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News

FORTBILDUNG MULTPLE SKLEROSE

Multiple Sklerose: Eskalation versus Induktion

Von Andrew Chan, Anke Salmen und Robert Hoepner  ·  Psychiatrie & Neurologie 02/2017  ·  5. Mai 2017

Im Rahmen der zunehmenden Vielfalt immuntherapeutischer Möglichkeiten der Multiplen Sklerose (MS) werden derzeit verschiedene Therapiestrategien wie die Induktions- versus eine Eskalationstherapie diskutiert. In diesen unterschiedlichen Konzepten kumulieren pathophysiologische Überlegungen sowie Nutzen-Risiko-Abwägungen, da hochaktive Therapeutika zum Teil mit schweren Nebenwirkungen assoziiert sein können. Im folgenden Artikel werden die zugrunde liegende Rationale und die Evidenz für die unterschiedlichen Strategien beleuchtet. Im klinischen Alltag spielen jedoch häufig weniger strategische Entscheidungen eine Rolle als eine Abwägung individueller Substanzen in Abhängigkeit von der jeweiligen Patientensituation.

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FORTBILDUNG MULTPLE SKLEROSE

Multiple Sklerose und Kinderwunsch

Von von Helen Hayward-Könnecke  ·  Psychiatrie & Neurologie 02/2017  ·  5. Mai 2017

Die Multiple Sklerose (MS) ist mit weltweit zirka 2,5 Millionen Betroffenen eine der häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS). Frauen erkranken dreimal häufiger an MS als Männer und sind bei Diagnosestellung überwiegend im gebärfähigen Alter, sodass die Familienplanung ein zentrales Thema ist. Überholt ist die bis in die Sechzigerjahre geteilte Haltung, Frauen mit MS von einer Schwangerschaft (SWS) abzuraten. Neuere Erkenntnisse führten zu einem Paradigmenwechsel: Heute stellt die Diagnose einer MS keinen Einwand gegen eine SWS dar. Der folgende Artikel soll alltagsrelevante Aspekte beleuchten, wobei auch die Vaterschaft diskutiert wird. Die Ausführungen und Empfehlungen basieren auf der aktuellen Literatur, den Leitlinien des Kompetenznetzes für Multiple Sklerose und Registerdaten.

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Ernährung und Umwelt

Zwischen Genuss, Gesundheit und ökologischem Gewissen – Empfehlungen für eine nachhaltige Ernährung

Von Ina Volkhardt und Toni Meier  ·  Ernährungsmedizin 02/2017  ·  5. Mai 2017

Neue Ernährungstrends prägen unser Essverhalten. Während Ernährung bis anhin massgeblich in Verbindung zu Genuss, Gesundheit und Wirtschaftlichkeit stand, beeinflusst zunehmend der Umweltgedanke unsere Speisenauswahl. Statt Ernährung und Ökologie als konträre Pole zu betrachten, ist die Verzahnung beider Aspekte jedoch im Ideal einer «nachhaltigen Ernährung» notwendig, um einen verträglichen, bedarfsgerechten Lebensstil aller Verbraucher global zu ermöglichen. Zur Förderung nachhaltiger Strukturen und insbesondere nachhaltigerer Speisenwahl bedarf es dabei ganzheitlicher Konzepte und eines Mitwirkens aller Beteiligten.

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Ernährung und Umwelt

Zu wertvoll für die Tonne – Gesund essen ohne Lebensmittelverluste

Von Claudia Beretti  ·  Ernährungsmedizin 02/2017  ·  5. Mai 2017

Gemäss Schätzung geht in der Schweiz rund ein Drittel aller im Inland produzierten und aus dem Ausland importierten Lebensmittel verloren. Das sind in der Schweiz jährlich Lebensmittelabfälle im Wert von 2000 Franken pro Vierpersonenhaushalt. Dieser sogenannte FoodWaste landet nicht auf den Tellern der Konsumenten, sondern wandert vom Feld in den Abfall. Die Ernährungsberatung könnte zukünftig ein wichtiger Multiplikator sein, um die Empfehlungen zur Vermeidung der Lebensmittelverschwendung den Konsumierenden zu vermitteln.

