Neurologie – Es ist wichtig dass wir die demokratische Kontrolle über diese Techniken behalten
Dr. med. Thomas Dorn Rehaklinik Sonnmatt, Luzern
Dr. med. Thomas Dorn Rehaklinik Sonnmatt, Luzern
Prof. Dr. med. Isabella Sudano, PhD Leitende Ärztin, Klinik für Kardiologie Universitätsspital Zürich
Die Therapiewahl bei atopischer Dermatitis (AD) hängt von vielen Faktoren ab: Allen voran gehören der Schweregrad und die Lokalisation der Läsionen zu den Auswahlkriterien, aber auch Alter oder Vorerkrankungen. Sogar die ethnische Zugehörigkeit kann den Therapieerfolg beeinflussen. Welche Behandlungsoptionen derzeit für welche Patienten am aussichtsreichsten sein können, erläuterte Dr. Claudia Lang vom Universitätsspital in Zürich auf dem Schweizer Allergologen-Kongress (SGAI-SSAI) in Genf.
Gemäss den aktuellen epidemiologischen Daten sind rund 20 Prozent der europäischen Bevölkerung von Kontaktallergien betroffen (1). Am Jahreskongress der Schweizer Allergologen (S SGAI-SSAI) in Genf gab Dr. Marianne Lerch vom Kantonsspital Winterthur ein Update.
Innerhalb von 2 Jahren nach der Operation entwickeln bis zu 20 Prozent der Patienten, die operativ mit einer Gelenkprothese versorgt wurden, implantatbedingte Komplikationen. Dabei scheinen Metall- und Additivallergien eine bisher unterschätzte Ursache für postoperative Beschwerden zu sein
Für die Behandlung der pulmonalarteriellen Hypertonie steht heute eine Vielzahl von Substanzen aus mittlerweile vier Substanzgruppen zur Verfügung. Damit könnte sich in nächster Zeit die Option bieten, Therapien für die pulmonalarterielle Hypertonie und in Zukunft möglicherweise auch für andere Formen von Lungenhochdruck zu personalisieren.
Das Management der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) beruht heute auf dualer Bronchodilatation, unter Umständen kombiniert mit einem inhalativen Kortikosteroid. Ein zunehmend besser werdendes Verständnis der zugrunde liegenden Pathophysiologie könnte die Option von Biologikatherapien ermöglichen. Nach ersten Misserfolgen liegen mittlerweile ermutigende Studiendaten für eine Reihe von Antikörpern vor. Ebenso ist in den USA inzwischen der erste PDE3/PDE4-Inhibitor in der Indikation COPD zugelassen.
Die Indikation für den Einsatz von Biologika bei schwerem Asthma wird immer breiter gefasst. Gleichzeitig steigt die Zahl der verfügbaren Antikörper mit unterschiedlichen Wirkmechanismen. In der klinischen Praxis kann die Wahl des Biologikums anhand von Phänotypisierung und Komorbiditäten getroffen werden.
Auf Remission abzielende Treat-to-Target-Strategien bewähren sich seit vielen Jahren in der Behandlung entzündlich-rheumatischer Erkrankungen. Kann dieses Konzept auch auf die entzündliche Atemwegserkrankung Asthma bronchiale angewandt werden? Vieles spricht dafür, die Definition der Therapieziele steckt allerdings noch in den Anfängen.
Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen benötigen oft ein Leben lang stark belastende Therapien. Die in der hämatologischen Onkologie mit grossem Erfolg eingesetzte Behandlung mit CAR-T-Zellen wird aktuell auch bei verschiedenen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen untersucht. Erste Ergebnisse lassen hoffen, dass sie den Patienten die Chance auf ein therapiefreies Leben ermöglichen werden.