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In der Schweizer Zeitschrift für Gynäkologie erscheinen aktuelle Beiträge zu Schwerpunktthemen, Kongressberichte, Interviews und Neuigkeiten aus Klinik, Praxis und Forschung. Sie ist das offizielle Organ der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendgynäkologie (GYNEA) und kommt mit einer Auflage von ca. 3500 Exemplaren 4 mal pro Jahr.

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Schlagwort: Geburtshilfe

FIRST-TO-DISCUSS-Newsletter - Gynäkologische Endokrinologie und Menopause (SGEM)

Ausschreibung: Wissenschaftspreis 2023

Von SGEM  ·  Gynäkologie 04/2022  ·  7. Oktober 2022

Der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologische Endokrinologie und Menopause (SGEM) ist es ein grosses Anliegen, Forschung auf dem Gebiet der gynäkologischen Endokrinologie, der Menopause bzw. der Frauengesundheit in der zweiten Lebenshälfte zu fördern.

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Kongressberichte/ Fortbildung

Zyklus-Apps und neue Pillen: Trends in der Kontrazeption: Wie sind sie zu beurteilen?

14. Symposium Kinder-/Jugendgynäkologie und Kontrazeption, Bern, 30. Juni 2022

Von Renate Bonifer  ·  Gynäkologie 04/2022  ·  7. Oktober 2022

Viele junge Frauen wünschen sich heute eine natürliche, hormonfreie Verhütung. Nicht wenige würden sich auf Zyklus-Apps verlassen, deren kontrazeptionelle Sicherheit jedoch äusserst zweifelhaft sei, so Dr. med. Hanna Dietrich am Symposium in Bern. Über neue orale Kontrazeptiva – eine Kombinationspille mit dem natürlichen Östrogen Estetrol (E4) und eine Monopille mit dem Gestagen Drospirenon – berichtete Prof. Patricia G. Oppelt.

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Kongressberichte/ Fortbildung

Fortgeschrittenes Mammakarzinom: Neue Hoffnung bei HER2-negativem Brustkrebs ab Erstlinie

Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO), 3. bis 7. Juni 2022

Von Bärbel Hirrle  ·  Gynäkologie 04/2022  ·  7. Oktober 2022

Beim hormonrezeptorpositiven (HR+), HER2-negativen Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium zeigen die Kombinationen mit dem CDK4/6-Hemmer (Palbociclib, Ribociclib) weiterhin deutliche Überlebensvorteile, so die neu präsentierten Studienresultate. Bei stark vorbehandelten Patientinnen bewirkte das Konjugat Sacituzumab-Govitecan ein signifikant verbessertes PFS gegenüber Chemotherapie bei beherrschbarem Toxizitätsprofil – ein Highlight-Studienresultat am diesjährigen ASCO-Kongress.

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Kongressberichte/ Fortbildung

Schwangerschaftsvorsorge: Viele Schwangere sind unzureichend mit Mikronährstoffen versorgt

SGGG-Jahreskongress 2022, 23. bis 25. Juni 2022

Von Bärbel Hirrle  ·  Gynäkologie 04/2022  ·  7. Oktober 2022

Wie gut ist der Ernährungsstatus bei Schwangeren in der Schweiz heute? Gibt es spezielle Gruppen werdender Mütter, die für Mangelzustände besonders gefährdet sind? Welche Supplemente sind für die ungeborenen Kinder essenziell? Eine neue Studie am Universitätsspital Zürich fand jetzt heraus, dass werdenden Müttern einiger Bevölkerungsgruppen (v. a. aus dem Mittleren Osten) insbesondere Eisen, Vitamin D und Jod fehlen und dass eine entsprechende Supplementation ab der Frühschwangerschaft essenziell ist.

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JOURNAL CLUB

Metastasierter tripelnegativer Brustkrebs (mTNBC) – Immuntherapie zeigt signifikant verbessertes Überleben bei hoher PD-L1-Expression

Von Bärbel Hirrle  ·  Gynäkologie 04/2022  ·  7. Oktober 2022

Patientinnen mit fortgeschrittenem TNBC profitieren in der Erstlinienbehandlung von der Immuntherapie mit Pembrolizumab oder auch Atezolizumab. Die finale Auswertung der Phase-III-Studie KEYNOTE 355 zeigte eine signifikant verlängerte Dauer des progressionsfreien (PFS) und des Gesamtüberlebens (OS) unter Pembrolizumab plus Chemotherapie versus Chemotherapie allein. Die letzte Analyse dieser Studie, die beim ASCO-Kongress 2022 präsentiert wurde, betraf die Daten zum verlängerten OS, die jetzt auswertbar waren (1).

