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Autor: Richard Altorfer

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Rosenbergstrasse 115

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 07/2011  ·  12. April 2011

Aus dem Internet geklaut (wie so vieles) und deshalb fast tel quel übernommen – schliesslich kann man die Situation kaum besser schildern: «Auch in der Schweiz gilt die Verwaltungsmedizyn als eine uralte Kunst, die immer mehr Anteil am gesamten Therapiewesen gewinnt. In manchen Fachrichtungen wird bereits von 50 bis 60 Prozent Anteil an der Gesamtarbeitszeit gesprochen. Wenn die Prognosen zutreffen, so therapiert ein Schweizer Assistenzarzt demnächst ausschliesslich durch Verwaltungsmedizyn. Die Vorteile liegen auf der Hand: Es werden kaum noch Ressourcen verbraucht, und durch den Einsatz von elektronischer Datenverarbeitung (EDV) und – falls überhaupt noch nötig – selbstverständlich chlorfrei gebleichtem Papier, fallen kaum noch entsorgungspflichtige Abfälle an. Zeitraubende Patientenkontakte lassen sich so auf ein Minimum beschränken.»

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Rosenbergstrasse 115

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 06/2011  ·  30. März 2011

Auch wer sich einen SP-Nationalrat nicht als obersten Repräsentanten der Schweizer Ärzteschaft vorstellen will und kann – und deshalb für eine Ablösung von JdH als Präsident der FMH ist –, wird (oder sollte) froh sein, dass es Ärzte gibt, die kantonal und national politisieren. Unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit. Sind wir auch und deshalb: JdH in den Nationalrat! Nur, wer die Berufsorganisation der Ärzteschaft – jedenfalls deren unternehmerisch tätigen Teil – vertreten will, sollte sich auch mit ihren unternehmerischen Zielsetzungen identifizieren können und wollen. Es ist schlecht denkbar, dass ein sozialistischer Nationalrat das kann. Deshalb: JdH als Nationalrat? Sofort. JdH als Präsident der FMH? Keinesfalls.

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Editorial

Luzern mit Pilatus – das klassische Touristenmotiv

Ansichten 1911

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici Dossier 02-03/2011  ·  30. März 2011

Der Pilatus ist der Hausberg der Luzerner. Im Mittelalter hiess das Pilatusmassiv Mons fractus («gebrochener Berg»), Frakmont oder Fräkmünd. Zwei Alpen auf beiden Seiten des Massivs tragen heute noch den Namen Fräkmüntegg und Fräkmünt. Das Pilastätte fand.

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BERUF - PRAXIS - POLITIK - GESELLSCHAFT

Margenunabhängige SD: Gespenst oder letzte Hoffnung?

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 05/2011  ·  14. März 2011

Es stimmt, selbstdispensierende Ärzte verdienen am Verkauf von Medika-
menten. So what? Gibt es ein moralisch gerechtfertigtes Argument dagegen – es sei denn, man akzeptiere die Behauptung als Argument, Ärzte gäben aus reiner Gier ihren Patienten zu viele oder/und nicht die richtigen Medikamente mit? Nur, wer exakt diesen Vorwurf erhebt, sollte ihn laut und vernehmlich äussern und beweisen – oder schweigen.

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Rosenbergstrasse 115

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 05/2011  ·  14. März 2011

Es gibt durchaus gesundheitspolitische Fragen, bei denen unsereiner mit der santésuisse einiggehen kann. Zum Beispiel wenn es um die Einheitskasse geht. Santésuisse zur staatlichen Einheitskasse: «Alle staatlichen Systeme haben das gleiche Manko, wie es die Beispiele von Frankreich oder Québec zeigen. Erstens haben sie die steigenden Gesundheitsausgaben nicht im Griff. Und zweitens haben sie sie weniger gut im Griff als wettbewerbliche Systeme.» Das ist zwar etwas gewunden ausgedrückt, aber durchaus korrekt.

