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ARS MEDICI – Schweizer Zeitschrift für Hausarztmedizin, liefert seit über 100 Jahren fundierte und seriöse Informationen für grundversorgende Ärzte. ARS MEDICI erscheint 12 mal pro Jahr in einer Auflage von 10'000 Exemplaren.

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Schlagwort: Gynäkologie

MEDIZIN — Fortbildung

Menopause – die aktuellen NICE-Empfehlungen

Was sagen, was nicht sagen – was tun, was nicht tun?

Von Halid Bas  ·  Ars Medici 07/2016  ·  8. April 2016

Im November hat das britische National Institute for Health and Care Excellence (NICE) eine neue Guideline zur Diagnostik und zum Management der Menopause herausgegeben, die auf dem heutigen Stand des Wissens zum Thema beruht. Bei Frauen, die eine hormonelle Kontrazeption mit kombinierten Estrogenen und Gestagenen oder hoch dosierten Gestagenen benutzen, soll zur Menopausediagnose kein FSH-Text durchgeführt werden. Dieser ist nur indiziert bei Frauen zwischen 40 und 45 Jahren mit menopausalen Symptomen inklusive Zyklusveränderungen sowie bei Menopauseverdacht bei noch jüngeren Frauen (< 40 J.).

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SCHWERPUNKT: Wochenbett aktuell

Postpartale Inkontinenz und Harnverhalt

Häufigkeit, Risikofaktoren, Prävention, Therapie

Von Anda P. Radan und Stefan Mohr  ·  Gynäkologie 01/2016  ·  26. Februar 2016

Miktionsstörungen wie auch Inkontinenz sind im Wochenbett häufig, werden jedoch oftmals unterschätzt und untertherapiert. Diese Probleme haben auch langfristig gravierende Einschränkungen der Lebensqualität zur Folge. Diagnostik, Risikofaktoren, Prävention und Therapieansätze sind in der Literatur nur spärlich belegt; dieser Artikel fasst dieses lückenhafte Wissen zusammen.

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SCHWERPUNKT: Jugendgynäkologie heute

HPV-Impfung – rund 10 Jahre nach Einführung in der Schweiz

Aktuelle Daten und Hilfen für die Beratung von Adoleszenten und Eltern

Von Christina Schlatter Gentinetta  ·  Gynäkologie 05/2015  ·  11. Dezember 2015

Mit der Zulassung des Impfstoffs gegen die onkogenen HPV-Typen 16 und 18 im Jahr 2006 verfügen wir seit bald zehn Jahren über eine effiziente Primärprophylaxe von anogenitalen Dysplasien der entsprechenden Impfvirustypen. Seit 2008 verfügen alle Schweizer Kantone über Impfprogramme, die sich in erster Linie an Mädchen zwischen 11 und 14 Jahren richten. Dennoch bleiben wichtige Fragen offen.

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SCHWERPUNKT: Jugendgynäkologie heute

Blutungsstörungen in der Adoleszenz

Ursachen, Häufigkeit, Abklärung, Therapie, Beratung

Von Dorit Hoffmann  ·  Gynäkologie 05/2015  ·  11. Dezember 2015

Abnorme uterine Blutungen (AUB) treten häufig in der Adoleszenz auf. Sie verunsichern vielfach die Jugendlichen, können ihre Lebensqualität stark beeinträchtigen und führen zu Fehltagen in der Schule. Obwohl die AUB meist auf eine Unreife der Hypothalamus-Hypophysen-Ovar-Achse zurückzuführen sind, müssen sie sorgfältig abgeklärt werden. An das Vorliegen einer Gerinnungsstörung sollte immer gedacht werden. Effektive Behandlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung.

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SCHWERPUNKT: Update Mammakarzinom

Aspekte beim Mammakarzinom der jungen Frau

Heutige Strategien

Von Daniel Fink, Heike Heuer und Julia Schnabel  ·  Gynäkologie 04/2015  ·  16. Oktober 2015

Die Brustkrebserkrankung der jungen Frau (unter ca. 40 Jahren) bedeutet aufgrund der häufig schlechten Prognose sowie der spezifischen Bedürfnisse dieser Patientin eine besondere Herausforderung in Diagnostik, Therapie, Begleitung und Nachsorge. Dieser Artikel erläutert die Prognosefaktoren, speziellen Therapieund Beratungsstrategien, Möglichkeiten einer Schwangerschaft sowie Aufgaben in der Nachsorge.

