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In der Schweizer Zeitschrift für Gynäkologie erscheinen aktuelle Beiträge zu Schwerpunktthemen, Kongressberichte, Interviews und Neuigkeiten aus Klinik, Praxis und Forschung. Sie ist das offizielle Organ der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendgynäkologie (GYNEA) und kommt mit einer Auflage von ca. 3500 Exemplaren 4 mal pro Jahr.

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Schlagwort: Gynäkologie

Schwerpunkt: Das Syndrom der polyzystischen Ovarien (PCOS)

PCOS und Kinderwunsch

Heutige Behandlungsansätze in der Evaluation

Von Christian De Geyter  ·  Gynäkologie 04/2021  ·  8. Oktober 2021

Heutige Behandlungsansätze in der Evaluation
Das Syndrom der polyzystischen Ovarien (PCOS) beinhaltet Störungen im Menstruationszyklus, einschliesslich der chronischen Anovulation. In der Folge geht das PCOS oft mit einer langen Dauer bis zum Schwangerschaftseintritt einher. Mehrere Expertengruppen evaluierten Wirksamkeit und Stellenwert der heutigen Behandlungsmöglichkeiten bei Kinderwunsch. Im Artikel werden aktuelle Therapien für die (spezialisierte) gynäkologische Praxis zusammengefasst.

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UPDATE

St. Gallen International Consensus Guidelines 2021

Zusammenfassung der Neuerungen zur Therapie des frühen Mammakarzinoms

Von Agnes Glaus, Barbara Bolliger, Florian Otto, Friedemann Honecker, Gregor Fürstenberger, Katja Zirlik, Markus Niemeyer, Matthias Egger und Verena Egidy-Pioch  ·  Gynäkologie 04/2021  ·  8. Oktober 2021

Unter dem Motto «Customizing local and systemic therapies for women with early breast cancer» konzentrierte sich die 17. Internationale St. Galler Brustkrebs-Konsensuskonferenz 2021 auf massgeschneiderte Therapien des frühen Mammakarzinoms. Dieser Artikel fasst die zentralen Aspekte und wichtigen Neuerungen zusammen.

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UPDATE

Die operative Therapie gynäkologischer Malignome

Zunehmende Individualisierung des operativen Konzeptes

Von Christine E. Brambs  ·  Gynäkologie 04/2021  ·  8. Oktober 2021

Basierend auf den aktuellen Studien kann die operative Behandlung gynäkologischer Malignome zunehmend auf die individuelle Situation der Patientin und ihrer Erkrankung angepasst werden. Dies führt dazu, dass potenziell komplikationsreiche Operationsschritte nur dann durchgeführt werden, wenn sie eine therapeutische Konsequenz nach sich ziehen.

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UPDATE

Störungen der Ovulation

Teil 3*: Luteal-Out-Of-Phase-Syndrom (LOOP-Syndrom)

Von Jessica Laue und Michael von Wolff  ·  Gynäkologie 04/2021  ·  8. Oktober 2021

Als Ursache eines unerfüllten Kinderwunsches spielen Ovulationsstörungen eine wesentliche Rolle. Meist wird eine Anovulation infolge einer gestörten Follikulogenese genannt. Möglich sind aber auch Ovulationsstörungen trotz Bildung eines sprungreifen Follikels. Aus der konservativen Kinderwunschtherapie sowie aus der In-vitro-Fertilisation lassen sich Pathologien der Ovulation ableiten, die auch für Spontanzyklen von Relevanz sind. Diese Artikelserie* soll dem Leser die drei wichtigsten Ovulationsstörungen näherbringen.

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KONGRESSBERICHTE

Früher Brustkrebs bei BRCA1/2-Mutation: PARP-Hemmer in der Adjuvanz verlängert signifikant das krankheitsfreie Überleben

Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO virtual), Mai/Juni 2021

Von Bärbel Hirrle  ·  Gynäkologie 04/2021  ·  8. Oktober 2021

Frauen mit frühem Brustkrebs mit BRCA1- oder BRCA2-Mutation profitieren massgeblich von der adjuvanten Behandlung mit dem PARP-Hemmer Olaparib nach Abschluss der standardisierten neoadjuvanten oder adjuvanten Chemotherapie. Das ergab die erste Interimsanalyse der randomisierten, doppelblinden OlympiA-Studie, die kürzlich auf der virtuellen ASCO-Jahrestagung als Highlight präsentiert und zeitgleich im «New England Journal of Medicine» publiziert wurde.

