Schlagwort: Hausarztmedizin
GLP-1-RA auch bei chronischer Nierenerkrankung nützlich
MRA senken Hospitalisationen bei HFpEF
Vitamin C enttäuscht in grosser Verbrennungsstudie
Vutrisiran trägt zur Verbesserung der Herzstruktur bei
Biomarker für Broken-Heart- Syndrom identifiziert
Das Broken-Heart- bzw. Takotsubo-Syndrom (Bild) ist eine akute Herzerkrankung, die vor allem Frauen nach den Wechseljahren betrifft und häufig durch starken emotionalen oder körperlichen Stress ausgelöst wird. Es betrifft rund zwei Prozent aller Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf Herzinfarkt – bei Frauen mit akutem Koronarsyndrom sogar bis zu jede Zehnte.
Wein, Bier oder Spirituosen? Was dem Herz mehr schadet
Eine Studie mit 340 924 Erwachsenen aus der UK Biobank (Beobachtungszeit im Mittel > 13 Jahre) untersuchte, wie Menge und Art des Alkohols mit der Mortalität zusammenhängen.
Klar schädlich war hoher Konsum: Im Vergleich zu Nie- oder Gelegenheitstrinkern hatten Vieltrinker ein um 24 % erhöhtes Risiko, an einer beliebigen Ursache zu sterben, ein um 36 % höheres Krebs- und ein um 14 % höheres Herz-Kreislauf-Sterberisiko.
Telemonitoring: Messung der Vitalparameter im privatem Lebensumfeld bei progressiver interstitieller Lungenfibrose
Die progressive interstitielle Lungenerkrankung (ILD) ist mit zunehmender Dyspnoe, eingeschränkter Lebensqualität und einem hohen Letalitätsrisiko bei Exazerbationen assoziiert. Eine frühzeitige Erfassung von Veränderungen ist daher zentral. Im vorliegenden Case Report wird das Telemonitoring im privaten Lebensumfeld einer 67-jährigen Patientin mit progressiver Lungenfibrose unter antifibrotischer Therapie mit Nintedanib beschrieben. Über Heim-Spirometrie, Pulsoxymetrie und Aktivitätsmessung wurden Vitalparameter kontinuierlich erfasst und durch ein telemedizinisches Zentrum überwacht. Bei einem akuten Abfall der Spirometrie- und Sauerstoffsättigungswerte wurde der behandelnde Pneumologe frühzeitig informiert, eine antibiotische Therapie eingeleitet und eine Stabilisierung erreicht. Das Telemonitoring ergänzt die ambulante Betreuung, ermöglicht eine zeitnahe Therapieanpassung und steigert Sicherheit sowie Lebensqualität der Patienten und Patientinnen.
Impfungen als Erfolgsgeschichte: Empfohlene Impfungen 2026
Bei vielen Krankheiten haben ältere Erwachsene ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf und eine erhöhte Mortalität aufgrund des altersbedingt reduzierten Immunsystems und vorbestehender chronischer Erkrankungen. Dr. Barbara Jakopp, Leitende Ärztin der Allgemeinen Inneren und Hausarztmedizin, Kantonsspital Aarau, gab eine Überblick über die aktuellen Impfungen zu via Atemwege übertragene Krankheiten sowie zur Gürtelrose.
Harnwegsinfekte: Wann und wie behandeln
Harnwegsinfekte sind häufig, sie jedoch bleiben meistens asymptomatisch. In welchen Fällen eine asymptomatische Bakteriurie gesucht und behandelt werden sollte, und was die Guidelines zur aktuellen Behandlung von symptomatischen Harnwegsinfekten empfehlen, erklärte PD Dr. Michael Mayr, Co-Chefarzt der Medizinischen Poliklinik, Universitätsspital Basel, an der medart Basel.