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Autor: Claudia Reinke

Journal Club

Management von Blasenfunktionsstörungen

Inkontinenzformen – Abklärung und Therapie in der Evaluation

Von Claudia Reinke  ·  Gynäkologie 01/2007  ·  2. Februar 2007

Unter Blasenfunktionsstörungen mit oder ohne Harninkontinenz leiden Frauen deutlich häufiger als Männer. Obwohl die Diagnose allein aufgrund der Symptome oft auf der Hand zu liegen scheint, empfiehlt ein kürzlich erschienenes Review eine sorgfältige Evaluation des Krankheitsbildes, damit der Einsatz der bestmöglichen Therapie jeweils gewährleistet ist. Worauf zu achten ist und welche therapeutischen Möglichkeiten sich bewährt haben, wird nachfolgend zusammengefasst.

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Kardiovaskuläres Risiko und Ernährung

Rotwein-Polyphenole schützen Herz und Gefässe

Resveratrol stimuliert das endotheliale NO-System

Von Claudia Reinke  ·  Ernährungsmedizin 01/2007  ·  24. Januar 2007

Die kardioprotektiven Wirkungen des Rotweins werden vor allem den darin enthaltenen bioaktiven sekundären Pflanzenstoffen zugeschrieben. Eine besondere Rolle scheinen dabei die polyphenolischen Inhaltsstoffe zu spielen, allen voran das in Rotwein in relativ hoher Konzentration enthaltene Resveratrol. Die Substanz und ihre Eigenschaften waren in den letzten Jahren Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Arbeiten.

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Neue Therapien

Multivitamine und Folsäure

Mehr Sicherheit durch frühere und höhere Folsäure-Gabe

Von Claudia Reinke  ·  Gynäkologie 05/2006  ·  27. Oktober 2006

Seit Jahrzehnten ist die Bedeutung der mütterlichen Folsäure-Einnahme für die Entwicklung gesunder Kinder bekannt. In den letzten Jahren wurde nachgewiesen, dass ein signifikant besserer Schutz vor kindlichen Fehlbildungen gegeben ist, wenn perikonzeptionell nicht nur Folsäure allein, sondern eine Vitaminkombination plus Folsäure eingenommen wird. Eine aktuelle Studie konnte zeigen, dass nur durch die perikonzeptionelle Einnahme eines Multivitaminpräparates mit höherer Folsäuredosis (0,8 mg/d) die für einen optimalen Schutz erforderlichen erythro- zytären Folatspiegel schon nach vierwöchiger Einnahme erreicht werden.

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Fremd- und Zusatzstoffe in der Nahrung

Glutamat

Geschmacksverstärker fördert möglicherweise Völlerei, Übergewicht und Wachstumsstörungen

Von Claudia Reinke  ·  Ernährungsmedizin 03-04/2006  ·  24. Juni 2006

Glutamat, einer der meistverwendeten Zusatzstoffe in der Nahrungsmittelproduktion, kann die neuronale Steuerung des Appetit- und Sättigungsverhaltens im Gehirn im Sinne einer Stimulation der Nahrungsaufnahme beeinflussen und damit die Entstehung von Übergewicht fördern. Glutamat reduziert auch die Freisetzung von Wachstumshormon und könnte damit zu der bei Übergewicht auftretenden Beeinträchtigung des Körperwachstums beitragen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine kürzlich publizierte Studie von Prof. Michael Hermanussen (1) und seiner Arbeitsgruppe.

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MEDIZIN — BERICHT

Weniger kardiovaskuläre Ereignisse durch duale Plättchenhemmung

Die Ergebnisse der CHARISMA-Studie wurden auf dem ACC in Atlanta vorgestellt

Von Claudia Reinke  ·  Ars Medici 10/2006  ·  9. Mai 2006

Auch die CHARISMA-Studie bestätigt, dass sich die Rate kardiovaskulärer Ereignisse bei Patienten mit symptomatischen atherothrombotischen Erkrankungen gegenüber einer ASS-Monotherapie signifikant reduzieren lässt. Zur Primärprävention kann die Kombinationstherapie allerdings nicht empfohlen werden, wie die Studienverantwortlichen bei der Vorstellung der aktuellen CHARISMA-Daten bei der 55. Jahrestagung des American College of Cardiology im März 2006 in Atlanta betonten.

