Autor: Richard Altorfer
Es führt – auch 2021 – kein Weg an Corona vorbei
Geht es Ihnen auch so? Sind Sie der Diskussionen, Klagen, Vorschläge und Schuldzuweisungen, des Kopfschüttelns und Sichwunderns auch müde geworden? Oder sind Sie bereits über das Stadium des Beelendetseins hinaus.
Nobelpreisträger der Physiologie oder Medizin: 1903: Niels Ryberg Finsen (Dänemark)
«… in Anerkennung seines Beitrags zur Behandlung von Krankheiten, insbesondere von Lupus vulgaris, mittels konzentrierter Lichtstrahlen, durch die er der medizinischen Wissenschaft einen neuen Weg erschloss.»
Niels Ryberg Finsen wurde 1860 als Sohn einer dänischen Mutter und eines isländischen Vater (Hannes Kristiàn Steingrimur Finsen, Polizeichef und später Gouverneur) in Torshavn, der Hauptstadt der FäröerInseln, geboren. 1874 kam er in ein Internat in Dänemark, später nach Reykjavik, wo er 1882 seine Matura machte. Im gleichen Jahr begann er in Kopenhagen Medizin zu studieren
Rosenbergstrasse
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Nobelpreisträger der Physiologie oder Medizin: 1902: Ronald Ross (Grossbritannien)
«für seine Arbeiten über Malaria, durch die er nachwies, wie die Krankheit in den Organismus gelangt, und damit den Grundstein legte für eine erfolgreiche Erforschung dieser Krankheit und ihrer Behandlungsmethoden»
Ronald Ross wurde 1857 als Sohn eines englischen Generals in Indien geboren. Ab 1875 studierte er Medizin in London. 1881 trat er dem Indian Medical Service bei und begann 1892 seine Arbeiten zur Tropenkrankheit Malaria. Er entwickelte u.a. ein Experiment, um die Hypothese seiner Kollegen Laveran und Manson zu bestätigen, dass Malaria von Moskitos übertragen wird.
Rosenbergstrasse
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Nobelpreisträger der Physiologie oder Medizin: 1943: Henrik Dam (Dänemark)Zusammen mit Edward Adelbert Doisy (USA)
«Für die Entdeckung des Vitamins K»
Carl Peter Henrik Dam wurde 1895 als Sohn eines Apothekers und einer Lehrerin in Kopenhagen geboren. Er erwarb 1920 einen Abschluss in Chemie und ging danach als Assistent und Chemiedozent an die Königliche Veterinär- und Landwirtschaftsuniversität in Kopenhagen.
Editorial
Ärzte, Ärztinnen und «Kollegen»
Es gibt die bekannten Irren, und es gibt immer wieder neue. Seit wenigen Wochen geht eine «wichtige Botschaft von Neurologin Margareta G.-B.» auf den verschiedensten Portalen und Social-Media-Seiten viral1. Lohnt es sich, auf alle die «Kolleginnen» und «Kollegen» einzugehen, die irgendwann Medizin studiert und ebenso irgendwann ihren gesunden Menschenverstand gegen einen kranken Wissenschaftsunverstand eingetauscht haben?