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KONGRESSBERICHTE

Früher Brustkrebs: Steroidaler Aromatasehemmer bietet mehr Sicherheit für Knochen

Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO virtual), Mai/Juni 2021

Von Bärbel Hirrle  ·  Gynäkologie 04/2021  ·  8. Oktober 2021

In der adjuvanten endokrinen Therapie bei hormonrezeptor-(HR-)positivem Brustkrebs kommen standardmässig Aromatasehemmer (AI) zum Einsatz, welche als Nebenwirkung die Knochendichte verringern und zu Osteoporose führen können. Jetzt zeigte eine breite Metaanalyse, dass der steroidale AI Exemestan die Knochen weniger angreift als nicht steroidale AI.

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KONGRESSBERICHTE

Fortgeschrittenes Mammakarzinom: Längeres Gesamtüberleben mit CDK4:6-Inhibitor plus endokriner Therapie

Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO virtual), Mai/Juni 2021

Von Bärbel Hirrle  ·  Gynäkologie 04/2021  ·  8. Oktober 2021

Frauen mit metastasiertem hormonrezeptorpositivem (HR+), HER2-negativem (HER2–) Brustkrebs profitieren signifikant von der Zugabe eines CDK4/6-Hemmers zur endokrinen Therapie. Bezüglich Ribociclib zeigte die finale, explorative Analyse der MONALEESA-3-Studie (1) nach median 56,3 Monaten ein verlängertes Gesamtüberleben (OS) von 53,7 Monaten (vs. 41,5 Monate; HR: 0,73). Aktuelle OS-Daten nach median 73,3 Monaten Follow-up unter Palbociclib in der PALOMA-3-Studie (3) zeigten, dass der Überlebensvorteil in der Zweitlinientherapie mehr als 6 Jahre anhielt.

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KONGRESSBERICHTE

Gynäkologische Tumoren: Operation und adjuvante Therapie als «Stellschrauben» der Prognose

Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO virtual), Mai/Juni 2021

Von Ine Schmale  ·  Gynäkologie 04/2021  ·  8. Oktober 2021

Die Tumorresektion ist bei vielen Krebsentitäten die einzige kurative Therapieoption. Mit Hilfe der adjuvanten Therapie kann zudem die rezidivfreie Zeit verlängert werden. Bei der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) konnte für das Ovarialkarzinom eine bessere Visualisierung des Tumors durch einen Folat-analogen Liganden gezeigt werden. Eine Optimierung der adjuvanten Therapie beim Zervixkarzinom blieb hingegen erfolglos.

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JOURNAL CLUB

Früher, HR+ Brustkrebs in der Postmenopause: Wie lang soll adjuvant behandelt werden?

Von Bärbel Hirrle  ·  Gynäkologie 04/2021  ·  8. Oktober 2021

Zweifellos haben die Fortschritte in Diagnostik und adjuvanter Therapie bei frühem, hormonrezeptorpositivem (HR+) Brustkrebs zu langen Überlebenszeiten geführt. Da das Rezidivrisiko aber hoch bleibt, wird diskutiert, inwieweit es sich lohnt, die Aromatasehemmertherapie über die 5 Jahre (Standard) hinaus auf bis zu 10 Jahre auszudehnen. Jetzt zeigte eine prospektive Phase-III-Studie (1), dass 7 Jahre Behandlung den grösseren Nutzen bringt: Eine längere Therapie geht mit erhöhtem Knochenfrakturrisiko einher.

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Schwerpunkt: Das Syndrom der polyzystischen Ovarien (PCOS)

Das polyzystische Ovarialsyndom

Update zu Diagnostik und endokriner Therapie nach aktueller ESHRE-Guideline

Von Isotta Magaton  ·  Gynäkologie 04/2021  ·  8. Oktober 2021

Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist eine häufige Endokrinopathie, zudem ist das Syndrom bei einem Teil der betroffenen Frauen nicht adäquat diagnostiziert und therapiert. In diesem Artikel werden die Kernaussagen der aktuellen ESHRE-Guideline (1) betreffend Diagnostik und endokriner Therapien zusammengefasst, und darüber hinaus wird auf neue Erkenntnisse und neue Therapien hingewiesen.

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