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Autor: Richard Altorfer

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Rosenbergstrasse 115

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 09/2011  ·  19. August 2011

Das hat nun wirklich keiner von uns nötig: sich mit Gratis-Kugelschreibern korrumpieren zu lassen. Die paar Franken für einen qualitativ guten und optisch ansprechenden Kugelschreiber könnte sich jeder von uns leisten. Täglich, wenns sein muss. Und dennoch können wir ärztlichen Kongressbesucher uns selten beherrschen. Wir (natürlich nicht jeder, aber doch die meisten von uns) nehmen an jedem zweiten Pharmastand einen mit dem Schriftzug der Pharmafirma oder des beworbenen Produkts versehenen Stylo zu uns. Oft so viele, dass sich im Lauf eines Jahres viel mehr Schreibstifte ansammeln als wir je brauchen können. Schlimm? Vermutlich nicht.

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Rosenbergstrasse 115

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 08/2011  ·  29. April 2011

Auf www.23andme.com erfahren Sie, was Sie tun müssen, um alles über Ihr Erkrankungsrisiko herauszufinden. Sie senden eine Speichelprobe (Wattetupfer samt einem mit Barcode markierten Röhrchen wird geliefert) ein und einige Tage später erhalten Sie ein genetisches Profil, das Ihnen Auskunft über Ihr Risiko gibt, an einer oder mehreren von 189 Störungen zu erkranken: von Diabetes bis Morbus Crohn, von Prostatabis Mammakarzinom, von Behçet bis Narkolepsie, von Tourette bis Restless Legs, von Parkinson bis ALS.

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Rosenbergstrasse 115

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 07/2011  ·  12. April 2011

Aus dem Internet geklaut (wie so vieles) und deshalb fast tel quel übernommen – schliesslich kann man die Situation kaum besser schildern: «Auch in der Schweiz gilt die Verwaltungsmedizyn als eine uralte Kunst, die immer mehr Anteil am gesamten Therapiewesen gewinnt. In manchen Fachrichtungen wird bereits von 50 bis 60 Prozent Anteil an der Gesamtarbeitszeit gesprochen. Wenn die Prognosen zutreffen, so therapiert ein Schweizer Assistenzarzt demnächst ausschliesslich durch Verwaltungsmedizyn. Die Vorteile liegen auf der Hand: Es werden kaum noch Ressourcen verbraucht, und durch den Einsatz von elektronischer Datenverarbeitung (EDV) und – falls überhaupt noch nötig – selbstverständlich chlorfrei gebleichtem Papier, fallen kaum noch entsorgungspflichtige Abfälle an. Zeitraubende Patientenkontakte lassen sich so auf ein Minimum beschränken.»

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Rosenbergstrasse 115

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 06/2011  ·  30. März 2011

Auch wer sich einen SP-Nationalrat nicht als obersten Repräsentanten der Schweizer Ärzteschaft vorstellen will und kann – und deshalb für eine Ablösung von JdH als Präsident der FMH ist –, wird (oder sollte) froh sein, dass es Ärzte gibt, die kantonal und national politisieren. Unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit. Sind wir auch und deshalb: JdH in den Nationalrat! Nur, wer die Berufsorganisation der Ärzteschaft – jedenfalls deren unternehmerisch tätigen Teil – vertreten will, sollte sich auch mit ihren unternehmerischen Zielsetzungen identifizieren können und wollen. Es ist schlecht denkbar, dass ein sozialistischer Nationalrat das kann. Deshalb: JdH als Nationalrat? Sofort. JdH als Präsident der FMH? Keinesfalls.

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Editorial

Luzern mit Pilatus – das klassische Touristenmotiv

Ansichten 1911

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici Dossier 02-03/2011  ·  30. März 2011

Der Pilatus ist der Hausberg der Luzerner. Im Mittelalter hiess das Pilatusmassiv Mons fractus («gebrochener Berg»), Frakmont oder Fräkmünd. Zwei Alpen auf beiden Seiten des Massivs tragen heute noch den Namen Fräkmüntegg und Fräkmünt. Das Pilastätte fand.

