Schlagwort: Dermatologie
Die Lebensqualität im Auge behalten
Chronisches Handekzem Vom Stiefkind der Dermatologie zur gezielten Therapie
Seit gut einem Jahr steht mit dem Pan-JAK-Inhibitor Delgocitinib die erste spezifische topische Therapie für das chronische Handekzem zur Verfügung. Im Rahmen des Kongresses der Europäischen Akademie für Dermatologie und Venerologie (EADV) wurden nun neue Daten präsentiert, die das günstige Sicherheitsprofil in der Langzeitanwendung bestätigen und auch bei Jugendlichen eine hohe Wirksamkeit dokumentieren.
Atopische Dermatitis: Biomarker sorgen für mehr Treffsicherheit in der Therapiewahl
Biomarker wie TARC/CCL17 und Filaggrin unterstützen die Behandler nicht nur beim Monitoring der Krankheitsaktivität unter zielgerichteten Therapien, sondern helfen auch bei der personalisierten Therapieauswahl anhand der individuellen Biomarker-Profile.
Präziser therapieren, früher eingreifen
Die Behandlung entzündlicher Hauterkrankungen ist in den vergangenen Jahren zunehmend differenzierter geworden. Neue Wirkmechanismen, molekulare Zielstrukturen und therapeutische Kombinationen ermöglichen heute individualisierte Behandlungsansätze für Erkrankungen wie Psoriasis, atopische Dermatitis oder Vitiligo.
Inhaltsverzeichnis & Impressum
Neue Horizonte bei atopischer Dermatitis
Von unspezifischer Immunsuppression zu zielgerichteter Modulation
Die atopische Dermatitis ist ein Paradebeispiel dafür, wie translationale Forschung die klinische Praxis verändert. Dank präziser Zielstrukturen wie IL-13, IL-31 oder OX40 eröffnen sich heute zunehmend individualisierte Behandlungsstrategien.
Atopische Dermatitis: Was tun in Schwangerschaft und Stillzeit?
Patientinnen mit schwerer atopischer Dermatitis (AD) benötigen auch in der Schwangerschaft eine Therapie. Ein Positionspapier gibt Dermatologen eine Richtlinie für die Therapieauswahl, die jedoch immer individuell zugeschnitten sein muss.
Alopecia areata: Früh einsetzende Therapie entscheidend für Erfolg
Mit Ritlecitinib und Baricitinib stehen in der Schweiz heute zwei zugelassene JAK-Inhibitoren zur systemischen Therapie zur Verfügung, die neue Perspektiven für die Therapie der schweren Alopecia areata eröffnen. Diese Arzneimittel wirken besonders gut, wenn sie frühzeitig eingesetzt werden.
Neue Strategien bei pädiatrischen IMID
Früh behandeln, langfristig profitieren
Die Behandlung von Kindern mit immunvermittelten chronisch-entzündlichen Erkrankungen erfordert besondere Aufmerksamkeit. Ein frühzeitiges, konsequentes Eingreifen kann nicht nur das Fortschreiten der Erkrankung, sondern auch die kumulative Lebensbelastung verhindern.