Epilepsie-Liga: Neuauflage Infoflyer Epilepsie im Alter
Epilepsie entwickelt sich zunehmend zu einer Alterserkrankung.
Epilepsie entwickelt sich zunehmend zu einer Alterserkrankung.
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Digitale Technologien und damit verbundene Gesundheitsservices tragen heute dazu bei, dass ältere Menschen möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben können. Besonders beim häufigsten Notfall, dem Sturz, zählen schnelles Erkennen und Handeln – oft sogar, ohne den Notrufknopf zu drücken. Das Ziel ist mehr Sicherheit und Lebensqualität.
Die European Association of Urology (EAU) hat an ihrem Jahreskongress neue Guidelines vorgestellt. Unter anderem wurde die Klassifizierung der Harnwegsinfekte geändert. Dies mit dem Ziel für mehr Klarheit, denn von der Klassifikation hängt die weitere Therapie ab. Aktualisiert wurden auch die Empfehlungen für die unkomplizierte Zystitis mit der Ergänzung von nicht antibiotischen Therapien wie z.B. der Phytotherapie.
In der Therapie der überaktiven Blase stehen seit Langem viele mögliche Medikamente zur Verfügung, für Männer allerdings mehr als für Frauen. Bald wird mit einem weiteren Beta-3-Agonisten eine neue Therapieoption verfügbar sein. Grund genug, am Jahreskongress der European Association of Urology (EAU) die pharmakologischen Therapiemöglichkeiten für diese Indikation zu besprechen.
Eine kardiale Transthyretin-Amyloidose kann heute und in naher Zukunft immer spezifischer und somit besser behandelt werden. Welche Optionen bereits bestehen, welche Therapeutika hierzu in Entwicklung und welche bereits in Phase-III-Stadium sind, berichtete Dr. Natallia Laptseva, Mitglied des AmyloidoseNetzwerks, Klinik für Kardiologie, Universitätsspital Zürich, am Wintermeeting Herzinsuffizienz in Les Diablerets.
Gewalt im Alter ist im klinischen Alltag präsenter, als viele vermuten. Wie erkennen Ärzte und Gesundheitsfachpersonen subtile Zeichen von Gewalt bei vulnerablen älteren Menschen? Die Bereichsleitung Pflege Sonja Santi vom stadtärztlichen Dienst Zürich und Bettina von Rickenbach, Co-Chefärztin Akutgeriatrie und Palliative Care, Spital Affoltern, sensibilisieren in einem interdisziplinären Vortrag für ein tabubehaftetes Thema und geben konkrete Hilfestellungen zum Erkennen, Einordnen und Handeln.
Den aktuellen Schweizer Empfehlungen zufolge kann Ginkgo biloba in allen Stadien der Demenz eingesetzt werden. Da es bei demenziellen Erkrankungen hinsichtlich Effektgrösse mit den klassischen Antidementiva vergleichbar ist, wird wenn immer möglich eine Kombinationstherapie empfohlen. Angesichts neuerer Daten ist auch anzunehmen, dass Gingko in der Primärprävention von Bedeutung ist.
Reto W. Kressig
Wie altersschwache Zellen wieder verjüngt werden können, steht derzeit im Fokus der Altersforschung. Erste Substanzen, mit denen dies bewerkstelligt werden kann, sind bereits gefunden. Und es gibt noch weitere Ansatzpunkte, um nicht nur seneszente Fibroblasten wieder funktionstüchtig zu machen. Einige aktuelle Ergebnisse stellte Prof. Dr. Karin Scharffetter-Kochanek von der Universität Ulm auf dem Jahreskongress der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) vor.
Die Sarkopenie stellt eine häufige geriatrische Erkrankung dar. Da sie schwerwiegende Folgen haben kann, sollte bei älteren Menschen danach gesucht werden. PD Dr. Anna K. Eggimann, Geriatrische Universitätsklinik, Inselspital, Bern, schilderte in ihrem Vortrag das diagnostische Vorgehen bei Verdacht auf Sarkopenie und erläuterte die drei Pfeiler der Therapie.