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BERUF - PRAXIS - POLITIK - GESELLSCHAFT

Margenunabhängige SD: Gespenst oder letzte Hoffnung?

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 05/2011  ·  14. März 2011

Es stimmt, selbstdispensierende Ärzte verdienen am Verkauf von Medika-
menten. So what? Gibt es ein moralisch gerechtfertigtes Argument dagegen – es sei denn, man akzeptiere die Behauptung als Argument, Ärzte gäben aus reiner Gier ihren Patienten zu viele oder/und nicht die richtigen Medikamente mit? Nur, wer exakt diesen Vorwurf erhebt, sollte ihn laut und vernehmlich äussern und beweisen – oder schweigen.

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Rosenbergstrasse 115

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 05/2011  ·  14. März 2011

Es gibt durchaus gesundheitspolitische Fragen, bei denen unsereiner mit der santésuisse einiggehen kann. Zum Beispiel wenn es um die Einheitskasse geht. Santésuisse zur staatlichen Einheitskasse: «Alle staatlichen Systeme haben das gleiche Manko, wie es die Beispiele von Frankreich oder Québec zeigen. Erstens haben sie die steigenden Gesundheitsausgaben nicht im Griff. Und zweitens haben sie sie weniger gut im Griff als wettbewerbliche Systeme.» Das ist zwar etwas gewunden ausgedrückt, aber durchaus korrekt.

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Rosenbergstrasse 115

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 04/2011  ·  4. März 2011

Ein ökonomisch aufmerksamer Bekannter ohne Bezug zur Medizin, aber mit einem raschen Blick fürs Systemische, ortete nach einem Vortrag über SwissDRG spontan und völlig selbstverständlich interessante finanzielle Möglichkeiten für leitungsverantwortliche Spitalärzte. Da Spitäler in Zukunft nur noch gut wirtschaften, wenn sie ihre Patienten im von Ökonomen leicht zu bestimmenden optimalen Zeitpunkt entlassen – man könnte auch sagen: unabhängig von ihrem medizinischen Problem (und von ihren sozialen Lebensumständen sowieso) hinauskomplimentieren – liegt es nahe, jenen Ärzten Boni auszurichten, die es schaffen, ihre Klientel möglichst nahe bei diesem optimalen Zeitpunkt aus dem Haus zu schaffen.

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Rosenbergstrasse 115

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 03/2011  ·  4. März 2011

Jung Verstorbene bleiben – das ist wohl der einzige und erst noch ziemlich dürftige Vorteil dieses Zustand – ewig jung. James Dean bleibt ewig 24 (er würde im Februar 80 Jahre alt). Beneidenswert ist, so gesehen, John F.Kennedy; er sieht auf den Bildern und in unserer Erinnerung immer noch aus wie zu Zeiten seiner (vermuteten) Affäre mit Marylin Monroe. Die würde dieses Jahr übrigens 85 Jahre alt. Ähnlich ergeht es uns mit John Lennon. Im Bett mit Yoko, peace a chance gebend, so ist er geblieben. Kaum vorstellbar, dass er nur gerade zwei Tage jünger wäre als Christoph Blocher.

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Editorial

Basel, Barfüsserkirche

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici Dossier 01/2011  ·  10. Februar 2011

Die Mitglieder des Bettelordens der Franziskaner wurden im deutschsprachigen Raum auch als «Barfüsser» bezeichnet. Sie predigten seit 1231 in der Gegend von Basel, zunächst allerdings ausserhalb der Stadtmauer am heutigen Petersgraben, wo nach ihnen das Kloster Gnadental errichtet wurde. 1250 erhielten sie das Recht, sich innerhalb der Stadtmauern anzusiedeln.

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