Schlagwort: Kardiologie
Kaffeeverzicht nach Kardioversion unnötig
Kardiale Amyloidose: Die Prognose hat sich radikal verändert
Ein besseres Verständnis der kardialen Transthyretin-Amyloidose (ATTR-CM) in der Pathophysiologie, bessere Daten hinsichtlich der Prävalenz, Fortschritte in der Bildgebung, insbesondere der Knochenszintigrafie, die es ermöglichen, die Diagnose nicht invasiv zu stellen, haben den Weg für spezifische Entwicklungen in der Therapie bereitet. Diese zum Teil schon verfügbaren Behandlungen haben die Behandlung der ATTR-CM revolutioniert.
Hypertrophe Kardiomyopathie: Was sich hinter HFpEF-Symptomen noch verbergen kann
Kardiomyopathien führen zu Symptomen einer Herzinsuffizienz, bei denen die klassische Herzinsuffizienztherapie zu keiner wesentlichen Besserung führt. Meist werden diese Kardiomyopathien zufällig entdeckt. Im Fall einer obstruktiven hypertrophen Kardiomyopathie besteht jedoch eine spezifische Therapie, wie Dr. Niccolò Maurizi, Service de cardiologie, Centre hospitalier universitaire vaudois (CHUV), Lausanne, berichtete.
Prof. Dr. med. Isabella Sudano: Kardiologie
«Kardiovaskuläre Prävention soll eines unserer primären Ziele sein»
Welche neuen Erkenntnisse des abgelaufenen Jahres in Ihrem Fachgebiet fanden Sie besonders spannend? Es wurden neue Richtlinien veröffentlicht, die für meinen Alltag wichtig sind.
Herzinsuffizienz mit reduzierter Auswurffraktion: Ist der klinische Verlauf beeinflussbar?
Für die Herzinsuffizienz mit reduzierter Auswurffraktion (HFrEF) existiert mit der Vierfachtherapie eine effiziente Behandlung der Symptome. Unter bestimmten Umständen kann sich der Verlauf dieser Erkrankung jedoch so verändern, dass eine Verringerung oder sogar ein Stopp der Therapie möglich ist. Wann das der Fall ist, wurde am Jahreskongress der European Society of Cardiology (ESC) diskutiert.
Interview mit Prof. Dr. François Mach: «Hausärzte haben eine sehr wichtige Rolle.»
Im Bereich der Dyslipidämie wurde am ESC-Kongress ein Update der Guidelines vorgestellt. Was geändert wurde und wie sich die Lipidsenkung in der Primär- und Sekundärprävention in naher Zukunft verändern wird, berichtete Mitautor Prof. Dr. François Mach im Interview mit Ars Medici.
Kardiale Transthyretin-Amyloidose: Welche Therapieoptionen es derzeit gibt
ATTR-Amyloidose ist eine Erkrankung ausgelöst durch fehlerhafte Proteinfaltung. Sie lässt sich mittlerweile durch unterschiedliche Ansätze stabilisieren, in der Entstehung unterdrücken oder mit der Auflösung der Amyloidablagerungen möglicherweise rückgängig machen. Zum Stand der Entwicklung und zum Einsatz der verfügbaren Therapien berichteten ausgewiesene Experten auf diesem Gebiet am Jahreskongress der European Society of Cardiology (ESC).
Infekte verhindern: Herzschutz via Impfung
In der Prävention von kardiovaskulären Ereignissen sind neben Massnahmen zu klassischen Risikofaktoren auch Impfungen gerückt. Denn Infekte können zur Ruptur von vulnerablen Plaques führen. Wie sich Impfungen gegen RSV und Pneumokokken auf kardiorespiratorisch bedingte Hospitalisation und Mortalität auswirkt und welche Impfungen die European Society of Cardiology (ESC) für die einzelnen Patientengruppen empfiehlt, war an ihrem Jahreskongress zu erfahren.
Im Gespräch mit Prof. Thomas Lüscher: «Man muss für seine Arbeit brennen.»
Alljährlich findet der Kongress der European Society of Cardiology (ESC) statt, in diesem Jahr in Madrid. Er ist mittlerweile einer der grössten Medizinkongresse weltweit. Zurzeit wird er von Prof. Dr. Thomas F. Lüscher, Zürich/London, präsidiert. Zum Kongress, über die Entwicklung der europäischen und der Forschung in der Schweiz, die künstliche Intelligenz in der Kardiologie und die weiteren Projekte der europäischen Kardiologie-Gesellschaft sprach der ESC-Präsident im Interview mit «Ars Medici».