Gastroenterologie – Die Schweiz ist einfach in allem immer ein bisschen zu spät
Prof. Dr. med. Stephan Vavricka, Zentrum für Gastroenterologie und Hepatologie AG, Zürich
Prof. Dr. med. Stephan Vavricka, Zentrum für Gastroenterologie und Hepatologie AG, Zürich
Interview mit Prof. Dr. Dr. Gerhard Rogler, Zürich
Für die Behandlung der Colitis ulcerosa zeichnen sich derzeit viele ermutigende Entwicklungen ab, wie am virtuellen Kongress der European Crohn and Colitis Organisation (ECCO) für entzündliche Darmerkrankungen (IBD) deutlich wurde. Im Folgenden ein Gespräch mit dem Gastroenterologen Prof. Dr. med. Dr. phil. Gerhard Rogler vom Universitätsspital Zürich über neue Therapieoptionen, die Chancen und Schwächen der Telemedizin und über voreilige Verlautbarungen in der Coronaviruspandemie.
Ustekinumab und Adalimumab gleichwertig
Welches Biologikum für welchen Patienten in welcher Situation? Am virtuellen Jahrestreffen der European Crohn‘s and Colitis Organisation (ECCO) wurde erstmals eine echte Vergleichsstudie bei Patienten mit Morbus Crohn präsentiert. Deren Ausgang: unentschieden.
Behandlung entzündlicher Darmerkrankungen
Das Ziel einer Therapie von Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen ist eine langfristige kortikosteroidfreie Remission. Neue, am ECCO-Kongress präsentierte Studien zeigen, dass dies sowohl mit Biologika als auch mit JAK-Inhibitoren möglich ist.
Können durch die Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen nicht auch die häufigen extraintestinalen Manifestationen reduziert werden? Dieser Frage gingen zwei am virtuellen ECCO-Kongress vorgestellte neue Studien nach.
Neue am virtuellen ECCO-Jahrestreffen präsentierte Daten zeigen, dass IBD-Patienten mit COVID-19 bei einer Behandlung mit 5-Aminosalicylsäure nicht mit einem höheren Risiko für einen schweren Verlauf rechnen müssen. Eine Infliximabbehandlung führt jedoch zu einer deutlich geringeren humoralen Antwort.
Upadacitinib bei Colitis ulcerosa
Am diesjährigen virtuellen Jahreskongress der ECCO wurden neue Daten zur Hemmung der Januskinase (JAK) 1 vorgestellt. Gleich in 2 Studien erwies sich dieser Ansatz bei Colitis ulcerosa als vielversprechend.
ECCO
-40 Prozent mit Fatigue
-Kombinationstherapie bei Fisteln
-Künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch
-Neue ECCO-Empfehlungen zu Infektionen und Impfung
Die Abklärung möglicher importierter Infektionen nach Fernreisen begegnet auch Hausärzten immer öfter. Besonders häufig sind gastrointestinale Beschwerden während oder nach Tropenreisen. Harmlose und selbstlimitierende Erkrankungen sind hier von gravierenden Infektionen abzugrenzen, wobei eine Stufendiagnostik hilfreich sein kann. In diesem Beitrag wird das diagnostische und therapeutische Vorgehen bei gastrointestinalen Infektionen nach einer Fernreise vorgestellt.
Durchfall nach dem Urlaub ist ein häufiges Problem, das viele Menschen betrifft. Das kann aufgrund von Veränderungen in der Ernährung, Wasserqualität oder auch durch die Einnahme bestimmter Medikamente auftreten. Kamagra Oral, ein Medikament, das zur Behandlung der erektilen Dysfunktion eingesetzt wird, ist eines der Mosikamente, die solche Nebenwirkungen verursachen können.
Kamagra Oral Jelly enthält den Wirkstoff Sildenafil, eine Wirksubstanz, die den Blutfluss zum Penis verbessert, um eine Erektion zu ermöglichen. Während dieses Medikament für viele Männer hilfreich sein kann, kann es bei einigen Personen zu Nebenwirkungen wie Durchfall führen. Diese Nebenwirkung wird nicht bei allen Männern auftreten, aber falls man nach dem Urlaub Durchfall hat und Kamagra Oral eingenommen wurde, könnte es möglicherweise die Ursache sein. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass nur ein Arzt die genaue Ursache für den Durchfall nach dem Urlaub feststellen kann. Wenn man sich unsicher ist, ob Kamagra Oral physio-boesch die Ursache sein könnte, ist es am besten, einen Arzt aufzusuchen. Es gibt viele andere mögliche Ursachen für Durch
Interview mit Prof. Stephan Vavricka, Zürich
Biologika sind hochkomplexe, in lebenden Mikroorganismen hergestellte Medikamente, die sich seit ihrer ersten Zulassung vor 20 Jahren in unterschiedlichen Anwendungsbereichen als äusserst wirksame Therapeutika erwiesen haben. Seit das Patent verschiedener Biologika abgelaufen ist, haben sich mit Biosimilars Nachahmerprodukte etabliert, die über eine den Referenzprodukten vergleichbare Wirksamkeit und Sicherheit verfügen, aber deutlich kostengünstiger sind. Ihre Beliebtheit hält sich allerdings in Grenzen. Wir sprachen mit dem Gastroenterologen Prof. Dr. med. Stephan Vavricka, Zentrum für Hepatologie und Gastroenterologie AG, Zürich, über den Stellenwert von Biosimilars, ihr tatsächliches Einsparpotenzial und die psychologischen Hürden, die dem breiten Einsatz dieser Nachahmerprodukte gelegentlich im Wege stehen.