Schlagwort: Hausarztmedizin
European Association of Urology (EAU) – Kongress-News zur Urologie
Am diesjährigen Jahreskongress der European Association of Urology (EAU) wurden viele neue Arbeiten präsentiert. Wir haben für Sie eine Auswahl getroffen, die für die Behandlung von Patienten in der Hausarztpraxis relevant sein kann. Zum Beispiel von welcher einfachen Massnahme Nykturiepatienten profitieren könnten, auf welche Medikamente bei Symptomen der unteren Harnwege nach 1 Jahr gefahrlos verzichtet werden kann und welche antibiotische Prophylaxe vor einer Prostatabiospie nur mit Vorsicht eingesetzt werden sollte.
An KHK denken – Patient klagt über erektile Dysfunktion – wie weiter
Bei erektiler Dysfunktion spielt die Interaktion zwischen Hausarzt und Urologe eine wichtige Rolle. Denn einerseits kann dem Patienten mit effizienten Therapien geholfen werden. Andererseits sollte aber gleichzeitig auch eine koronare Herzkrankheit abgeklärt werden, wie PD Dr. Askhan Mortezavi, Urologie, Universitätsspital Basel, am FOMF Allgemeine Innere Medizin in Basel ausführte.
Benigne Prostatahyperplasie – Wann und wie minimalinvasiv behandeln?
Wenn die medikamentöse Therapie bei Prostatahyperplasie nicht mehr ausreicht, stellt sich die Frage nach der Operation. Prof. Christian Wetterauer, Universitätsspital Basel, erläuterte am FOMF Allgemeine Innere Medizin klassische und neuere minimalinvasive chirurgische Verfahren.
Therapien bei Endometriose und Dysmenorrhö
Aktuelle medikamentöse und operative Optionen
Die Therapie der Endometriose stellt eine besondere Herausforderung dar. Aufgrund des grossen Spektrums an Phänotypen und klinischen Symptomen gibt es keinen allgemeingültigen Ansatz zur Behandlung. Zudem ist die Endometriose eine chronische Krankheit und kann nicht geheilt werden. Verschiedene Medikamente sowie operative Eingriffe, die wir hier vorstellen, stehen für die individuelle beschwerdelindernde Therapie zur Verfügung.
State of the Art für die Allgemeinpraxis – Diagnostik und Therapie der Depression
Viele Menschen mit Depression werden im Hausarztbereich behandelt, möglicherweise sogar mehr als von den Psychiatern selbst. Prof. Undine Lang, Direktorin Klinik für Erwachsene und Privatklinik, Universitäre Psychiatrische Kliniken (UPK), Basel, gab am FOMF Allgemeine Innere Medizin in Basel ein Update darüber, was in der Diagnostik und Behandlung der Depression wichtig ist.
Häufige psychiatrische Notfallsituationen
Welche Symptome erfordern sofortiges Handeln?
Ein psychiatrischer Notfall definiert sich nicht durch das Krankheitsbild, dem er zugrunde liegt, sondern durch die Situation und die Symptomatik. Wenn eine psychiatrische Störung in eine akute Eskalation mündet, die den Betroffenen selbst oder seine Umgebung gefährdet, besteht eine Notfallsituation, die sofortiges Handeln erfordert. Beispiele sind ein Erregungszustand, eine Alkoholintoxikation oder eine Bewusstseinsstörung.
Vorsicht nicht nur bei Polymedikation
Management von Neben- und Wechselwirkungen einer Psychopharmakotherapie
Kaum eine Gruppe von Arzneimitteln wird hinsichtlich ihrer Anwendung so kontrovers diskutiert wie Psychopharmaka. Unstrittig ist jedoch auch, dass Psychopharmaka wirken und hinsichtlich ihrer Effektstärken vergleichbar sind mit internistischen oder allgemeinmedizinischen Pharmaka (1). Trotzdem rücken Psychopharmaka oftmals in den Fokus, weil sie allein oder in Wechselwirkung mit anderen Pharmaka mitunter erhebliche Nebenwirkungen erzeugen können. Das frühzeitige Erkennen und das Management von Arzneimittelnebenwirkungen spielen daher eine wichtige Rolle.
Long COVID: Psychosoziale Faktoren erhöhen das Risiko
Etwa 20 Prozent aller mit SARS-CoV-2 Infizierten litten noch 6 Monate nach der Erkrankung unter anhaltenden körperlichen Beschwerden, heisst es in einer Medienmitteilung zum Deutschen Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Eine eindeutige organische Ursache konnte bis anhin nicht gefunden werden.
Plötzlichen Herztod vermeiden
Risikopatienten erkennen und schützen!
Um einen plötzlichen Herztod verhindern zu können, steht eine Reihe primärprophylaktischer Therapieverfahren zur Verfügung. Je nach Risikokonstellation sind dies medikamentöse Optionen wie Antiarrhythmika oder Herzinsuffizienzmedikamente, eine Defibrillatortherapie oder eine Katheterablation. Im Folgenden sollen einige Aspekte dieser Therapien sowie die Aussagekraft verschiedener Screeningmethoden beleuchtet werden.