Antikoagulation bei Leberzirrhose und Pfortaderthrombose_23.17
In einem systematischen Review mit Metaanalyse war eine antikoagulative Behandlung bei Patienten mit Leberzirrhose und Pfortaderthrombose mit einer signifikant höheren Rekanalisationsrate verbunden als keine Antikoagulation. Zudem konnte die Progression der Pfortaderthrombose mit Warfarin oder niedermolekularen Heparinen signifikant häufiger verhindert werden als ohne diese Medikamente. Das Blutungsrisiko war mit und ohne Antikoagulation vergleichbar.