Coronaviruspandemie: Jedes fünfte Zürcher Schulkind hat Antikörper gegen SARS-CoV-2
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Altersabhängige Makuladegeneration
Für Patienten mit feuchter altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) war der therapeutische Fortschritt im vergangenen Jahrzehnt gewaltig, doch auch hier ist noch Luft nach oben, wie am virtuellen Symposium der Schweizerischen Gesellschaft für Pharmakologie und Toxikologie (SSPT) deutlich wurde. Weiterhin düster sieht es für die Patienten mit trockener AMD aus. Sie dürfen allenfalls darauf hoffen, den Visusverlust in mittleren Stadien mit hoch dosierten Vitaminpräparaten zu verzögern.
Das neue Informationsportal www.sehen-hören.ch des Schweizerischen Zentralvereins für das Blindenwesen (SZBLIND) bietet Tests und Hilfestellung bei Hör- und Sehverlust.
Tinnitus
Hörverlust ist das grösste Risiko, einen Tinnitus zu entwickeln. Warum das so ist und welche therapeutischen Optionen bei lästigen Ohrgeräuschen infrage kommen, erläuterte Prof. Tobias Kleinjung am virtuellen Davoser Ärztekongress.
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Was ist in verschiedenen Lebensabschnitten zu beachten?
Neben den klassischen kardiovaskulären Risikofaktoren, die für alle Geschlechter zutreffen, gibt es spezifisch weibliche, die sich im Lauf des Lebens verändern. Europäische Fachleute aus den Bereichen Kardiologie, Gynäkologie und Endokrinologie haben nun in einem Konsensus zusammengefasst, welche das sind, welche prognostische Bedeutung sie haben und was in der Praxis zu tun ist.
Rund ein Drittel aller über 65-Jährigen stürzt mindestens einmal im Jahr, bei den über 85-Jährigen gar jeder Zweite. Sarkopenie und Osteoporose steigern das Frakturrisiko. Um Frakturen zu vermeiden, braucht es deshalb eine Doppelstrategie, die gleichzeitig auf Muskelkraft und Knochenstabilität abzielt.
Palliativmedizin
Niedrig dosiertes, retardiertes Morphin kann die Lebensqualität von COPD-Patienten verbessern. Der Nutzen wird als klein, aber klinisch relevant eingestuft. Eine opioidbedingte Atemdepression ist bei einer maximalen Dosis von täglich 3-mal 10 mg retardiertem Morphin nicht zu befürchten.
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Obwohl die Gicht prinzipiell heilbar ist, werden die Patienten in der Praxis oft nicht konsequent genug behandelt. Zum einen mangelt es an einer ausreichend dosierten harnsäuresenkenden Therapie, zum anderen scheinen viele Patienten die Erkrankung, zumindest in frühen Stadien, nicht genügend ernst zu nehmen. An einer Fortbildungstagung der Schweizerischen Gesellschaft für Rheumatologie fasste Dr. med. Barbara Ankli die wesentlichen Punkte zur Behandlung von Gichtpatienten zusammen.