Rückspiegel
Vor 10, vor 50 und vor 100 Jahren
Vor 10, vor 50 und vor 100 Jahren
«Sich selbst darf man nicht für so göttlich halten, dass man seine eigenen Werke nicht gelegentlich verbessern könnte.» Dieses Zitat wird Ludwig van Beethoven zugeschrieben. Darin spiegelt sich für mich ein gesunder Selbstzweifel, der das eigene Tun auch einmal infrage stellt und damit den Weg für die Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten ebnet.
Das Messen von Körperfunktionen, Körperzusammensetzung und Fitness mittels smarter Gerätschaften erfolgt meist mithilfe der Bioimpedanztechnologie.
Im Allgemeinen wird bis anhin empfohlen, 2 Stunden vor einer Operation auf das Trinken zu verzichten. In vielen Spitälern gelte dieses Verbot sogar bereits 5 bis 6 Stunden zuvor, weil man andernfalls Aspirationen sowie eine mangelnde zeitliche Flexibilität für den Terminplan im OP befürchte, so die Autoren einer Studie aus den Niederlanden.
Süssstoffe stehen seit Jahrzenten wegen potenziell pathogener Wirkungen in der Diskussion. So wurde vor rund 50 Jahren heftig und kontrovers über die Kanzerogenität von Saccharin diskutiert.
Vor 10, vor 50 und vor 100 Jahren
Harnwegsinfekte im Säuglings- und Kleinkindalter
Bei Fieber ohne ersichtliche Ursache im Säuglings- und Kleinkindalter sollte man immer an die Möglichkeit einer Harnwegsinfektion (HWI) denken. KD Dr. med. Michael Büttcher gab am FOMF WebUp Pädiatrie Tipps für die Praxis, wie die nicht immer einfache Diagnose gestellt werden kann.
Komorbiditäten behandeln ist so wichtig wie RLS-spezifische Therapie
Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Worauf es bei der RLS-Diagnose und der Behandlung der Patienten ankommt, wird in einer neuen Leitlinie praxisnah erläutert. Neben Fachgesellschaften aus Deutschland und Österreich waren auch die Schweizerische Neurologische Gesellschaft (SNG) und die Schweizerische Gesellschaft für Schlafforschung, Schlafmedizin und Chronobiologie (SGSSC) an der neuen Leitlinie beteiligt.
Schlechtes Hören gilt als Risikofaktor für das Entwickeln einer Demenz. Eine Studie aus den USA liefert erneut Anhaltspunkte dafür, dass der Gebrauch von Hörgeräten einer Demenz möglicherweise vorbeugen könnte.
Insomnie und ≤ 5 Stunden Schlaf pro Nacht sind gemäss einer neuen Metaanalyse deutlich mit einer erhöhten Herzinfarktinzidenz assoziiert (1). Die Assoziation sei mit derjenigen anderer Herzinfarktrisiken vergleichbar, sodass Insomnie als offizieller Risikofaktor in
die Abschätzung des Herzinfarktrisikos und entsprechende Leitlinien eingehen sollte, fordern die Autoren der Metaanalyse