat die ernährungsmedizinische Forschung die gesundheitsfördernden Wirkungen des moderaten Alkoholkonsums wieder entdeckt. Worin besteht der Nutzen des Weins – und wer profitiert? Wir befragten den Ernährungsspezialisten Prof. Dr. med. Peter E. Ballmer vom Kantonsspital Winterthur zum Stand der Wissenschaft.

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Metabolisches Syndrom

Cannabis-Antagonist gegen Adipositas und metabolisches Syndrom

Von Claudia Reinke  ·  Ernährungsmedizin 01/2005  ·  25. Januar 2005

Fettleibigkeit und Übergewicht – Zivilisationskrankheiten, die in erschreckendem Masse zunehmen – gehören zu den wichtigsten Todesursachen der westlichen Welt. Mit einem langfristig erfolgreichen und verträglichen Behandlungskonzept liessen sich gefährliche gesundheitliche Folgen, wie das metabolische Syndrom, deutlich vermindern. Ein solches Therapiekonzept scheint mit dem Cannabis-Antagonisten Rimonabant* (Acomplia®) offenbar in greifbare Nähe zu rücken.

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Ernährungsmedizin

Gesundes Altwerden mit Bewegung und mediterraner Ernährung

Von Claudia Reinke  ·  Ernährungsmedizin 01/2005  ·  25. Januar 2005

Neben der genetischen Veranlagung sind es die Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, die mit dem Risiko für bestimmte Erkrankungen assoziiert sind. Selbst bei älteren Menschen lässt sich jedoch die Gesamt- und die krankheitsspezifische Mortalität noch signifikant senken, wenn vier einfache LifestyleFaktoren beachtet werden. Auch das metabolische Syndrom kann durch adäquate Ernährung therapiert werden, wie zwei kürzlich im JAMA publizierte Studien zeigen.

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Ernährungsmedizin

Vitamin E – Mehr Schaden als Nutzen

Metaanalyse gefährdet den guten Ruf des Antioxidans

Von Claudia Reinke  ·  Ernährungsmedizin 01/2005  ·  25. Januar 2005

Vitamin E gehört zu den bestuntersuchten Vitaminen überhaupt. In zahlreichen kontrollierten klinischen Studien wurden die protektiven Wirkungen von Vitamin E bei unterschiedlichen Krankheitsbildern geprüft. Dabei zeigte die Substanz sowohl präventive als auch progressionshemmende Effekte, insbesondere bei rheumatoider Arthritis, opthalmologischen Erkrankungen oder Morbus Alzheimer. Vitamin E erwies sich dabei stets als sicher und gut verträglich. Eine kürzlich publizierte Metaanalyse sät nun Zweifel: Demnach gibt es Hinweise auf eine (gering) erhöhte Sterblichkeit bei regelmässiger Einnahme hoher Vitamin-E-Dosen (> 400 IE). Die Studie ist in Fachkreisen nicht unumstritten.

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UPDATE

Multivitamin-Folsäure-Supplement für werdende Mütter

Neue Studie: Erhöhter Schutz vor kindlichen Fehlbildungen

Von Claudia Reinke  ·  Gynäkologie 06/2004  ·  2. Dezember 2004

Der Nutzen einer präventiven Gabe von Folsäure vor und während der Schwangerschaft als Prophylaxe gegen Neuralrohrdefekte ist seit langem in verschiedenen Studien dokumentiert und gilt als unbestritten. Jetzt kann eine aktuell publizierte Studie aufzeigen, dass die Einnahme einer Kombination verschiedener Vitamine plus Folsäure (0,8 mg) einen signifikant besseren Schutz gegen die meisten Fehlbildungen bietet als Folsäure allein. Bei einer Seminarveranstaltung anlässlich des Jahreskongresses der SGGG wurden die neuen Daten und ihre Bedeutung für die Gesundheit der Neugeborenen vorgestellt.

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