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Rosenbergstrasse 115

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 04/2011  ·  4. März 2011

Ein ökonomisch aufmerksamer Bekannter ohne Bezug zur Medizin, aber mit einem raschen Blick fürs Systemische, ortete nach einem Vortrag über SwissDRG spontan und völlig selbstverständlich interessante finanzielle Möglichkeiten für leitungsverantwortliche Spitalärzte. Da Spitäler in Zukunft nur noch gut wirtschaften, wenn sie ihre Patienten im von Ökonomen leicht zu bestimmenden optimalen Zeitpunkt entlassen – man könnte auch sagen: unabhängig von ihrem medizinischen Problem (und von ihren sozialen Lebensumständen sowieso) hinauskomplimentieren – liegt es nahe, jenen Ärzten Boni auszurichten, die es schaffen, ihre Klientel möglichst nahe bei diesem optimalen Zeitpunkt aus dem Haus zu schaffen.

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Rosenbergstrasse 115

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 03/2011  ·  4. März 2011

Jung Verstorbene bleiben – das ist wohl der einzige und erst noch ziemlich dürftige Vorteil dieses Zustand – ewig jung. James Dean bleibt ewig 24 (er würde im Februar 80 Jahre alt). Beneidenswert ist, so gesehen, John F.Kennedy; er sieht auf den Bildern und in unserer Erinnerung immer noch aus wie zu Zeiten seiner (vermuteten) Affäre mit Marylin Monroe. Die würde dieses Jahr übrigens 85 Jahre alt. Ähnlich ergeht es uns mit John Lennon. Im Bett mit Yoko, peace a chance gebend, so ist er geblieben. Kaum vorstellbar, dass er nur gerade zwei Tage jünger wäre als Christoph Blocher.

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Editorial

Basel, Barfüsserkirche

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici Dossier 01/2011  ·  10. Februar 2011

Die Mitglieder des Bettelordens der Franziskaner wurden im deutschsprachigen Raum auch als «Barfüsser» bezeichnet. Sie predigten seit 1231 in der Gegend von Basel, zunächst allerdings ausserhalb der Stadtmauer am heutigen Petersgraben, wo nach ihnen das Kloster Gnadental errichtet wurde. 1250 erhielten sie das Recht, sich innerhalb der Stadtmauern anzusiedeln.

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Editorial

Lauter runde Geburtstage!

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 02/2011  ·  10. Februar 2011

2011 könnte ein ganz gewöhnliches Jahr sein. Ist es aber nicht. Jedenfalls nicht für alle jene, die in diesem
Jahr etwas zu feiern haben. Das Wartezimmer-Magazin «Sprechstunde» des VEDAG, das vom Verlag Rosenfluh Publikationen viermal jährlich in alle Arztpraxen der Deutschschweiz verschickt wird, wird heuer tatsächlich schon 40 Jahre alt und setzt sich noch immer für einen unabhängigen Ärzteberuf und den Erhalt der Selbstdispensation ein. «DoXMart», die Einkaufsgemeinschaft der selbstdispensierenden Ärzte, ist auch schon seit 10 Jahren erfolgreich am Wachsen.

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Rosenbergstrasse 115

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 02/2011  ·  10. Februar 2011

Die Nationalratswahlen rücken näher. Für einige Parteien sind die Prognosen gar nicht günstig. Da trifft es sich gut, dass der eine oder andere Prominente sich auf einmal zur Politik (zur nationalen natürlich, nicht zur mediokeren kommunalen oder kantonalen) berufen fühlt und «seiner» Partei mit seiner Kandidatur helfen kann. Auch für unseren Präsidenten scheint es empfehlenswert, seinen potenziellen Wählern im Kanton Bern (nicht etwa im Kanton Genf) zu beweisen, dass er ein rechter Sozialdemokrat ist. Er hat deshalb zusammen mit seiner FMH-Vorstandskollegin Christine Romann eine «offizielle» Mail an alle Verbandsmitglieder verschickt, mit dem Aufruf, bei den Patienten für die linke Waffeninitiative zu werben.

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