Autor: Valérie Herzog
Diabetestherapie: Dos and Donts im Therapiegespräch
Eine Diabetestherapie ist nur so gut wie ihre Umsetzung. Mittlerweile stehen durchwegs Medikamente mit kardiovaskulärem Zusatznutzen zur Verfügung. Um den Patienten diesen Zusatznutzen angedeihen lassen zu können, müssen die Therapien von diesen verstanden und ihre Bedenken ausgeräumt werden. Tipps dazu und was man vielleicht besser anders formuliert, gab PD Dr. Stefan Fischli, Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung, Luzerner Kantonsspital, am Ärztekongress Arosa.
CGM verbessern Blutzuckerkontrolle
Übermüdung im Speicher messbar
Warnung vor Wimpernseren
Niere, Stürze, Polypharmazie: Herausforderung Antikoagulation bei alten Patienten
Bei alten Patienten, die wegen Vorhofflimmerns oder zur Sekundärprävention von venösen Thromboembolien eine Antikoagulation benötigen, müssen verschiedene Umstände berücksichtigt werden: z.B. eine eingeschränkte Nierenfunktion, ein mögliches Sturzrisiko, eine lange Medikamentenliste. Wie die Antikoagulation trotz solcher Einschränkungen gelingen kann, erklärte Prof. Dr. Dr. Walter Wuillemin, Hämatologie, Luzerner Kantonsspital, am Ärztekongress in Davos.
HIV-Infektionen 2026: Update für die hausärztliche Praxis
HIV hat sich in den letzten Jahrzehnten von einer fast immer tödlichen Erkrankung zu einer gut behandelbaren chronischen Infektion entwickelt. Für Hausärzte ergeben sich daraus Neuerungen hinsichtlich Diagnostik, Therapieeinleitung, Langzeitbetreuung und Prävention. An der medart Basel informierte darüber Prof. Dr. Niklaus Labhardt, Chefarzt Klinische Epidemiologie, Leitender Arzt Klinik für Infektiologie, Universitätsspital Basel.
Schlaf verlangsamt das Altern: Grossstudie ermittelt die optimale Schlafdauer
Eine im «Nature» publizierte Analyse der Schlafdauer und Alterungsanzeichen hat aus Daten der UK Biobank, einer Langzeitstudie mit mehr als 500 000 Menschen, einen optimalen Bereich ermittelt – etwa sechs bis acht Stunden
Schlaf pro Tag –, der mit einem geringeren Risiko für vorzeitigen Tod und Krankheiten verbunden ist.
Nach Abnehmprogramm: 8500 Schritte zur Gewichtsstabilisierung
In den Gewichtsmanagement-Programmen ist vermehrte Bewegung eine wichtige Massnahme. Wie viel davon nötig ist, um das erreichte Gewicht stabil zu halten, wurde in einem systematischen Review mit Metaanalyse untersucht.
Neuroblastom: Krebszellen gezielt aushungern
Raphael Morscher vom Universitäts-Kinderspital Zürich hat den Georg-Friedrich-Götz-Preis erhalten. Ausgezeichnet wird seine Forschung zu einem neuen Therapieansatz gegen Neuroblastome: Die Krebszellen werden über ihren Stoffwechsel angegriffen – mit einem Medikament und einer gezielt angepassten Ernährung.