Medizinische Informationen im Internet: Eltern verunsichert im Umgang mit Dr. Google
Weitere Meldungen:
– E-Zigaretten: Todesfall wegen Vaping?
– Weiterer Beweis: Impfen birgt kein höheres MS-Risiko
–
Weitere Meldungen:
– E-Zigaretten: Todesfall wegen Vaping?
– Weiterer Beweis: Impfen birgt kein höheres MS-Risiko
–
Symptomstärke und Fiebergefühl entscheidend
Unnötig mit Antibiotika behandelte Harnwegsinfekte tragen zu steigenden Resistenzraten bei. Doch wann kann auf eine Antibiose verzichtet werden, ohne die Gefahr einer Pyelonephritis zu erhöhen? Prof. Björn Wullt, Mikrobiologie und Immunologie, Universität Lund, Lund (S), präsentierte am europäischen Urologiekongress Kriterien, die helfen, eine «benigne» von einer «aggressiven» Infektion zu unterscheiden.
Abklärung und Therapie der vermeintlich banalen Obstipation können mitunter zur Herausforderung werden. Wichtig sind dabei die Anamnese und die digitale rektale Untersuchung. Woran dabei alles zu denken ist, erklärte Dr. Henriette Heinrich, Oberärztin Gastroenterologie, Stadtspital Triemli, Zürich, am Forum für medizinische Fortbildung (FOMF), Allgemein- und Innere Medizin, in Basel.
Typ-2-Diabetes hat kardiovaskuläre Folgen
Mit der Behandlung des Typ-2-Diabetes lässt sich nun auch eine kardiovaskuläre Prävention integrieren. Die Wirkungsweisen der SGLT-2-Hemmer und der GLP-1-Rezeptor-Agonisten machen es möglich. Mit welchen Mechanismen die modernen Antidiabetikaklassen diesen zusätzlichen Nutzen erbringen und wie gross dieser jeweils ist, erklärte Prof. Roger Lehmann, Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und klinische Ernährung im Universitätsspital Zürich, am Jahreskongress der Schweizerischen Gesellschaft für Kardiologie (SGK) in Interlaken.
Kardiale Komplikation der rheumatoiden Arthritis
Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis lohnt sich die Suche nach kardialen Komorbiditäten, die im Rahmen dieser rheumatischen Erkrankung entstehen können. Wie das Herz geschädigt wird und welche Massnahmen die kardiovaskuläre Prognose beeinflussen können, erklärte PD Dr. Stefano Muzzarelli, Cardiocentro Ticino, Lugano, am Jahreskongress der Schweizerischen Gesellschaft für Kardiologie (SGK) in Interlaken.
Adipositas induziert oder verschlechtert manche Erkrankung, die im Gegenzug nach Gewichtsabnahme auch wieder besser wird oder gar verschwindet. Auch zur kardiovaskulären Prävention gehört unter anderem das Gewichtsmanagement. Wenn Diäten erfolglos bleiben, kann mit einer bariatrischen Operation die sich zuspitzende Situation dennoch entschärft werden. Am Präventionssymposium des Universitätsspitals, Zürich, berichtete Prof. Marco Bueter, Leiter Bariatrisches Programm, Universitätsspital Zürich, über die heute gängigen Methoden.
Bis jetzt konnte keine Therapie beweisen, dass sie die Morbidität und die Mortalität von Patienten mit Herzinsuffizienz mit erhaltener Auswurffraktion (HFpEF) reduzieren kann. Die für die Herzinsuffizienz mit reduzierter Auswurffraktion (HFrEF) bewährten ACE-Hemmer und Sartane wie auch Spironolacton wirkten bei Patienten mit HFrEF in den grossen Studien nicht besser als Plazebo, fasste Dr. Ariane Testuz, Kardiologie, Hôpitaux Universitaire de Genève, am Jahreskongress der Schweizerischen Gesellschaft für Kardiologie (SGK) in Interlaken die aktuelle Lage zusammen. Doch das könnte sich vielleicht schon bald ändern, stehen doch verschiedene vielversprechende Studien dazu kurz vor ihrem Abschluss. Eine Übersicht.
Weitere Meldungen:
– Demenzerkrankung vorbeugen: Mehr Kontakte, mehr kognitive Reserve
– Masern: Erkrankungen nehmen weltweit zu
– Achtung Knochendichte: Höheres Osteoporoserisiko durch späte Pubertät?
Was dafür und was dagegen spricht
Die Hirnschlagprävention bei sehr alten Patienten mit Vorhofflimmern ist eine Herausforderung. Ohne Antikoagulation droht ein hohes Risiko für eine Thromboembolie und bei Verschreibung von Antikoagulanzien steigt das Blutungsrisiko markant an. Der Nutzen einer NOAK-Therapie übersteigt jedoch das Blutungsrisiko, sofern gewisse Umstände berücksichtigt werden.