Dopaminagonisten beim Restless-legs-Syndrom
Dopaminagonisten sind Medikamente der ersten Wahl bei der Behandlung des Restless-legs-Syndroms. Der Review von Elias Zintzara untersucht die Qualität bislang publizierter Studien zu deren Wirksamkeit.
Dopaminagonisten sind Medikamente der ersten Wahl bei der Behandlung des Restless-legs-Syndroms. Der Review von Elias Zintzara untersucht die Qualität bislang publizierter Studien zu deren Wirksamkeit.
1. Symposium für Mood and Anxiety Disorders, Zürich
Rund 300 Kongressteilnehmer nahmen im August an der ersten Jahrestagung der neu gegründeten Schweizerischen Gesellschaft für Angst und Depression in Zürich teil. Erstmals wurden auf Schweizer Verhältnisse angepasste Behandlungsempfehlungen zur Akut- und Langzeittherapie der Depression gegeben.
Antidepressiva in der Schmerztherapie
Schmerzen können als depressives Syndrom vorkommen, aber auch Depressionen verstärken. Unklar ist bis heute, ob die psychischen Veränderungen eine Folge der Schmerzen sind oder deren Ursache. Ungeachtet der Genese gehören beide Erkrankungen zu den wichtigsten therapeutischen Problemen in der täglichen Praxis. Nicht ohne Grund war das Zürcher Lake-Side-Symposium zum Thema «Depression und Schmerz» deshalb bis auf den letzten Platz besetzt.
Ein Gespräch mit PD Dr. med. Marius Kränzlin, Basel, über Vor- und Nachteile der neuen Therapeutika.
Eine gute Osteoporosetherapie sollte das Frakturrisiko effektiv und rasch reduzieren. Denn nach einer durch Osteoporose bedingten Fraktur ist das Risiko hoch, innerhalb von sechs bis zwölf Monaten eine weitere Fraktur zu erleiden. In den letzten Monaten kamen neue Medikamente zur Behandlung der Osteo- porose auf den Markt. Ein Gespräch mit PD Dr. med. Marius Kränzlin, Basel, über Vor- und Nachteile der neuen Therapeutika.
Erfüllte Sexualität in der Menopause – Wunsch oder Realität?
Studien machen deutlich, dass der Sexualität in der Menopause eine grosse Bedeutung zukommt. Ist es mit der Lust vorbei, erfahren Frauen oft eine Einbusse ihrer Lebensqualität (1). Erstmals am Kongress der Europäischen Meno- pausegesellschaft vorgestellte Daten der LISA-Studie (Livial International Study in sexual dysfunction After menopause) zeigen eine signifikante Zunahme des sexuellen Wohlbefindens postmenopausaler Frauen unter Tibolon. Tibolon ist der erste Vertreter der STEAR-Klasse mit gewebeselektiver Wirkung.
Ist jede Gedächtnisstörung gleich eine Demenz vom Typ Alzheimer? Diese und weitere Fragen zur Therapie und Fahrtüchtigkeit im Alter waren Inhalt der Fortbildung «Verwirrt oder Alzheimer?» Anfang September in Zürich.
Verhütungspflaster, Vaginalring, Langzyklus mit Drospirenon
In der Schweiz verhüten rund 40 Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter mit der «Pille». Rund 20 Prozent verwenden Kondome, und zirka 15 Prozent schützen sich mit der Spirale vor ungewollten Schwangerschaften. Fragebogenstudien zeigen, dass Frauen heute ein an die Lebenssituation angepasstes und sicheres Kontrazeptivum bevorzugen. Die Wirkungen auf Zyklus und Körpergewicht sollen dabei neutral bis positiv sein. In den letzten Jahren kamen neue Kontrazeptiva auf den Markt. Dazu gehören die parenteralen Formen Vaginalring und Ver- hütungspatch und die orale hormonale Kontra- zeption mit der neuen Gestagenkomponente Dospirenon in Yasmin. Die neuen Kontrazeptiva bieten ein breites Spektrum, mit dem die individuellen Bedürfnisse der Frau nach einer einfachen Anwendungsform zur Verbesserung der Compliance und weniger Nebenwirkungen erfüllt werden sollen. Im Gespräch mit verschiedenen Experten werden die neuen Anwendungsformen beleuchtet.
Eine Asthmabehandlung ist aber Voraussetzung – ein Symposiumsbericht
Immer mehr Asthmatiker treiben Sport. Immer mehr Breitensportler und Spitzensportler haben Asthma. Welche Folgen hat das für die Behandlung? Was muss speziell bei Kindern mit Asthma beachtet werden, und was fällt im Spitzensport unter Doping? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Veranstaltung «Asthma und Sport» anlässlich der Swiss Indoors 2004 in Basel.
Die Bedeutung kardiovaskulärer und gastrointestinaler Risiken
Unter Beachtung der zugelassenen Indikation ist das Nutzen/Risiko-Verhältnis der COX-2-Hemmer weiterhin positiv. So lautete das Fazit von Experten am Symposium der Pfizer AG anlässlich der Versammlung der Schweizerischen Gesellschaft für Innere Medizin (SGIM)*. Beachtet werden muss zudem, dass auch NSAR in der Schmerztherapie problematisch sind.
Weltweit steigt die Inzidenz und Prävalenz der Herzinsuffizienz. Fast 170 000 Menschen sind auch in der Schweiz betroffen. Hausärzte werden aus diesem Grund immer häufiger mit der Diagnose und Behandlung der Herzinsuffizienz konfrontiert. Der Artikel von William T. Abraham in «Medscape Primary» gibt einen kurzen Über- blick des State of the Art der Herzinsuffizienzbehandlung.