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News

FORTBILDUNG: ARBEITGEBER UND PSYCHIATRIE

Chancen und Grenzen der Arbeitsplatzintegration

Von Annegret Czernotta  ·  Psychiatrie & Neurologie 02/2017  ·  5. Mai 2017

Psychisch krank zu sein, hat grosse Konsequenzen auf den Arbeitsplatz. Bei längeren Absenzen ist mit dem Stellenverlust zu rechnen; bleibt die Arbeitsfähigkeit erhalten, dann ist krankheitsbedingt oftmals die Reintegration erschwert. Drei Experten haben sich zum virtuellen Roundtable zusammengefunden, um über Probleme und Möglichkeiten der Arbeitsintegration zu diskutieren: Der Psychiater Dr. Renato Marelli mit eigener Praxis in Basel kennt die Probleme aus Sicht des Psychiaters. Thomas Lack ist Case Manager (CM) bei den Basler Versicherungen, und Dr. Niklas Baer ist Leiter der Fachstelle Psychiatrische Rehabilitation der Psychiatrie Baselland.

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FORTBILDUNG MULTPLE SKLEROSE

Multiple Sklerose: Eskalation versus Induktion

Von Andrew Chan, Anke Salmen und Robert Hoepner  ·  Psychiatrie & Neurologie 02/2017  ·  5. Mai 2017

Im Rahmen der zunehmenden Vielfalt immuntherapeutischer Möglichkeiten der Multiplen Sklerose (MS) werden derzeit verschiedene Therapiestrategien wie die Induktions- versus eine Eskalationstherapie diskutiert. In diesen unterschiedlichen Konzepten kumulieren pathophysiologische Überlegungen sowie Nutzen-Risiko-Abwägungen, da hochaktive Therapeutika zum Teil mit schweren Nebenwirkungen assoziiert sein können. Im folgenden Artikel werden die zugrunde liegende Rationale und die Evidenz für die unterschiedlichen Strategien beleuchtet. Im klinischen Alltag spielen jedoch häufig weniger strategische Entscheidungen eine Rolle als eine Abwägung individueller Substanzen in Abhängigkeit von der jeweiligen Patientensituation.

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FORTBILDUNG MULTPLE SKLEROSE

Multiple Sklerose und Kinderwunsch

Von von Helen Hayward-Könnecke  ·  Psychiatrie & Neurologie 02/2017  ·  5. Mai 2017

Die Multiple Sklerose (MS) ist mit weltweit zirka 2,5 Millionen Betroffenen eine der häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS). Frauen erkranken dreimal häufiger an MS als Männer und sind bei Diagnosestellung überwiegend im gebärfähigen Alter, sodass die Familienplanung ein zentrales Thema ist. Überholt ist die bis in die Sechzigerjahre geteilte Haltung, Frauen mit MS von einer Schwangerschaft (SWS) abzuraten. Neuere Erkenntnisse führten zu einem Paradigmenwechsel: Heute stellt die Diagnose einer MS keinen Einwand gegen eine SWS dar. Der folgende Artikel soll alltagsrelevante Aspekte beleuchten, wobei auch die Vaterschaft diskutiert wird. Die Ausführungen und Empfehlungen basieren auf der aktuellen Literatur, den Leitlinien des Kompetenznetzes für Multiple Sklerose und Registerdaten.

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Ernährung und Umwelt

Zwischen Genuss, Gesundheit und ökologischem Gewissen – Empfehlungen für eine nachhaltige Ernährung

Von Ina Volkhardt und Toni Meier  ·  Ernährungsmedizin 02/2017  ·  5. Mai 2017

Neue Ernährungstrends prägen unser Essverhalten. Während Ernährung bis anhin massgeblich in Verbindung zu Genuss, Gesundheit und Wirtschaftlichkeit stand, beeinflusst zunehmend der Umweltgedanke unsere Speisenauswahl. Statt Ernährung und Ökologie als konträre Pole zu betrachten, ist die Verzahnung beider Aspekte jedoch im Ideal einer «nachhaltigen Ernährung» notwendig, um einen verträglichen, bedarfsgerechten Lebensstil aller Verbraucher global zu ermöglichen. Zur Förderung nachhaltiger Strukturen und insbesondere nachhaltigerer Speisenwahl bedarf es dabei ganzheitlicher Konzepte und eines Mitwirkens aller Beteiligten.

