Neues Nachschlagewerk der gesamten Dermatologie
Auf rund 2000 Seiten wurden in zwei grossformatigen Bänden die gesamte Dermatologie und noch viele Blicke darüber hinaus zusammengetragen.
Auf rund 2000 Seiten wurden in zwei grossformatigen Bänden die gesamte Dermatologie und noch viele Blicke darüber hinaus zusammengetragen.
Im Winter ist die Haut besonderen Belastungen ausgesetzt, die zu Trockenheit, Rötungen, Juckreiz und Ekzemen führen können. Im Freien ist die Haut einer kalten, an Feuchtigkeit armen Luft exponiert, was eine Austrocknung der Haut begünstigt.
Der Klimawandel ist die derzeit wohl grösste globale Herausforderung und hat auch einen Einfluss auf diverse Erkrankungen, darunter auch auf Dermatosen. In einem aktuellen Review wurden die wesentlichen klimatischen Einflussfaktoren hinsichtlich der Haut diskutiert.
Die niedrige relative Luftfeuchtigkeit führt im Winter verstärkt zu Hauttrockenheit. Deshalb braucht es gerade in der kalten Jahreszeit eine gute Hautpflege. Was am besten gegen die Hautaustrocknung hilft, wurde in einer Studie aus Korea untersucht (1).
Funktionelle Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel sollen gesundheitlichen Nutzen haben, auch auf die Haut. Dabei ist die Wirksamkeit vieler dieser Produkte nicht gesichert. Christopher Hopper von der University of Southampton/GB stellte an der EAACI-Jahrestagung in Berlin die dermatologischen Evidenzen von 5 wichtigen Nutraceuticals vor.
Unter welchen Beeinträchtigungen leiden dermatologische Patienten (u. a. bei atopischer Dermatitis, Akne, Psoriasis, Hidradenitis suppurativa) jenseits ihrer Hautläsionen? Das hat das ALL PROJECT bei über 50 000 hautgesunden und hautkranken Personen untersucht. Eines der Ergebnisse: Am häufigsten wurden der gestörte Schlaf und seine Folgen wie geminderte Arbeitsproduktivität genannt.
Zur Therapie der Psoriasis stehen immer mehr wirksame Substanzen zur Verfügung. Das wissenschaftliche Interesse richtet sich dabei zunehmend auf zielgerichtete Behandlungen, wie am EADV-Jahreskongress in Berlin Prof. Hervé Bachelez aus Paris (F) darlegte.
Januskinase-Inhibitoren hemmen den Signalweg der Entzündung und somit gleichzeitig die Produktion mehrerer proinflammatorischer Zytokine. Bei atopischer Dermatitis bedeutet dies, dass Juckreiz und Entzündung zurückgehen und sich das Hautbild bessert.
Ein Silberstreif am Therapie-Horizont für Vitiligo-Patienten zeichnet sich ab: mit einer 1,5-prozentigen Ruxolitinib-Creme regenerieren sich die Melanozyten. Allerdings dauert dies. Das heisst: je länger behandelt wird, desto mehr Pigment kehrt zurück.
Eine neue Studie zeigt: Das Hautmikrobiom von Patienten, die von Psoriasis oder Psoriasis-Arthritis betroffen sind, unterscheidet sich deutlich von dem von Gesunden. Die Analyse des Hautmikrobioms könnte daher eine Möglichkeit bieten, die Progression der Erkrankung vorherzusagen.