Sieben Regeln für die erfolgreiche Melanomentdeckung
Tipps zur klinischen und dermoskopischen Hautuntersuchung in der Praxis
Die ärztliche Aufgabe bei der Melanomentdeckung ist klar: Es gilt, kein Melanom zu verpassen und zugleich keine benignen Läsionen unnötig zu exzidieren. In der Fachliteratur wird berichtet, dass Hausärzte 20 bis 40 benigne Läsionen exzidieren, um 1 Melanom zu entdecken, während diese «number needed to excise» bei Dermatologen 5 bis 15 beträgt. Die meisten Melanome sind klinisch bei Anwendung der ABCD-Kriterien und dermoskopisch leicht erkennbar. Aber auch hinter einer unverdächtigen pigmentierten Läsion kann sich ein Melanom verstecken. Um einen solchen «Wolf im Schafs-
pelz» zu entlarven, ist eine Endeckungsstrategie nötig, die sich auf 7 einfache, praktische Regeln stützen kann, wie Dr. Aimilios Lallas und Kollegen in der Zeitschrift Dermatology darlegen (1).