Fast hätten wir es vergessen, den Olympiern unserer Zunft zu huldigen. Verneigen wir uns also zum Jahresende vor Mario Capecchi, Olivier Smithies und Sir Martin Evans, unseren aktuellen Medizin-Nobelpreisträgern und Vätern des «gen targeting». Mit dieser raffinierten Technik lassen sich einzelne Gene gezielt ausschalten, was den Forschern Rückschlüsse auf deren Funktion erlaubt. Natürlich nicht beim Menschen, sondern an Mäusen, sinnfällig als «Knockout-Mäuse» bezeichnet. Sie gehören heute zum Instrumentarium des Genetikers wie der Zollstock zum Zimmermann. Knock-outMäuse sind Massenware, die Forscher in aller Welt aus dem Katalog bestellen …
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