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SCHWERPUNKT: Update Mammakarzinom

Multigensignaturen in der adjuvanten Therapie bei frühem invasivem Brustkrebs

Welche prognostischen und prädiktiven Informationen bieten sie?

Von Daniel Fink, Konstantin J. Dedes und Ossi R. Köchli  ·  Gynäkologie 04/2015  ·  16. Oktober 2015

Die Molekularbiologie hat unser Verständnis von Brustkrebs nachhaltig verändert und unsere diagnostischen Möglichkeiten erweitert. Für adjuvante Therapieentscheidungen steht inzwischen – zusätzlich zu den klassischen klinischen, pathologischen und immunhistochemischen Markern – eine Reihe von Genexpressionstests zur Verfügung. Die Fakten zu vier Multigentests sind in diesem Beitrag zusammengefasst.

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Kinderernährung

Ernährung des Säuglings – Stillen

Von Christian Braegger  ·  Ernährungsmedizin 04/2015  ·  16. Oktober 2015

WHO und UNICEF empfehlen, dass alle Säuglinge sechs Monate ausschliesslich gestillt werden sollten und anschliessend nach Einführung der Beikost bis zum Alter von 2 Jahren und länger weitergestillt werden. In industrialisierten Ländern hingegen fehlt der wissenschaftliche Nachweis, dass die Einführung der Beikost nach dem 4. Lebensmonat Nachteile hätte gegenüber der späteren Beikosteinführung nach dem 6. Monat. Europäische Fachgremien empfehlen deshalb eine individuell angepasste Einführung der Beikost frühestens mit Beginn des 5. und spätestens mit Beginn des 7. Lebensmonats. Stillen ist nach Einführung der Beikost so lange weiterzuführen, wie Mutter und Kind dies möchten.

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17. Fortbildungstagung des Kollegiums für Hausarztmedizin (KHM) 25. und 26. Juni 2015 in Luzern

Wenn die Hormone Aufruhr stiften

Prämenstruelles Syndrom, postnatale und perimenopausale Depression

Von Halid Bas  ·  CongressSelection 10/2015  ·  18. September 2015

Über Phasen im Leben von Frauen, die durch einen Abfall der Geschlechtshormone gekennzeichnet sind und zu gesundheitlichen Problemen unterschiedlichen Schweregrads führen, sprach PD Dr. Sibil Tschudin, Leitende Ärztin, Gynäkologische Sozialmedizin und Psychosomatik, Universitätsspital Basel.

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MEDIZIN — BERICHT

Adjuvante Therapie des frühen Mammakarzinoms

Neues bei zielgerichteten Therapien – Bedeutung der Gensignaturen

Von Daniel Koychev und Rudolf Morant  ·  Ars Medici 18/2015  ·  18. September 2015

Im Rahmen der St. Gallen International Breast Cancer Conference 2015 wurden sowohl neuere Erkenntnisse bekanntgegeben, darunter mögliche Modifikationen der Anti-HER2-Therapien und die Bedeutung von Gensignaturen, als auch Schlussfolgerungen für die klinische Praxis in der abschliessenden Konsensussession gezogen. Die derzeitige adjuvante Verabreichung von Trastuzumab über ein Jahr bleibt Standard bei entsprechender Indikation.

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MEDIZIN — STUDIE REFERIERT

Was lindert menopausale Symptome am besten?

Von Petra Stölting  ·  Ars Medici 18/2015  ·  18. September 2015

Experten der amerikanischen Agency for Healthcare Research and Quality (AHRQ) haben einen systematischen Review zur Effektivität verschiedener Therapeutika bei menopausalen Symptomen erstellt. Östrogene erwiesen sich als wirksamste Option zur Verbesserung vasomotorischer Symptome und der Lebensqualität. Die langfristige Anwendung kann allerdings mit ungünstigen Wirkungen verbunden sein. Bei psychischen und urogenitalen Beschwerden oder bei Schlafstörungen sind Östrogene ebenfalls wirksam, nicht hormonelle Alternativen schneiden hier jedoch ebenfalls günstig ab. Die Evidenz zu den Langzeitwirkungen dieser Substanzen ist begrenzt.

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