Kosmetischer Eingriff mit Folgen: Disseminierte Sarkoidose wegen Augenbrauen-Tattoo
Tätowierungen können kutane Sarkoidose-Läsionen induzieren – eine mögliche erste sichtbare Manifestation einer multisystemischen granulomatösen Erkrankung.
Tätowierungen können kutane Sarkoidose-Läsionen induzieren – eine mögliche erste sichtbare Manifestation einer multisystemischen granulomatösen Erkrankung.
Seit Jahrzehnten ist zu beobachten, dass Mädchen immer früher in die Pubertät kommen. Während viele auf die Ernährung oder die Umwelt verwiesen haben, hebt eine neue Studie der Columbia University eine Faktoren-Trias hervor: hoher Stress, Hormone und hoher Body-Mass-Index (BMI).
Seit Januar 2026 ist der neue Arzttarif TARDOC in Kraft getreten. Was sich für Psychiater und Neurologen ändert, ist Thema in dieser Ausgabe.
Für die Psychiatrie bzw. Hausarztmedizin, Pädiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Erwachsenenpsychiatrie haben dies Dr. Rosilla Bachmann, Präsidentin der Ständigen Tarifkommission FMPP, und Kollegen zusammengefasst. Der neue Tarif birgt gemäss ihrer Auffassung sowohl Chancen wie auch Risiken, kann aber als revisionsfähiger Tarif regelmässig aktualisiert und an die Versorgungsrealität angepasst werden.
Für Patienten mit Schizophrenie wie auch für ihre Betreuer ist auftretende Angst eines der Symptome, die eine Schizophrenietherapie effizient abdecken sollte. Inwiefern das Antipsychotikum Brexpiprazol dieses belastende Symptom lindern kann, wurde in einer Post-hoc-Analyse mit gepoolten Daten von fünf Brexpiprazol-Studien untersucht.
Rund 16 000 Personen müssen jährlich in der Schweiz nach einem Hirnschlag behandelt werden. Was aber viele Betroffene, Angehörige und selbst manche Fachpersonen nicht wissen: Im geschädigten Hirngewebe können in rund 5% der Fälle epileptische Anfälle entstehen. Nicht immer sind sie leicht zu erkennen, denn sie sind nur selten dramatisch.
Bisher gab es Bedenken, dass serotonerge Antidepressiva das Risiko für Hirnblutungen erhöhen oder die frühe Genesung nach einer traumatischen Hirnverletzung (TBI) erschweren könnten. Eine finnische Registerstudie fand jedoch keine Belege für diese Bedenken.
Während die klinische Wirksamkeit von CGRP-Antikörpern in der Behandlung von Migräne gut belegt ist, ist über ihre Auswirkungen auf Behandlungsmuster und Fehlzeiten am Arbeitsplatz wenig bekannt. Eine schwedische Registerstudie untersuchte Migränebehandlungs- und Fehlzeitenmuster vor und nach der Erstattung von CGRP-Antikörpern im Jahr 2019.
Es gibt viele Reviews und Metaanalysen zur Wirksamkeit von ADHS, die sich manchmal widersprechen oder wegen unterschiedlicher Patientengruppen nicht vergleichen lassen. Ein «umbrella review» bewertete die Evidenz aus vorhandenen Reviews mit Metaanalysen mit einem standardisierten Ansatz nach Altersgruppen und Massnahmen.
Ublituximab (Briumvi®) ist ein immunsuppressiver monoklonaler Antikörper für die intravenös infundierte Behandlung von schubförmiger Multipler Sklerose. Die Effekte beruhen auf der Bindung an das CD20-Antigen und der Lyse von B-Zellen.
Kurze, strukturierte Interventionen nach einem Suizidversuch senken das Risiko für einen erneuten Versuch deutlich. Das zeigt eine internationale Metaanalyse der Universität Zürich. Dazu wurden 33 randomisierte kontrollierte Studien aus den Jahren 1993 bis 2025 mit insgesamt rund 9500 erwachsenen Teilnehmenden aus Europa, Amerika, Asien, dem Nahen Osten sowie Australien und Neuseeland analysiert.