Gastroenterologie – Die Abhängigkeit von Lieferketten wurde mir zum ersten Mal bewusst
Interview mit Prof. Dr. med. Stephan Vavricka Zentrum für Gastroenterologie und Hepatologie AG Zürich
Interview mit Prof. Dr. med. Stephan Vavricka Zentrum für Gastroenterologie und Hepatologie AG Zürich
Monoklonale Antikörper und Januskinase-Inhibitoren
An der UEG-Week wurden einige Studien zur Therapie des Morbus Crohn mit den neueren Biologika präsentiert. Januskinase-Hemmer und monoklonale Antikörper standen dabei im Vordergrund. Ein Überblick über die neuesten Resultate.
Therapieoptionen bei Colitis ulcerosa
Seit der Einführung der Biologika können in der Behandlung der Colitis ulcerosa anhaltende Remissionen erreicht werden. Doch ist mit den noch immer hohen Kolektomieraten das Potenzial nicht ausgeschöpft. Einen Überblick über die Therapiemöglichkeiten gab es an der UEG-Week in Barcelona.
Bei Gastroenteritis und antibiotikabedingter Diarrhö
Der Einsatz von Probiotika kann bei Antibiotikatherapien die Diarrhö lindern und einer Infektion mit dem gefürchteten Clostridium difficile vorbeugen. Auch beim Reizdarmsyndrom kann deren Einsatz hilfreich sein. An der UEG-Week in Barcelona gab es zu diesem Thema ein Update.
An der Schwelle zur Heilung
Mit den vorhandenen Mitteln lässt sich die Hepatitis weltweit in den Griff bekommen. Voraussetzung dafür ist ein breites Screening sowie der adäquate Einsatz von Kombinationspräparaten. Bei Patienten mit dekompensierter Leberzirrhose und schweren Nierenerkrankungen muss die steigende Toxizität von einzelnen Therapeutika berücksichtigt werden.
Zum diesjährigen 25. Jahreskongress der United European Gastroenterology Week (UEGWeek) kamen 13 000 Teilnehmer in Barcelona zusammen. Dabei war unter vielen anderen Aspekten die Tumorprävention ein wichtiges Thema. In den Vorträgen wird unter anderem nahegelegt, dass ein Kolonkarzinom-Screening schon bei Personen ab 45 Jahren beginnen sollte, die Eradizierung von Helicobacter auch bei über 60-Jährigen sinnvoll ist und Acetylsalicylsäure eine neue Karriere in der Krebsprävention zu starten scheint.
Raten des virologischen Ansprechens nähern sich 100 Prozent
Die interferon- und ribavirinfreie Therapie mit modernen Virostatika ist heute die Standardtherapie bei Infektionen mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV). Mit modernen antiviralen Fixkombinationen ist bei nahezu allen Patienten mit einer HCV-Infektion eine anhaltende Virussuppression mit guter Therapiesicherheit und Verträglichkeit möglich.
Sorafenib bleibt vorerst der Therapiestandard
In der Therapie des fortgeschrittenen hepatozellulären Karzinoms bieten MultikinaseInhibitoren nach wie vor die solidesten Daten bezüglich eines Überlebensvorteils. Doch es gibt einige Neuentwicklungen, die die derzeitigen Therapieresultate schon bald toppen könnten. Wichtige Ansätze sind hier die Checkpointblockade sowie die personalisierte Therapie mithilfe von Biomarkern.
Was sollte man tun, was möglichst unterlassen?
Obstipation im Kindesalter ist ein häufiger Grund für die Konsultation in der Kinderarztpraxis. In den weitaus meisten Fällen handelt es sich um eine funktionelle Störung, welche die Lebensqualität des Kindes jedoch massiv beeinträchtigen kann. Am DGKJKongress in Hamburg erläuterten Prof. Dr. med. Karl-Michael Keller und Dr. med. Henning Lenhartz, was bei Abklärung und Therapie zu beachten ist.
Budesonid MMX – wirksam und verträglich
In Europa leiden etwa 0,5 Prozent der Bevölkerung an einer Colitis ulcerosa. Ein Review und eine gepoolte Sicherheitsanalyse zeigten, dass Budesonid MMX effektiv, sicher und gut verträglich bei der Behandlung dieser chronischen Erkrankung ist.