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Leistungssport: Die Bedeutung des Menstruationszyklus bei Athletin
Hormonelle Schwankungen während des Menstruationszyklus können die sportliche Leistungsfähigkeit von Sportlerinnen auf vielfältige Weise beeinflussen. Ob und in welchem Ausmass sich diese Einflüsse auf die objektivierbare sportliche Leistungsfähigkeit auswirken, ist wissenschaftlich noch nicht abschliessend geklärt.
Therapie der venösen Thromboembolie: Womit, wie lange, bei wem?
Art und Dauer einer Thrombosebehandlung hängen von der Ursache der Thrombose und den vorhandenen Risikofaktoren ab. Welche Faktoren in der Therapie einer venösen Thromboembolie eine Rolle spielen und welche Antikoagulanzien sich wofür eignen, erläuterte Prof. Dr. Stefano Barco, Stv. Klinikdirektor, Klinik für Angiologie, Universitätsspital Zürich, am Ärztekongress in Davos.
Interview: Lange Wartezeiten in der Kinderpsychiatrie
Depression bei Kindern und Jugendlichen
In der Schweiz besteht weiterhin ein deutlicher Mangel an Fachärztinnen und Fachärzten für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Dies führt regional zu Wartezeiten von mehreren Monaten. Gleichzeitig nehmen Notfallkonsultationen, insbesondere bei Jugendlichen in Krisensituationen, zu. Vor diesem Hintergrund kommt der kinderärztlichen Erstversorgung eine zentrale Rolle zu. Das Vorgehen bei Diagnostik und Therapie ist in den Leitlinien festgehalten.
Vergleich mit zytologischer Früherkennung: Zervixkarzinom-Screening mit dem HPV-Test
Zytologische Vorsorgeuntersuchungen der Zervix haben die Karzinomraten seit ihrer Einführung in den 1940er Jahren deutlich gesenkt, aber nicht eliminiert. Das primäre HPV-Screening weist eine höhere Sensitivität für die Erkennung von zervikaler Dysplasie und Zervixkarzinom als das zytologische Screening auf und wurde in vielen Ländern bereits eingeführt.
Die neuen ESGO-Guidelines: Tumormarker in der Surveillance
Die jüngsten ESGO-Guidelines nehmen eine Neubewertung des Einsatzes von Tumormarkern in der Nachsorge gynäkologischer Malignome vor. Sie ersetzen routinemässige Kontrollen durch ein differenziertes, klinisch orientiertes Surveillance-Konzept, in dem Tumormarker nur bei klarer therapeutischer Relevanz eingesetzt werden. Im Folgenden wird aufgezeigt, welche Bedeutung dies für die einzelnen Tumorentitäten und deren praktische Nachsorge hat.
Fertilitätsprotektion: Was Krebspatientinnen bei der Entscheidung hilft
Die meisten Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter, die an Krebs erkranken, wünschen sich später einmal eigene Kinder. In ihrem Vortrag erklärte Dr. phil. Verena Ehrbar, Psychotherapeutin in der Abteilung für Reproduktionsmedizin und Gynäkologische Endokrinologie am Universitätsspital Basel, weshalb heute noch nicht alle Krebspatientinnen von einer Fertilitätsprotektion profitieren und warum Betroffene nach einer äusserst belastenden Diagnose auf fundierte Informationen und Entscheidungshilfen angewiesen sind.
Hyponatriämie: Die häufigste Elektrolytstörung
Prof. Dr. Thomas Fehr, Chefarzt Innere Medizin am Kantonsspital Graubünden, gab am Ärzteforum Davos Einblick in die Hyponatriämie, die die häufigste Elektrolytstörung in der klinischen Medizin darstellt und sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich eine zentrale Rolle spielt. Vor allem in der Allgemeinmedizin begegnen Ärzte ihr regelmässig – sei es im Rahmen von Routine-Laboruntersuchungen, bei älteren multimorbiden Patienten oder im Kontext akuter Erkrankungen wie Infektionen oder Exsikkose.
Update COPD: Epidemiologie, Diagnostik und Therapie
COPD ist mit einer hohen Krankheitslast, eingeschränkter Lebensqualität sowie beträchtlichen gesundheitsökonomischen Kosten verbunden. Dr. Leander Gonzalez, Abteilungsleiter und Chefarzt Pneumologie, Spitalzentrum Oberwallis, Visp, berichtete am Ärztekongress Quadrimed in Crans-Montana über dieses häufige Krankheitsbild, das durch eine langsam progrediente, nicht vollständig reversible Atemwegs obstruktion gekennzeichnet ist und mit einer ausgeprägten systemischen Inflammation sowie zahlreichen Komorbiditäten einhergeht.
Inkretinbasierte Therapie: «Medikament für alle Probleme?»
Für viele gesundheitlichen Probleme ist Adipositas eine Ursache. Umgekehrt zeigt sich in Studien, dass GLP-1-Rezeptoragonisten nicht nur den Blutzucker, das Gewicht und kardiovaskuläre Erkrankungen reduzieren, sondern auch weitere Erkrankungen z.B. der Niere und Leber, Schlafapnoe und Arthrosebeschwerden verbessern können. Ein Allzwecktherapeutikum also?