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Eisenmangel

Die Bedeutung von Eisenresorptionsförderern und -hemmern bei Eisenmangel

Von Sandra Jent  ·  Ernährungsmedizin 02/2017  ·  5. Mai 2017

Allein in Europa weisen rund 25 Millionen Menschen Symptome einer Eisenmangelanämie auf (26). Die Entstehung eines Eisenmangels scheint von einer Reihe von Faktoren begünstigt zu werden. Dazu gehören Verluste, beispielsweise über die Menstruation, ein erhöhter Bedarf im Wachstum, aber auch genetische Faktoren mit Einfluss auf die Eisenresorption ebenso wie die mangelnde Eisenaufnahme über die Ernährung. Die Relevanz von Eisenresorptionsförderern und -hemmern wird derzeit intensiv diskutiert. Empfehlungen für die Praxis basieren auf einer derzeit noch lückenhaften Evidenz und müssen laufend überprüft werden. Dieser Artikel fasst die Evidenz zur Rolle der Ernährung bei Eisenmangel beim Erwachsenen ohne weitere Erkrankungen zusammen und wirft dabei auch einen Blick auf die Funktion von oralen Eisensupplementen.

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SCHWERPUNKT — IMPFEN

Wann kommt das Pflichtlager?

Neues zum Impfstoffmangel in der Schweiz

Von Renate Bonifer  ·  Pädiatrie 02/2017  ·  21. April 2017

Weil man sich nicht mehr darauf verlassen kann, dass die notwendigen Impfstoffe auch tatsächlich lieferbar sind, haben manche Praktiker einen zusätzlichen Kühlschrank angeschafft, um den Nachschub für ihre Patienten zu sichern. Eine echte Lösung des Problems ist dies freilich nicht. Am Schweizer Impfkongress wurde die Thematik diskutiert und der aktuelle Stand der Bemühungen um eine Lösung der Impfstoffkrise erläutert.

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MEDIZIN — INTERVIEW

«Eine rauchfreie Gesellschaft wird es nie geben»

Interview mit Prof. Dr. med. Erich Russi, Zürich

Von Renate Bonifer  ·  Ars Medici 08/2017  ·  21. April 2017

Die Raucher sind anscheinend auf dem Rückzug. Immer mehr Verbote schränken das Rauchen in der Öffentlichkeit ein. Sind E-Zigaretten eine Alternative, und können sie beim Rauchstopp helfen? Wir sprachen mit dem Pneumologen Prof. Dr. med. Erich Russi über ihre Vor- und Nachteile sowie Entwicklungen neuer Raucherprodukte und den aktuellen Stand der Diskussion zum neuen Präventionsgesetz.

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MEDIZIN — SERIE: DER ARZT ALS UNTERNEHMER

Mitarbeiterführung – das Personal führen, fördern und fordern

Von Frank Halter  ·  Ars Medici 08/2017  ·  21. April 2017

Neben der Beziehung zum Patienten stellt auch die Beziehung zwischen dem Arzt und seinen Mitarbeitenden eine wichtige Grundlage für den Erfolg einer Praxis dar. Damit kommt der Mitarbeiterführung für niedergelassene Ärzte eine sehr hohe Bedeutung zu, um diese auf die Praxisziele auszurichten. Führen, fördern, fordern – dies muss und darf als Arbeit verstanden werden.

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MEDIZIN — INTERVIEW

Kinder von suchtkranken Eltern sind irgendwie tabu

Interview mit Irene Abderhalden, Direktorin von Sucht Schweiz

Von Valérie Herzog  ·  Ars Medici 08/2017  ·  21. April 2017

In irgendeiner Form konsumiert wahrscheinlich jeder in unterschiedlichem Ausmass ein sogenanntes Suchtmittel. Wer kauft nicht ab und zu ein Los, trinkt nicht gerne ein Glas Wein, ist vielleicht Gelegenheitsraucher und braucht das Internet für diverse Aktivitäten? Weil viele Personen selbst Gelegenheitskonsumenten sind und der Bund gut daran mitverdient, werden sich diese aus Angst vor Genussverlust oder höheren Steuern nur halbherzig hinter rigorose Verbote stellen können. Das macht die Suchtmittelprävention schwierig. Wie viele in der Schweiz lebende Personen diese Suchtmittel zu oft «geniessen» und ein Problem damit haben, hat Sucht Schweiz im kürzlich erschienenen Schweizer Suchtpanorama 2017 zusammengestellt. Im Interview erklärt Irene Abderhalden, Direktorin Sucht Schweiz, wie es um die Süchte in der Schweiz steht.

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SCHWERPUNKT: Migration und Frauenheilkunde

Sexuell übertragbare Infektionen bei Frauen

Ein Update 2017 mit neuen Entwicklungen

Von Karoline Aebi-Popp  ·  Gynäkologie 02/2017  ·  21. April 2017

Viele europäische Länder, darunter die Schweiz, verzeichnen einen deutlichen Anstieg der sexuell übertragenen Infektionen (STI). Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat ein nationales Programm zur Senkung der STI-Prävalenzen um die Hälfte im Jahr 2017 lanciert. In diesem Artikel wird beleuchtet, welche Aspekte für die Gynäkologin/den Gynäkologen bei der Versorgung von Frauen im Vordergrund stehen.

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