Wechsel in der SGEM-Präsidentschaft
Neu: Frau Dr. med. Susanna Weidlinger
Neu: Frau Dr. med. Susanna Weidlinger
Beim diesjährigen SGBCC wurden zum frühen, hormonrezeptorpositiven (HR+) Brustkrebs interessante Studienresultate in den Posterpräsentationen vorgestellt, die je nach Risikotyp eine Deeskalation oder auch Erweiterung von Standardtherapien prüften.
Ergänzung zu GYNÄKOLOGIE 1/2023 Betrifft: Expertenbrief No 77 (in GYNÄKOLOGIE 2023; 1: 30–35)
Der Schweizerische Hebammenverband SHV hat eine Liste mit 5 Massnahmen erstellt, die bei der Geburtshilfe unterlassen werden sollten.
Die neue Leitlinie der Europäischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Embryologie (ESHRE; 2022) fasst viele Empfehlungen zur Versorgung der Frauen mit Endometriose zusammen, darunter solche zur Diagnostik und Behandlung bei Schmerzen und Infertilität
Aktuelle Empfehlungen
Die Diagnose Endometriose ist nicht selten durch einen langen Leidensweg gekennzeichnet. Die Symptome können sehr unterschiedlich, manchmal sogar ungewöhnlich sein, was häufig zu einer relevanten Verzögerung in der Diagnosestellung führt. Daher ist es von grösster Wichtigkeit, bei jeder Art von Abdominalbeschwerden, an Endometriose zu denken und eine adäquate Abklärung in die Wege zu leiten.
Besonderheiten bei Symptomen, Diagnostik und Therapie
Dysmenorrhö bei Jugendlichen wird in der Gesellschaft oft als «normale» Erscheinung oder Phänomen des «wehleidigen» Mädchens dargestellt. Nicht selten erhalten die Mädchen und jungen Frauen erst nach jahrelangem Leidensweg die entsprechende Diagnose und Therapie. In diesem Artikel werden spezielle Beschwerdebilder sowie die Diagnostik und die Therapie bei jugendlichen Patientinnen beschrieben.
Aktuelle medikamentöse und operative Optionen
Die Therapie der Endometriose stellt eine besondere Herausforderung dar. Aufgrund des grossen Spektrums an Phänotypen und klinischen Symptomen gibt es keinen allgemeingültigen Ansatz zur Behandlung. Zudem ist die Endometriose eine chronische Krankheit und kann nicht geheilt werden. Verschiedene Medikamente sowie operative Eingriffe, die wir hier vorstellen, stehen für die individuelle beschwerdelindernde Therapie zur Verfügung.
Neue Erkenntnisse über Wechselwirkungen bei Endometriose
Endometriose lässt sich bisher nicht kausal behandeln. Die Betroffenen suchen deshalb im Rahmen des Selbstmanagements nach Möglichkeiten, um Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität positiv zu beeinflussen. Neben den Standardtherapien werden Ernährungsanpassungen, Nährstoffsupplemente oder Phytotherapeutika in Betracht gezogen. Was können diese Ansätze leisten?
Die Anämie gehört zu den häufigsten Problemen in der Geburtshilfe und kann insbesondere als Eisenmangelanämie einen grossen Risikofaktor für Mutter und Kind darstellen. Das Update der SGGG fasst neue Optionen in Diagnostik und Therapie einschliesslich Vorsichtsmassnahmen zusammen.