Rückspiegel
Vor 10, vor 50 und vor 100 Jahren
Vor 10, vor 50 und vor 100 Jahren
Von den Verbesserungen der Lebensbedingungen, den Fortschritten in der Medizin und dem gestiegenen allgemeinen Wissen um eine gesunde Lebensweise profitiert offenbar vor allem die ältere Generation.
Neue Bluttests zur Früherkennung von Krebs werden derzeit intensiv beworben. Diese Tests seien zwar vielversprechend, aber bis anhin fehlten belastbare Daten über ihren tatsächlichen Nutzen.
Bei der Behandlung von Patienten mit nicht alkoholischer Fettlebererkrankung (NAFLD) könne resistente Stärke als Präbiotikum künftig eine wichtige Rolle spielen, heisst es in einer Medienmitteilung der Universität Jena.
Das altbekannte Medikament Amisulprid, das bei Schizophrenie zur Anwendung kommt, kann offenbar die Bildung von schädlichem Tau-Protein reduzieren – zumindest in unterschiedlichen Labormodellen zur Erforschung der Demenz.
Vor 10, vor 50 und vor 100 Jahren
Wann ist sie indiziert und wann nicht?
Das Thema (Adeno-)Tonsillektomie sorgt nach wie vor für Diskussionen in der pädiatrischen Praxis: Sollen die Mandeln entfernt werden oder nicht? Was bringt die Operation und welche Risiken geht man dabei ein? Prof. Nicolas Gürtler und Dr. med. Hélène Cao Van präsentierten die Vor- und Nachteile des Eingriffs in einer Pro-und Contra-Session am Jahreskongress von pädiatrie schweiz.
Wie kann man sich vor Burn-out in der Praxis schützen? An der Jahrestagung von pädiatrie schweiz vermittelte die Psychologin Dr. Sonja Weilenmann praktische Tipps für den Alltag, und Dr. med. Urs Zimmermann stellte gemeinsam mit Dr. med. Mirjam Tanner das Schweizer Ärztenetzwerk ReMed vor, das Hilfe in Krisensituationen anbietet.
Vermutlich kennt jeder Kinderarzt einige Tricks, um Kinder während einer Behandlung von Angst und Schmerz abzulenken, und auch die medizinische Hypnose ist hierbei ein bewährtes Hilfsmittel. Neuerdings wird an einigen Spitälern in der Schweiz zu diesem Zweck eine virtuelle Realität (VR) eingesetzt. An einem Workshop ging es um die Erfahrungen, die man in der Schweiz bis anhin mit der VR-Brille gemacht hat.
Obwohl Harnwegsinfektionen (HWI) im Kindesalter nicht selten sind, gibt es kaum Studien, die Auskunft darüber geben, wie lang ein Antibiotikum bei einem unkomplizierten HWI tatsächlich verabreicht werden sollte. Die Ergebnisse der SCOUT-Studie deuten darauf hin, dass 5 Tage ausreichen können.