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Editorial

Impacts in und aus der Urogynäkologie

Von Cornelia Betschart  ·  Gynäkologie 04/2022  ·  7. Oktober 2022

Urogynäkologische Probleme sind weitverbreitet, doch noch immer wird ziemlich wenig darüber gesprochen. Ab dem Alter von 40 Jahren hat jede zweite Frau eine Beschwerde im Beckenbodenbereich, ein sogenanntes «lower urinary tract symptom». Die häufigsten Symptome sind Drangbeschwerden, Nykturie und Inkontinenz, danach folgen Senkungsbeschwerden.

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Schwerpunkt: Urogynäkologie praxisnah

Urodynamik – Von den Basics zum Zusatzwert

Eine Übersicht über Tests, Aussagen, Nutzen

Von Cornelia Betschart, Daniele Perucchini, Gabriel Schär, Gloria Ryu und Nicole Keller  ·  Gynäkologie 04/2022  ·  7. Oktober 2022

Zur Abklärung von Blasenbeschwerden wie der Urininkontinenz stellt die Basisdiagnostik die Grundlage dar. In unklaren oder komplexen Situationen ist eine weitergehende Untersuchung mittels Urodynamik notwendig. Sie kann bei der Therapiewahl und der Einschätzung der Prognose des Behandlungserfolgs helfen.

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Schwerpunkt: Urogynäkologie praxisnah

Inkontinenzschlingen unter der Lupe

Sind Minischlingen wirklich besser?

Von Cornelia Betschart, Daniele Perucchini, David A. Scheiner, Gabriel Schär, Gloria Ryu und Nicole Keller  ·  Gynäkologie 04/2022  ·  7. Oktober 2022

Im Prinzip ist mit der retropubischen midurethralen Schlinge, dem Tension-free-Vaginal-Tape (TVT), die Belastungsinkontinenz bei der Frau operativ korrigiert. Mit der Idee, die durch die retrosymphysäre Nadelpassage bedingten Komplikationen zu umgehen, wurde die transobturatorische Route mit dem Transobturator-Tape (TOT) outside-in oder dem transobturatorischen Tension-free-Vaginal-Tape (TVT-O) inside-out eingeführt. Rationale der Single-Incision-Mini-Slings ist die weitere Reduktion der Komplikationsrate durch die geringere Invasionstiefe und die geringere Materialmenge.

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Schwerpunkt: Urogynäkologie praxisnah

Deszensuschirurgie

Klassische vaginale und neue laparoskopische Techniken in der Übersicht

Von Cornelia Betschart, Daniele Perucchini, David Scheiner, Gabriel Schär und Nicole Keller  ·  Gynäkologie 04/2022  ·  7. Oktober 2022

Genitaldeszensus ist eine anatomische und funktionelle Störung der organtragenden Strukturen im kleinen Becken, welche Betroffene in unterschiedlichem Masse einschränkt (1). Der Deszensus wird durch eine Schwächung der muskulären und ligamentären Haltestrukturen verursacht, die mit einer Operation verstärkt, verdoppelt oder refixiert werden (2).

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Expertenbrief SGGG Nr. 76

Expertenbrief 76: Nausea und Erbrechen in der Schwangerschaft, Hyperemesis gravidarum

Von A. Burch, B. Martinez de Tejada, D. Surbek, D.U. von Mandach, I. Hösli, L. Vonzun, M. Hodel und M. Yaron  ·  Gynäkologie 01/2022  ·  11. März 2022

Nausea mit oder ohne Erbrechen (NVP) ist sehr häufig in der Frühschwangerschaft (50–80%). Schweres Erbrechen, genannt Hyperemesis gravidarum (HG), kommt in 0,3 bis 3% der Fälle vor (1). Die am häufigsten erwähnten Kriterien zur Definition von HG umfassen anhaltendes Erbrechen, akute Dehydrierung so- wie Hungern (Ketonurie) und Gewichtsverlust > 5%. Dabei han- delt es sich um eine klinische Ausschlussdiagnose, die sich auf ein typisches Krankheitsbild und das Fehlen anderer Ursachen (2) stützt, die die Symptome erklären könnten.

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