Schlagwort: Hausarztmedizin
Endokrinologische Blickdiagnosen – Typische Zeichen erkennen
In der Endokrinologie basiert die Diagnosestellung meist auf Laborwerten. Einige Erkrankungen zeigen sich dennoch als Blickdiagnosen oder mithilfe einfacher klinischer Tests. Dr. Julia Beck, Endokrinologie, Diabetes und Metabolismus, Universitätsspital Basel, erklärte, woran bestimmte Erkrankungen erkennbar sind und wie man sie diagnostiziert.
Typ-2-Diabetes – Praktische Überlegungen zur Therapie
Für die Therapie von Typ-2-Diabetes stehen verschiedene Substanzklassen zur Verfügung. Wann welche von Vorteil sind, wie die Patienten bei der Stange gehalten werden können und welche Komorbiditäten sehr häufig sind und deshalb gesucht werden sollten, erklärte Endokrinologin Dr. Lilian Sewing, Oberärztin Medizinische Poliklinik, Universitätsspital Basel, am FOMF Allgemeine Innere Medizin in Basel.
Typ-2-Diabetes – Insulintherapie in der Hausarztpraxis
Eine Insulintherapie wird erforderlich, wenn die leitliniengerechte Behandlung mit einer oralen Dreifachkombination an Antidiabetika nicht ausreicht, um die gewünschte Blutzuckerkontrolle zu erreichen. Dennoch wird sie oft hinausgezögert, manchmal über Jahre, obwohl die Blutzuckerwerte dauerhaft erhöht sind. Prof. Dr. Michael Brändle, Kantonsspital St. Gallen, und Dr. Regula Honegger, Horgen (ZH), erläuterten am Ärztekongress in Davos den korrekten Umgang mit Insulin in der hausärztlichen Praxis.
Gewichtsreduktion – Inkretin-Rezeptoragonisten werden immer besser – ein Vergleich
Medikamentöse Gewichtsreduktionen sind eine echte Alternative zu bariatrischen Eingriffen für adipöse Patienten geworden. Mit welchem Inkretin-Rezeptoragonisten welche Wirkung zu welchem Nebenwirkungspreis zu erreichen ist, haben griechische Forscher in einer Netzwerk-Metaanalyse zusammengestellt und am Jahreskongress der European Association for the Study of Diabetes (EASD) in Madrid vorgestellt.
Kontinuierliches Glukosemonitoring – CGM stärkt Eigenverantwortung
Patienten mit Typ-2-Diabetes können dank kontinuierlicher Blutzuckermessung (CGM) den Einfluss von Ernährung und Bewegung quasi in Echtzeit überwachen. Das wirkt sich positiv auf die Motivation für eine gesundheitsfördernde Verhaltensweise aus. Welche Vor- und Nachteile eine CGM bietet, und wie Patienten dafür gewonnen werden können, erklärte Prof. Dr. Bernhard Kulzer, Diabetes Zentrum Mergentheim, Forschungsinstitut der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM), diateam, Universität Bamberg (D).
Kurznews: Bariatrie steigert Fruchtbarkeit, Mineralwasser zum Abnehmen?, Bariatrie halbiert Leberdekompensation, Weniger Knieschmerzen nach GLP-1-RA-Therapie
– Bariatrie steigert Fruchtbarkeit
– Mineralwasser zum Abnehmen?
– Bariatrie halbiert Leberdekompensation
– Weniger Knieschmerzen nach GLP-1-RA-Therapie
Neue Mittel zur Gewichtsabnahme – «Wertvolle Therapien gegen gefährliche Volkskrankheiten»
Adipositas hat nicht nur gesundheitliche Auswirkungen, sondern beeinflusst auch die Arbeitsfähigkeit und letztlich die Wirtschaftsleistung einer Bevölkerung. Deshalb sollte die Therapie mit GLP-1-Rezeptoragonisten nicht nur als «Lifestyle»-Therapie angesehen werden, denn sie verringert nicht nur das Gewicht, sondern auch adipositasbedingte chronische Folgeerkrankungen, wie Prof. Dr. John Deanfield, Director of the National Institute of Cardiovascular Outcomes Research, University College London, am Prevention Summit, Bern, erklärte. Neue Entwicklungen sind in den nächsten Jahren einige zu erwarten.
Adipositas, Diabetes, Fettleber – Diabetes und Fettleber zum Rückzug zwingen
Mit einem deutlichen Gewichtsverlust ist es möglich, adipositasbedingte Sekundärerkrankungen wie beispielsweise Typ-2-Diabetes und Fettleber zur Remission zu bringen, wie Prof. Dr. Roger Lehmann, Leitender Arzt, Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung, Universitätsspital Zürich, erklärte. Mittlerweile gibt es dafür sehr effiziente Therapiemöglichkeiten.
Wer entwickelt Adipositas? – Umweltfaktoren und Gene beeinflussen das Gewicht
Bei der Entwicklung der Adipositas sind zwar genetische Mutationen beteiligt. Aber nicht nur. Ob jemand adipös wird, hängt von seiner genetischen Prädisposition und seinem Lebensstil ab. Selbst ein genetisch bedingt hohes Risiko kann durch einen gesunden Lebensstil aufgefangen werden. Wie das zusammenhängt, erklärte PD Dr. Eleonora Seelig, Endokrinologie, Diabetologie und Metabolismus, Universitätsspital Basel, am Prevention Summit in Bern.