Kongressnews
– Botox reduziert Inkontinenzepisoden
– Was Priapismus begünstigt
– «Prävention» mit Immuntherapie bei Nierenkrebs vielversprechend
– Cotinintest bei Blasenkrebs?
– Manchmal gereicht Adipositas zum Vorteil
– Botox reduziert Inkontinenzepisoden
– Was Priapismus begünstigt
– «Prävention» mit Immuntherapie bei Nierenkrebs vielversprechend
– Cotinintest bei Blasenkrebs?
– Manchmal gereicht Adipositas zum Vorteil
Nach einer chirurgischen Steinentfernung ist es ein wichtiges Ziel, die Rezidivbildung zu verhindern. Der beste Zeitpunkt für eine metabolische Einschätzung ist unmittelbar vor einem nicht akuten Eingriff oder 2 Wochen danach, wenn die Entzündungsreaktion abgeklungen ist. Welche ernährungsspezifischen und medikamentösen Möglichkeiten zur Rezidivprophylaxe bestehen, war Thema am Jahreskongress der European Association of Urology (EAU).
Wenn ältere Menschen mit funktionellen Harninkontinenzbeschwerden in die Praxis kommen, werden sie häufig schon wegen anderer Erkrankungen behandelt. Das kann bei der Verschreibung von Medikationen zur Linderung einer überaktiven Blase zum Problem werden. Wie Arzneimittelinteraktionen erkannt und vermieden werden können, erläuterte der Facharzt für Pharmakologie, Prof. Martin Michel, Universitätsmedizin, Institut für Pharmakologie, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, am Jahreskongress der European Association of Urology (EAU).
Am Jahreskongress der European Association of Urology (EAU) waren auch die Harnwegsinfekte ein Thema, insbesondere die Urosepsis. Wie sie erkannt und behandelt wird und wie ihr vorgebeugt werden kann, erklärten drei ausgewiesene Experten.
Patienten mit einer erektilen Dysfunktion haben eine tiefe Lebensqualität und häufig zusätzlich andere vaskuläre Komorbiditäten. Somit lohnt es sich, mit Lebensstilmassnahmen die vaskulären Symptome auf lange Sicht zu verbessern. Auf kurze Sicht steht mit den PDE-5-Hemmern effiziente Hilfe zur Verfügung. Welche Männer an erektiler Dysfunktion leiden und worauf beim Einsatz von PDE-5-Hemmern zu achten ist, erklärten Experten am Jahreskongress der European Association of Urology (EAU).
Der Schlaf hat es ihm angetan. Um ihn zu verbessern, kam er in die Schweiz, weil er hier ideale Bedingungen vorfand. Bald wird er das von der Romandie aus tun.
PD Dr. med. Margret Hund-Georgiadis unterstützt in Basel Patienten dabei, ihre ausgefallenen neurologischen Funktionen nach und nach zurückzugewinnen. Das war aber nicht der Plan!
Zu einer funktionierenden Depressionstherapie gehören die richtigen Medikamente, ebenso wie die Berücksichtigung der Patientenwünsche. Was dabei auch noch wichtig ist, erklärte der Psychiater Dr. Philipp Eich aus Basel am PSY-Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie.
Weil das Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) so gravierende Auswirkungen auf die Biografie einer Person haben kann, ist es enorm wichtig, diese Erkrankung zu diagnostizieren und dann auch zu behandeln. Was dabei bedeutsam ist, erklärte Prof. Nader Perroud, Hôpitaux Universitaires Genève, am PSY-Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie.
Bei Patienten mit Schizophrenie sind es vor allem negative und kognitive Symptome, die ihre Lebensqualität beeinflussen. Prof. Ion-George Anghelescu, Mental Health Institute Berlin, erläuterte am virtuellen PSY-Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, wie diese Symptome verbessert werden können.