Autor: Valérie Herzog
Warnung vor Wimpernseren
Niere, Stürze, Polypharmazie: Herausforderung Antikoagulation bei alten Patienten
Bei alten Patienten, die wegen Vorhofflimmerns oder zur Sekundärprävention von venösen Thromboembolien eine Antikoagulation benötigen, müssen verschiedene Umstände berücksichtigt werden: z.B. eine eingeschränkte Nierenfunktion, ein mögliches Sturzrisiko, eine lange Medikamentenliste. Wie die Antikoagulation trotz solcher Einschränkungen gelingen kann, erklärte Prof. Dr. Dr. Walter Wuillemin, Hämatologie, Luzerner Kantonsspital, am Ärztekongress in Davos.
HIV-Infektionen 2026: Update für die hausärztliche Praxis
HIV hat sich in den letzten Jahrzehnten von einer fast immer tödlichen Erkrankung zu einer gut behandelbaren chronischen Infektion entwickelt. Für Hausärzte ergeben sich daraus Neuerungen hinsichtlich Diagnostik, Therapieeinleitung, Langzeitbetreuung und Prävention. An der medart Basel informierte darüber Prof. Dr. Niklaus Labhardt, Chefarzt Klinische Epidemiologie, Leitender Arzt Klinik für Infektiologie, Universitätsspital Basel.
Schlaf verlangsamt das Altern: Grossstudie ermittelt die optimale Schlafdauer
Eine im «Nature» publizierte Analyse der Schlafdauer und Alterungsanzeichen hat aus Daten der UK Biobank, einer Langzeitstudie mit mehr als 500 000 Menschen, einen optimalen Bereich ermittelt – etwa sechs bis acht Stunden
Schlaf pro Tag –, der mit einem geringeren Risiko für vorzeitigen Tod und Krankheiten verbunden ist.
Nach Abnehmprogramm: 8500 Schritte zur Gewichtsstabilisierung
In den Gewichtsmanagement-Programmen ist vermehrte Bewegung eine wichtige Massnahme. Wie viel davon nötig ist, um das erreichte Gewicht stabil zu halten, wurde in einem systematischen Review mit Metaanalyse untersucht.
Neuroblastom: Krebszellen gezielt aushungern
Raphael Morscher vom Universitäts-Kinderspital Zürich hat den Georg-Friedrich-Götz-Preis erhalten. Ausgezeichnet wird seine Forschung zu einem neuen Therapieansatz gegen Neuroblastome: Die Krebszellen werden über ihren Stoffwechsel angegriffen – mit einem Medikament und einer gezielt angepassten Ernährung.
Therapie der venösen Thromboembolie: Womit, wie lange, bei wem?
Art und Dauer einer Thrombosebehandlung hängen von der Ursache der Thrombose und den vorhandenen Risikofaktoren ab. Welche Faktoren in der Therapie einer venösen Thromboembolie eine Rolle spielen und welche Antikoagulanzien sich wofür eignen, erläuterte Prof. Dr. Stefano Barco, Stv. Klinikdirektor, Klinik für Angiologie, Universitätsspital Zürich, am Ärztekongress in Davos.
Herzinsuffizienz: Daran denken und abklären
Viele Patienten überleben heutzutage den Herzinfarkt oder leiden an einem Typ-2-Diabetes. Das macht sie zu Kandidaten für eine Herzinsuffizienz. Wie man sie erkennt und was weiter zu tun ist, erklärte Prof. Dr. Mattia Arrigo, Chefarzt und Professor für Innere Medizin, Ospedale Regionale di Lugano und Università della Svizzera italiana, am Ärztekongress in Davos anhand von zwei Fallvignetten.
Rheumatische Erkrankungen: Medikamentöse Optionen
Gicht, Arthrose und rheumatoide Arthritis sind häufige rheumatische Erkrankungen. Wie man sie erkennt, diagnostiziert und behandelt, erläuterte der Rheumatologe Prof. Dr. Peter Villiger, Medizinisches Zentrum Monbijou, Bern, an einer FOMF-Veranstaltung.