Gastroenterologie – Ärgerlich ist der Mangel an verschiedenen wichtigen Medikamenten
Prof. Dr. med. Frank Seibold Gastroenterologische Praxis, Bern
Prof. Dr. med. Frank Seibold Gastroenterologische Praxis, Bern
Am FOMF-Update-Refresher Innere Medizin in Zürich informierte Beat Helbling von der Gemeinschaftspraxis Gastroenterologie Bethanien, Zürich, über den aktuellen Stand zur Prävention, Diagnostik und Behandlung von Hepatitis B, D und C.
Die eosinophile Ösophagitis ist eine chronische Erkrankung mit manchmal progressivem Verlauf. Die lang anhaltende Entzündung führt zu ösophagealem Remodeling mit Strikturenbildung und, auf lange Zeit gesehen, zu einer funktionellen Schädigung. In der medikamentösen Behandlung sind mit Protonenpumpenhemmern, Kortikosteroiden und Biologika mittlerweile mehrere Therapien verfügbar, die sich zum Teil auch in der Routinepraxis bewährt haben, wie am Jahreskongress der United European Gastroenterologists (UEG-Week) berichtet wurde.
Ein Dauerthema in der Gastroenterologie ist die chronische Verstopfung. Sie ist mitunter hartnäckig, kann viele Ursachen haben und ist in der Abklärung und der Behandlung eine Herausforderung. An der UEG-Week wurde wegen der Wichtigkeit und der Verbreitung des Leidens eine Hauptsession abgehalten. Dabei gab es Tipps, woran man bei der Abklärung denken soll, welche Fasern als Nahrungsergänzung unter den vielen eher zum Erfolg führen und welche Medikamente wann eingesetzt werden sollten.
Bei der Therapie der funktionellen Dyspepsie gibt es viele Möglichkeiten. Lebensstilmodifikation, Diät und Pharmakotherapie gehören zu den ersten Massnahmen, bevor differenzialdiagnostisch weiter abgeklärt wird. Womit eine Therapie begonnen werden soll und was danach folgt, erläuterte PD Dr. Jutta Keller, Israelitisches Krankenhaus, Hamburg (D), am Jahreskongress der United European Gastroenterology Week in Wien.
Der Nutzen von Probiotika gegen antibiotikaassoziierte Diarrhö wurde mit einem systematischen Review evaluiert. Die Einnahme von Probiotika so früh wie möglich bei einer Antibiotikatherapie wurde als wirksam und sicher bestätigt. Es fehlen jedoch noch Studien zur Dauer der Behandlung, zur Dosierung und zur Spezifizität der Probiotika sowie konkrete Behandlungsempfehlungen.
TNF-Hemmer sind auch noch nach über 20 Jahren die unbestrittene Therapie bei mittelschwerem bis schwerem Morbus Crohn nach erfolgloser Steroidtherapie. Inzwischen sind neue Substanzklassen wie die Small Molecules und die Interleukinhemmer entwickelt worden. Wo der Stellenwert dieser Substanzklassen liegt und wie die Therapieziele definiert werden sollten, war an der United European Gastroenterology Week in Wien zu erfahren.
Ein Dauerthema in der Gastroenterologie ist die chronische Verstopfung. Sie ist mitunter hartnäckig, kann viele Ursachen haben und ist in der Abklärung und der Behandlung eine Herausforderung. An der UEG-Week wurde wegen der Wichtigkeit und der Verbreitung des Leidens eine Hauptsession abgehalten. Dabei gab es Tipps, woran man bei der Abklärung denken soll, welche Fasern als Nahrungsergänzung unter den vielen eher zum Erfolg führen und welche Medikamente wann eingesetzt werden sollten.
Bei der Therapie der funktionellen Dyspepsie gibt es viele Möglichkeiten. Lebensstilmodifikation, Diät und Pharmakotherapie gehören zu den ersten Massnahmen, bevor differenzialdiagnostisch weiter abgeklärt wird. Womit eine Therapie begonnen werden soll und was danach folgt, erläuterte PD Dr. Jutta Keller, Israelitisches Krankenhaus, Hamburg (D), am Jahreskongress der United European Gastroenterology Week in Wien.
Eine durch Helicobacter pylori ausgelöste Gastritis zeichnet sich durch eine persistierende aktive Entzündung aus, was mit den Jahren zu präneoplastischen Läsionen und schliesslich zu Magenkrebs führen kann. Die Eradikation dieses Keims lindert nicht nur die dyspeptischen Beschwerden, sondern beugt auch einer Magenkrebsentwicklung vor. Neue Guidelines münzen die Evidenz in Empfehlungen um. Die wichtigsten Punkte wurden an der United European Gastroenterology Week (UEG-Week) vorgestellt.