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Ernährung und Umwelt

Zu wertvoll für die Tonne – Gesund essen ohne Lebensmittelverluste

Von Claudia Beretti  ·  Ernährungsmedizin 02/2017  ·  5. Mai 2017

Gemäss Schätzung geht in der Schweiz rund ein Drittel aller im Inland produzierten und aus dem Ausland importierten Lebensmittel verloren. Das sind in der Schweiz jährlich Lebensmittelabfälle im Wert von 2000 Franken pro Vierpersonenhaushalt. Dieser sogenannte FoodWaste landet nicht auf den Tellern der Konsumenten, sondern wandert vom Feld in den Abfall. Die Ernährungsberatung könnte zukünftig ein wichtiger Multiplikator sein, um die Empfehlungen zur Vermeidung der Lebensmittelverschwendung den Konsumierenden zu vermitteln.

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Eisenmangel

Die Bedeutung von Eisenresorptionsförderern und -hemmern bei Eisenmangel

Von Sandra Jent  ·  Ernährungsmedizin 02/2017  ·  5. Mai 2017

Allein in Europa weisen rund 25 Millionen Menschen Symptome einer Eisenmangelanämie auf (26). Die Entstehung eines Eisenmangels scheint von einer Reihe von Faktoren begünstigt zu werden. Dazu gehören Verluste, beispielsweise über die Menstruation, ein erhöhter Bedarf im Wachstum, aber auch genetische Faktoren mit Einfluss auf die Eisenresorption ebenso wie die mangelnde Eisenaufnahme über die Ernährung. Die Relevanz von Eisenresorptionsförderern und -hemmern wird derzeit intensiv diskutiert. Empfehlungen für die Praxis basieren auf einer derzeit noch lückenhaften Evidenz und müssen laufend überprüft werden. Dieser Artikel fasst die Evidenz zur Rolle der Ernährung bei Eisenmangel beim Erwachsenen ohne weitere Erkrankungen zusammen und wirft dabei auch einen Blick auf die Funktion von oralen Eisensupplementen.

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SCHWERPUNKT — IMPFEN

Wann kommt das Pflichtlager?

Neues zum Impfstoffmangel in der Schweiz

Von Renate Bonifer  ·  Pädiatrie 02/2017  ·  21. April 2017

Weil man sich nicht mehr darauf verlassen kann, dass die notwendigen Impfstoffe auch tatsächlich lieferbar sind, haben manche Praktiker einen zusätzlichen Kühlschrank angeschafft, um den Nachschub für ihre Patienten zu sichern. Eine echte Lösung des Problems ist dies freilich nicht. Am Schweizer Impfkongress wurde die Thematik diskutiert und der aktuelle Stand der Bemühungen um eine Lösung der Impfstoffkrise erläutert.

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SCHWERPUNKT: Migration und Frauenheilkunde

Schwangerschaft und Geburt bei Migrantinnen aus fremden Kulturkreisen

Was braucht es für eine optimierte perinatale Vorsorge?

Von Bärbel Hirrle  ·  Gynäkologie 02/2017  ·  21. April 2017

Mit der Zuwanderung insbesondere junger Menschen und Familien aus fremden Kulturkreisen kommen neue Aufgaben auf Haus- und Frauenärzte wie auch auf Hebammen und weitere Fachpersonen zu, die spezielle medizinische wie auch kulturelle, soziale und sprachliche Herausforderungen einschliessen. Der Artikel zeigt problematische Aufgabenfelder in der Schwangerenbetreuung bei Migrantinnen sowie heutige Angebote auf.

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SCHWERPUNKT: Migration und Frauenheilkunde

Sexuell übertragbare Infektionen bei Frauen

Ein Update 2017 mit neuen Entwicklungen

Von Karoline Aebi-Popp  ·  Gynäkologie 02/2017  ·  21. April 2017

Viele europäische Länder, darunter die Schweiz, verzeichnen einen deutlichen Anstieg der sexuell übertragenen Infektionen (STI). Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat ein nationales Programm zur Senkung der STI-Prävalenzen um die Hälfte im Jahr 2017 lanciert. In diesem Artikel wird beleuchtet, welche Aspekte für die Gynäkologin/den Gynäkologen bei der Versorgung von Frauen im Vordergrund stehen.

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KONGRESSBERICHT

Highlights der Weltkongresse ISGE, NAMS, ESHRE 2016 – Teil 2

Von Beatrice Mosimann, Michael von Wolff und Petra Stute  ·  Gynäkologie 02/2017  ·  21. April 2017

Zum fünften Mal fand im Herbst 2016 die Fortbildung «Weltkongresse» in Olten statt, bei der die Kongress-Highlights zu den Themenbereichen der gynäkologischen Endokrinologie und Reproduktionsmedizin und erstmals auch zur Pränatalmedizin vorgestellt wurden. In diesem zweiten Teil werden weitere Kongress-Highlights vorgestellt (vgl. Teil 1 in GYNÄKOLOGIE 1/2017).

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