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ACC-Kongressbericht

Keine Risikoreduktion durch Homocysteinsenkung

Von Claudia Reinke  ·  Ernährungsmedizin 02/2006  ·  24. April 2006

Hohe Homocysteinspiegel galten bei gefässkranken Patienten als mitverantwortlich für das erhöhte kardiovaskuläre Risiko. Die HOPE-2-Studie untersuchte nun, ob die Senkung erhöhter Homocysteinspiegel durch den Einsatz der B-Vitamine Folsäure, Vitamin B6 und B12 das kardiovas- kuläre Risiko präventiv beeinflusst. Die Hoffnung hat sich auch hier wieder nicht bestätigt.

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Präleukämien

Myelodysplastische Syndrome: Hintergründe und Therapien

Von Claudia Reinke  ·  Onkologie 01/2006  ·  1. März 2006

Als «Myelodysplastische Syndrome» (MDS) werden verwandte Bluterkrankungen bezeichnet, bei denen es – aufgrund mangelnder Funktionsfähigkeit des Knochenmarks – zu einer fehlerhaften Ausreifung der Blutzellen kommt. Langfristig führt dies zu einem gravierenden Defizit an gesunden roten und weissen Blutkörperchen und Blutplättchen. In etwa 35 Prozent aller Fälle geht das MDS in akute Leukämien über. Als eine neue Therapiemöglichkeit wird das Thalidomid-Analogon Lenalidomid betrachtet, über das viel versprechende Behandlungsergebnisse vorliegen.

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Tagungsbericht

MS: Dualer Therapieansatz ist notwendig

Schutz vor Entzündung und axonalen Schäden

Von Claudia Reinke  ·  Psychiatrie & Neurologie 03/2005  ·  10. Oktober 2005

Neue Erkenntnisse zur Pathogenese der Multiplen Sklerose (MS) haben gezeigt, dass nicht nur die entzündlichdemyelinisierenden Prozesse, sondern auch sehr frühzeitig auftretende axonale Schädigungen zu den klinischneurologischen Ausfallerscheinungen der Patienten beitragen. Um die Nervenfasern möglichst lange vor der Zerstörung zu schützen, sollte die Behandlung – neben einer antiinflammatorischen Wirkung – auch neuroprotektive Eigenschaften entfalten, wie auf einer Pressekonferenz der Firmen Sanofi Aventis und Teva Pharma zu hören war.

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Neue Therapien

Lymphome und CLL

Deutlich bessere Prognose mit Rituximab

Von Claudia Reinke  ·  Onkologie 03/2005  ·  26. September 2005

Die Verfügbarkeit von Rituximab (MabThera ) hat die Therapie der Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) in vielfacher Hinsicht revolutioniert. Sowohl beim grosszelligen aggressiven als auch beim indolenten follikulären NHL haben sich Rituximabhaltige Schemata gegenüber der alleinigen Chemotherapie als hochwirksam erwiesen. Bei Patienten, die auf diese Therapie ansprechen, bessern sich die prognostischen Aussichten deutlich: Das ereignisfreie Überleben sowie die Gesamtüberlebenszeit verlängern sich signifikant. Erste Studiendaten lassen ähnliche Behandlungserfolge auch bei chronisch lymphatischer Leukämie (CLL) erkennen.

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Editorial

Editorial

Von Claudia Reinke  ·  Ernährungsmedizin 03/2005  ·  25. September 2005

Wenn Sie sich die Zeit nehmen, die aktuelle Ausgabe der SZE genauer anzusehen, werden Sie feststellen, dass wir Ihnen – neben wichtigen Informationen zur Rolle der verschiedenen Nahrungsfaktoren in Prävention und Therapie der Osteoporose – zwei scheinbar recht unterschiedliche Ernährungsformen vorstellen, die unter anderem auch bei rheumatischen Erkrankungen Anwendung finden. Während der gesundheitliche Benefit der bekannten und gut untersuchten mediterranen Ernährung mit viel Fisch, Olivenöl, gekochtem Gemüse und Früchten – samt dem willkommenen Glas Rotwein – durch eine Reihe namhafter Studien belegt wurde, kann die zu den alternativen Ernährungsformen zählende pflanzliche Rohkost zwar auf jahrzehntelange Erfahrungswerte und eine umfangreiche Literatur zurückblicken; kontrollierte Studien, die die heute geforderte Evidenz belegen könnten, sucht man allerdings vergeblich.

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